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Monat: März 2008

Südtirol: Arabba

Südtirol: Arabba

Arabba
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Arabba, das Herz der Dolomiten, bietet unvergessliche Tage inmitten einer grünen Berglandschaft, die das Gebiet umgibt. Erholsame Fußwanderungen, Exkursionen, Mountainbike -Touren oder einfach süßes Nichtstun in der traumhaften Umgebung der Wälder, die gleich neben der Ortschaft liegen

Die Vergangenheit Arabbas beginnt in der kleinen den Aposteln Petrus und Paulus in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts geweihten Kirche. Es ist eine Erinnerung an eine Apokalypse bekannt, vielleicht eine Überschwemmung – mit Sicherheit eine Katastrophe, aus der sich nur zwei Familien retten konnten, die eine auf dem Pizzach, die andere auf den gegenüberliegenden Höhen des Cherz.

Wie in jeder Legende, trägt auch diese ein Körnchen Wahrheit in sich und der Name Arabba könnte dies bestätigen: auf Ladinisch heißt der Ort Rèba, von royba, zu deutsch Erdrutsch, oder von rebia, Lawine oder Überschwemmung. Außerdem gibt es auf den Hängen des Burz ein Feld, auf dem ein Kreuz steht und das von allen seit jeher „Die alte Kirche“ genannt wird: Vielleicht war gerade dies der Ort, an dem die alte Siedlung wieder entsprungen ist.

Beeindruckende Bergketten umgeben die bezaubernden Täler und der Blick verliert sich über dem Grat der ältesten Gipfel der Dolomiten. Ein Waldspaziergang, das Rauschen eines Baches und die magischen Farben der Saison.

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Südtirol: Saslong

Südtirol: Saslong

Saslong
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Die Saslong (von Saslonch, dem ladinischen Namen des Langkofels) ist eine klassische Abfahrtspiste in Gröden, Südtirol. Sie führt von der Seilbahnstation Ciampinoi unterhalb des Langkofels hinab ins Tal, das Ziel befindet sich nahe dem Ortskern von St. Christina noch in der Gemeinde Wolkenstein.

Nach dem Starthang führt die Piste über freies Gelände und fordert vor allem die Gleitfähigkeiten der Abfahrer und das Ski-Material. Danach folgt mit der kleinen Mauer, das steilste Stück der Strecke. Direkt im Anschluss wird ein großer Sprung über die große Mauer absolviert.

Etwa in der Mitte der Saslong befindet sich einer der prominentesten Abschnitte des Weltcups, die so genannten Kamelbuckel. Diese ursprünglich „Sprung des Kängurus“ genannte Kombination besteht aus drei Bodenwellen. Während der erste Buckel kein Problem darstellt, waren die beiden anderen zwei unmittelbar aufeinander folgende, schwierig zu bewältigende Sprünge.

Nach den Buckeln folgt die Ciaslat-Wiese, eine durch vier Kurven und zahlreiche Bodenwellen sehr anspruchsvolle Passage. Die letzte Schwierigkeit der Saslong ist der steile Zielhang – der für 2007 verbreitert wurde – mit dem Zielsprung.

Saslong
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Südtirol: Seiser Alm

Südtirol: Seiser Alm

Seiser Alm
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Die Seiser Alm (italienisch Alpe di Siusi, ladinisch Mont Sëuc) ist die größte Hochalm Europas. Sie liegt in den Südtiroler Dolomiten, rund 40 Straßenkilometer östlich von Bozen und oberhalb der bekannten Tourismus-Orte Seis am Schlern und Kastelruth.

Im Sommer lädt das Gebiet zu Wanderungen und Bergtouren ein. Besonders die vielfältige Flora zieht im Sommer viele Touristen an. Im Frühjahr 2006 wurde der Hans-und-Paula-Steger-Weg fertiggestellt. Dieser Weg führt in Ost-West-Richtung von Compatsch nach Saltria und ist mit Informationstafeln gestaltet, die Einblicke in Landschaft und Kultur der Seiser Alm und Südtirols geben.

