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Monat: April 2005

Barcelona: Plaza de Espana

Barcelona: Plaza de Espana

Plaza de Espana

Die kreisförmige Placa de Espanya ist einer der verkehrsreichsten Plätze Barcelonas und Schnittpunkt der beiden größten Strassen der Stadt.

Im Zentrum des Platzes errichtete der Gaudi-Schüler Jujol ein allegorisches Monument, unentschieden zwischen Triumphtor und kleinem Tempel, mit dem Thema Spanien überantwortet sich Gott.

Die weiblichen Figuren der Brunnenanlage verkörpern die drei Meere, die Spanien umschließen: das Mittelmeer, das Kantabrische Meer und den Atlantik. Vom Placa dEspanya hat man einen schönen Blick auf das Nationalmuseum mit katalanischen Kunstschätzen.

Zwei 47 m hohe venezianische Backsteintürme markieren den Beginn der Avinguda de la Reina Maria Cristina, einer breiten Prachtstrasse, die direkt auf den Montjuic zuführt.

Barcelona: Sagrada Familia

Barcelona: Sagrada Familia

Sagrada Familia

Die Sagrada Familia – mit vollem Namen Temple Expiatori de la Sagrada Familia (dt.: Sühnekirche der Heiligen Familie) – befindet sich nördlich der Altstadt Barcelonas. Die ursprünglich im neukatalanischen Stil entworfene Kirche wurde 1882 begonnen, jedoch bis heute nicht vollendet

Nach einem Zerwürfnis mit dem ursprünglich beauftragten Architekten Francesc del Villar übertrugen die Stifter die Verantwortung für den Bau 1883 an Antoni Gaudi. Statt einem Bau des Historismus entstand eine einzigartige Schöpfung aus Elementen von Jugendstil, Moderne, von der Natur übernommenen Konstruktionsformen und Gaudis persönlicher Spiritualität.

Die Kosten zum Bau der Kirche wurden und werden durch Spenden und Zuwendungen von Stiftungen bestritten. Der unvollendete Bau hat sich bereits jetzt zu einem touristischen Magneten entwickelt. Im Jahre 2004 kamen über zwei Millionen Besucher, um die Kirche zu bewundern.

2005 wurden die Weihnachtsfassade und die Gruft der Sagrada Familia in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Leider findet der Bau der Sagrada Familia kein Ende, so dass viele Kräne das Bild der schönen Kirche trüben.

Barcelona: Olympiapark

Barcelona: Olympiapark

Olympiapark

Die XXV. Olympischen Spiele wurden 1992 in Barcelona ausgetragen. Zum ersten Mal seit 20 Jahren war jede Nation, die ein Nationales Olympisches Komitee hat, vertreten.

Beim Basketball der Männer wurden zum ersten Mal auch Profis zugelassen, und die USA stellten das Dream Team zusammen. Zu diesem Team gehörten unter anderen Magic Johnson. Die deutschen Helden der olympischen Spiele von Barcelona waren die Weitsprungolympiasiegerin Heike Drechsler und der 5.000 m Olympiasieger Dieter Baumann.

Das neoklassizistische Olympiastadion auf dem Montjuic-Berg und das Velodrom wurden modernisiert, den Palau di Esports Sant Jordi (1700 Sitzplätze) – benannt nach dem katalanischen Nationalheiligen – ließen die Organisatoren in unmittelbarer Nähe des Schwimmbades neu errichten.

Die Olympischen Spiele veränderte die Stadt drastisch. Das Olympische Dorf wurde direkt in die Stadt gebaut und ein schicker Strand mit einer breiten Promenade angelegt. Dadurch wandte sich die Stadt, die vorher nicht viel Notiz vom Mittelmeer nahm, dem Wasser zu. Man kann auch auf den ungefähr 2 Kilometer langen ramblas direkt zum Hafen gehen und von dort weiter zum Strand.

Barcelona: La Catedral

Barcelona: La Catedral

La Catedral

La Catedral ist eine gotische Kathedrale in Barcelona. Sie befindet sich am Platz Pla de la Seu und ist der heiligen Eulalia geweiht.

An der Stelle der Kathedrale befand sich bereits ein Römischer Tempel. Die erste Vorgängerkirche an dieser Stelle entstammte dem 6. Jahrhundert, sie wurde 985 zerstört. Die Basilika im Stil der Romanik wurde 1058 eingeweiht. Der Glockenturm wurde um das Jahr 1500 hinzugefügt.

Die reiche Ausstattung der großartigen Kirche versammelt Glanzstücke gotischer Tafelmalerei, Schnitz- und Bildhauerkunst

Der majestetische gedrungene Innenraum mit drei nahezu gleich hohen Schiffen gehört zu den schönsten gotischen Hallen Spaniens. Vier Paare mächtiger Bündelpfeiler tragen die vierteiligen Gewölbe.

Eulalia ist eine in Spanien hochverehrte Heilige, Stadtpatronin von Barcelona und Titelheilige der Kathedrale. An ihrem Festtag dem 12. Feb. wird die hl. Eulalia mit farbenprächtigen Umzügen rund um die Kathedrale gefeiert.

Barcelona: Museu Nacional dArt de Catalunya

Barcelona: Museu Nacional dArt de Catalunya

Museu Nacional dArt de Catalunya

Im Jahre 1934 wurde im ehem. spanischen Pavillon das Museum für katalanische Kunst eröffnet. Hier befindet sich wohl die größte Sammlung romanischer Wandmalereien auf der Welt.

Ein Höhepunkt der katalanischen Malerei des 12. Jh. ist der Christus aus der Apsis von Sant Climent im Boital.

Den Abschluss des Museums bilden Maler der Neuzeit, wie z.B. El Greco, Francisco de Zurbaran, Jusepe de Ribera und Fransisco Ribalta.

Barcelona: Casa Mila (Gaudi)

Barcelona: Casa Mila (Gaudi)

Casa Mila

Das Mietshaus Casa Mila wurde von dem Architekten Antoni Gaudi von 1906 bis 1910 für die Mila-Familie in Barcelona errichtet. Es befindet sich an der Kreuzung Carrer de Provença.

Gaudi leistet mit diesem Gebäude Pionierarbeit. So machte seine durchdachte natürliche Belüftung Klimaanlagen überflüssig, jede Wohnung lässt sich durch Stellwände individuell verändern und eine Tiefgarage ist schon vorhanden. Das Gebäude ist eine Beton-Eisen-Konstruktion ohne tragende Wände und Stützmauern.

Die beiden Innenhöfe, einer rund, einer elliptisch, sind Gestaltungsmerkmale, die der Architekt immer wieder verwendete, um die Räume mit ausreichend Licht und frischer Luft zu versorgen. Schon kurz nach der Fertigstellung war das Mietshaus in Barcelona unter dem Namen La Pedrera (Der Steinbruch) bekannt.

Das Gebäude wurde 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Es gehört der örtlichen Sparkasse. Einzelne Wohnungen des Gebäudes sind mit Originalgegenständen aus dem frühen 20. Jahrhundert eingerichtet und können besichtigt werden. Viele Wohnungen sind heute vermietet.

Besonders interessant ist ein Rundgang auf der fantastisch-skurrilen Dachlandschaft des Gebäudes. Die bizarr-behelmten Wächter sind faszinierend.