Besonders populär sind Skifahren und Snowboarden, denn die Seiser Alm verfügt über 60 km Abfahrtspisten, zahlreiche Liftanlagen und einen Funpark. Darüber hinaus wird ein Loipennetz von fast 60 km angeboten. Weitere auf der Seiser Alm praktizierbare Wintersportarten sind das Rodeln und das Schlittschuhlaufen. Zudem verfügt die Seiser Alm über zwei Skischulen mit mehr als 50 Skilehrern für Ski-, Snowboard- und Langlaufkurse.

Von Seis aus ist der Zugang zur Seiser Alm mit regelmäßig verkehrenden Bussen und einer modernen Umlauf-Gondelbahn möglich, welche ihrerseits durch einen Busdienst an das Gebiet um Kastelruth und Völs angebunden ist. Eine weitere Gondelbahn verkehrt von St. Ulrich in Gröden. Saisonweise werden auch Linienbusse von Monte Pana nach Saltria eingesetzt. Mit privaten Fahrzeugen ist eine Zufahrt zur Seiser Alm nur in den Abend- und Nachtstunden gestattet.

Seiser Alm
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Südtirol: St. Ulrich

Südtirol: St. Ulrich

St. Ulrich

St. Ulrich in Gröden ist eine Marktgemeinde und der Hauptort des Grödnertals in Südtirol mit ca. 5.000 Einwohnern. Hauptwirtschaftszweig ist seit einigen Jahrzehnten der Tourismus. St. Ulrich zählt zu den bekanntesten Wintersportorten der Alpen. Der Fremdenverkehr begann in St. Ulrich um 1850

Das Gemeindegebiet liegt am rechten Ufer des Grödner Baches und breitet sich an dem zum Raschötzer Höhenrücken ansteigenden welligen Berghang aus. Raumgeografisch und kirchlich gehört auch Überwasser, die am linken Ufer des Grödnerbaches gelegene Fraktion der Gemeinde Kastelruth, zu St. Ulrich.

Das Hauptaugenmerk wird hier auf die magische Bergwelt, die St. Ulrich umgibt, gelegt. Die Berge Raschötz, Seceda und Mont Seuc (Seiser Alm) verzaubern St. Ulrich in ein wahres Paradies für Wanderer, Mountainbiker und Naturfreunde. Komfortable Aufstiegsanlagen führen Sommer und Winter hoch in die Welt der Dolomiten.

Ein wichtiger Bestandteil der Tradition in St. Ulrich ist die Holzschnitzerei: Zu Beginn des 17. Jahrhundert entstand sie als Beschäftigung in den Wintermonaten, daraus entwickelte sich ein Kunsthandwerk, das heute in aller Welt bekannt ist.

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Südtirol: Sella Ronda

Südtirol: Sella Ronda

Sella Ronda
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Die Skitour um den Sellastock wird „Sella Ronda“ genannt. Sie gilt als eine der schönsten Skitouren in der ganzen Alpenkette und ist der gebührende und klassische Abschluss eines Winterferienaufenthaltes in den ladinischen Tälern der Dolomiten: Gröden, Fassatal Livinallonao (Buchenstein) und Abteital.

Um das Kerngefüge der Runde, die an einem Tage zurückgelegt werden kann liegen unzählige Aufstiegsanlagen, mit denen zu Pisten aller Schwierigkeitsgrade aufgestiegen werden kann. Alle diese Anlagen bieten den Vorteil, mit einem einzigen Skipass benutzt werden zu können: mit dem bekannten DOLOMITI SUPERSKI.

Den Angelpunkt der großartigen Skitour bildet der Sellastock – dessen höchster Gipfel der Piz Boe ist (3151 m) – von dem die vier ladinischen Täler: Gröden das Fassatal, Livinallongo (Buchenstem) und das Abteital ausgehen; es ist eine durch ihre Geschichte und ihre Überlieferungen einzigartige Welt.

Die Abfahrten der eigentlichen Sella-Runde, die über zahlreiche und moderne Aufstiegsmöglichkeiten erreicht werden, weisen eine Gesamtlänge von 26 km bei insgesamt 4.500 m Höhenunterschied auf. Die Sella-Runde führt über die vier Pässe: Sellajoch, Pordoijoch, Campolongopaß und Grödner Joch.

Sella
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Südtirol: Wolkenstein

Südtirol: Wolkenstein

Wolkenstein

Wolkenstein in Gröden (lad.: Sëlva; ital.: Selva di Val Gardena) ist eine Gemeinde am Talschluss des Grödnertals in Südtirol. Von hier aus gelangt man über das Grödnerjoch ins Gadertal und über das Sellajoch ins Fassatal.

Hauptwirtschaftszweig ist mit 8.000 Gästebetten und ca. 1.000.000 Nächtigungen pro Jahr der Fremdenverkehr, der daher auch das Dorfbild massiv prägt. Besonders wichtig ist (wie auch in den anderen Grödner Gemeinden) der Wintersport. Gröden war 1970 Austragungsort der alpinen Skiweltmeisterschaft.

Abgesehen von den wunderbaren Skigebieten in und rund um Wolkenstein im Winter und den unzähligen Wander- und Klettermöglichkeiten in der faszinierenden Bergwelt der Dolomiten im Sommer gibt es eine reiche Auswahl an Sporteinrichtungen: Eisstadion, Eislaufplatz, Golfplatz (Pitch & Putt), Minigolf, Reitschule, Schießstand, Tennishalle, Skateboardbahn sowie die Möglichkeit Squash, Inlineskating, Billard und Bowling auszuüben.

Kulturliebhaber kommen auch nicht zu kurz. Es lohnt sich sowohl die Pfarrkirche „Maria Hilf“ und die Bergopfer-Gedächtniskapelle in Wolkenstein als auch die Sylvesterkapelle und die Burgruine Wolkenstein im Langental zu besichtigen.

Wolkenstein ist also das ideale Urlaubsziel für alle, die Entspannung, Spaß und Erholung in einer beeindruckenden Naturlandschaft suchen.

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Südtirol: St. Christina

Südtirol: St. Christina

St. Christina

An Wolkenstein anschließend, auf 1428 m Meereshöhe, liegt das Dorf St. Christina in Gröden. Mit ihren ca. 2.000 Einwohnern besteht die Gemeinde St. Christina in Gröden aus dem Dorf und den umliegenden Wiesen und Wäldern, die sich von der Geislergruppe im Norden bis zum Langkofel im Süden ausdehnen.

Mit der Umlaufbahn “Col Raiser” erreichen Sie das Almengebiet direkt unterhalb der Geislergruppe mit den Spitzen Fermeda und Sass Rigais. An der Talseite südlich des Ortes hingegen führt ein Lift in das Erholungsgebiet Monte Pana – von dort aus können Sie z.B. bis auf die Seiser Alm wandern. Im Sommer wie auch im Winter beliebt ist auch die Saslong-Seilbahn, die direkt unter den Langkofel hoch steigt.

Im Dorf zählen die Fischburg und die Kirche zur Hl. Christina von Bolsena zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Die Wallfahrtskirche soll bereits im 12. Jahrhundert errichtet worden sein und ist seitdem mehrmals erweitert und umgebaut worden.

Hier befindet sich auch die weltbekannte FIS-Weltcup-Piste Saslong. Außerdem verkehrt hier auch die Gardena Ronda Express, die erste unterirdische Standseilbahn Südtirols, welche die zwei großen Skigebiete Seceda-Col Raiser mit dem Ciampinoi verbindet.

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Südtirol: Meran

Südtirol: Meran

Meran

Meran ist nach der Landeshauptstadt Bozen die zweitgrößte Stadt Südtirols. Sie liegt inmitten eines Talkessels, umgeben von Bergen (1500–3335 m), an der Taleinfahrt des Passeiertals, des Vinschgaus und des Ultentals und ist bereits seit dem 19. Jahrhundert vor allem als Kurort bekannt.

Meran schaut auf eine lange Tradition als Kur- und Fremdenverkehrsort zurück und gilt als eine der ersten Touristenhochburgen des Habsburgerreiches. Wissenschaftler und Ärzte schätzten vor allem das milde, mediterrane Klima und die reine, heilende Luft der Kurstadt, die besonders die Heilung von Lungenleiden begünstigten.

Das mediterrane Klima in Meran zählt im Jahr durchschnittlich 300-Sonnentage. Durch die Lage der Texelgruppe wird der Talkessel von Regen und kalten Winden gut geschützt, im Süden sichert das geöffnete Tal ausgeglichene warme Luft nach Meran, das eine herrliche mediterrane Pflanzenwelt wie Palmen, Zypressen, Steineichen, Lorbeer und Myrthen, Libanonzedern erlaubt.

Botanischer Garten Meran: Er liegt am östlichen Stadtrand von Meran und weist durch die Hanglage etwa 100 Meter Höhenunterschied innerhalb des Areals auf. Inmitten des 12 Hektar großen Botanischen Gartens liegt das Schloss Trauttmansdorff, in dem das Touriseum, ein Museum für Tourismus, untergebracht ist. Zu Ehren der Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt „Sissi“, die erstmals 1870/71 auf dem Schloss verweilte, wurden die Räume luxuriös ausgestattet.

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Südtirol: Bozen

Südtirol: Bozen

Bozen

Bozen (Bolzano) ist die Landeshauptstadt Südtirols, einer autonomen Provinz in Italien, und als solche Sitz der Südtiroler Landesregierung und des Südtiroler Landtags. Der Talkessel von Bozen war im frühen Mittelalter wegen seiner Sümpfe und häufigen Überschwemmungen unbewohnbar. Es gab jedoch schon zu Römerzeiten neben einer Straßenstation namens Pons Drusi eine Siedlung in der Umgebung des heutigen Domes, wo man Reste einer frühchristlichen Kirche und einiger Gebäude aus dieser Zeit gefunden hat.

Waltherplatz in Bozen. Der Geburtsort von Walther von der Vogelweide ist bis heute unklar und wird mangels urkundlicher Unterlagen wohl nie sicher anzugeben sein. Mehrere Orte erheben wie beispielsweise Frankfurt am Main, Feuchtwangen, Würzburg, Dux (Böhmen) und Bozen (Südtirol) den Anspruch, die Heimat des Sängers zu sein.

Das Museum für Moderne Kunst (Museion) besteht seit 1987. Der bisherige Ausstellungsbetrieb hat die regionalbezogene Kunst aber auch übergreifende Themen und historische Entwicklungen dargestellt, auf denen die zeitgenössische Kunst aufbaut. Auch in der Sammlung liegt der Schwerpunkt auf der zeitgenössischen Produktion im Zusammenhang mit der Geschichte der Moderne.

Siegesplatz: Er wurde von der Bozener Gemeindeverwaltung zunächst in Friedensplatz umbenannt, um damit einen Stein des Anstoßes zu beseitigen. Daraufhin initiierten einige italienische Parteien eine Volksbefragung – mit dem Ergebnis, dass aufgrund des Abstimmungsverhaltens der italienischen Mehrheitsbevölkerung der Friedensplatz 2003 wieder in Siegesplatz zurückbenannt werden musste.

Da wir am zweiten Tag schlechtes Wetter in St. Ulrich hatten, beschlossen wir kurzfristig einen Ausflug nach Bozen zu machen.

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