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Kategorie: Nordland-Kreuzfahrt

21. Juni – 3. Juli 2015

Nordland-Kreuzfahrt: Goðafoss

Nordland-Kreuzfahrt: Goðafoss

Goðafoss

Der Goðafoss ist einer der bekanntesten Wasserfälle Islands. Er liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Þingeyjarsveit im Nordosten des Landes nahe dem Anfang der Sprengisandur-Hochlandpiste in Sichtweite der Ringstraße. Östlich des Goðafoss liegt der Ort Laugar.

Das Wasser des Skjálfandafljót stürzt über einer Breite von ca. 30 m etwa 12 m in die Tiefe.

Der Sage nach soll der Gode Þorgeir um das Jahr 1000 n. Chr. nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben. Daher der Name (= Götterwasserfall).

Ein Kirchenfensterbild in der Domkirche von Akureyri (Akureyrarkirkja) erinnert an diese Geschichte.

Nordland-Kreuzfahrt: Akureyri

Nordland-Kreuzfahrt: Akureyri

Akureyri

Die Stadt und Gemeinde Akureyri ist mit ca. 20.000 Einwohnern nach Reykjavík und dessen beiden Vororten Kópavogur und Hafnarfjörður die viertgrößte Stadt Islands. Die Hafenstadt stellt das größte Bevölkerungszentrum außerhalb des Hauptstadtbezirks und das größte Dienstleistungszentrum im Norden des Landes dar.

Akureyri liegt nur rund 50 km südlich des Nördlichen Polarkreises, der über die von dort aus mit Flugzeug und Fähre erreichbare Insel Grímsey verläuft. Die Stadt eignet sich gut als Ausgangspunkt zu anderen Sehenswürdigkeiten im Norden Islands, etwa zu den Wasserfällen Aldeyjarfoss und Goðafoss sowie zum See Mývatn mit seinen vulkanischen Erscheinungen und nach Húsavík zur Walbeobachtung.

Zahlreiche Industriebetriebe haben sich in Akureyri angesiedelt. Neben der woll- und der fischverarbeitenden Industrie gibt es eine große Brauerei.

Entsprechend seiner nördlichen Küstenlage weist Akureyri ein maritim-polares Klima mit vergleichsweise milden Wintern und kühlen Sommern auf. Die Mitteltemperatur der kältesten Monate (Januar, Februar) beträgt etwa ?1,5 °C. Im Juli wird eine Mitteltemperatur von 11 °C erreicht. Die Jahresmitteltemperatur beträgt 4 °C, die Temperaturextreme liegen bei ?23,2 °C und +28,8 °C.

Nordland-Kreuzfahrt: Dynjandi

Nordland-Kreuzfahrt: Dynjandi

Dynjandi

Der Dynjandi ist der größte Wasserfall in den Westfjorden im Nordwesten Islands. Isländisch „dynjandi“ heißt zu deutsch „der Dröhnende, Tobende“.

Er ist 100 m hoch und breit aufgefächert. Im Sommer stürzen hier 2 bis 8 m³/s in die Tiefe, und im Winter etwa die Hälfte. Der Wasserfall hat oben eine Breite von 30 m, unten hingegen von 60 m. Seit 1981 stehen der Wasserfall und seine Umgebung unter Naturschutz.

Gleich unterhalb des großen Fjallfoss folgen noch fünf kleinere Wasserfälle: Hundafoss, Göngufoss, Háifoss, Úðafoss und Bæjarfoss. In dem Film „Children of Nature – Eine Reise“ von Friðrik Þór Friðriksson feiern die beiden Hauptpersonen Stella und Geiri an diesem Ort.

Der Dynjandi liegt sehr abgeschieden nicht weit von der Straße 60 und ist ca. 73 km von Patreksfjörður entfernt. Diese Gegend Islands ist touristisch noch kaum erschlossen.

Nordland-Kreuzfahrt: Þingeyri

Nordland-Kreuzfahrt: Þingeyri

Þingeyri

Þingeyri ist eine zur Gemeinde Ísafjarðarbær gehörende Siedlung mit ca. 300 Einwohnern in der Region Vestfirðir im äußersten Nordwesten Islands.

Der Ort liegt am Dýrafjörður auf einer Sandbank. Der 367 m hohe Hausberg Sandafell oberhalb des Ortes und der 998 m hohe Kaldbakur zählen zu den wichtigsten Wandergebieten im Nordwesten Islands.

Die Þingeyrarkirkja wurde in den Jahren 1910 bis 1911 errichtet. Eine alte Schmiede, ab 1913 entstanden, kann besichtigt werden.

Wesentliche Erwerbszweige der Bevölkerung sind der Fischfang, die Trockenfischherstellung und der Tourismus. Im Ort gibt es zwei Fischfabriken.

Nordland-Kreuzfahrt: Ísafjörður

Nordland-Kreuzfahrt: Ísafjörður

Ísafjörður

Ísafjörður ist eine Stadt im äußersten Nordwesten Islands in der Stadtgemeinde Ísafjarðarbær. Im Jahre 2014 lebten in Ísafjörður ca. 2500 Personen, die Stadt ist Verwaltungssitz der Gemeinde Ísafjarðarbær mit ca. 4.000 Einwohnern.

Ísafjörður liegt, eingefasst von den schroff abfallenden Berghängen des Eyrarfjall (bis 731 m) und des Kirkjubólsfjall (bis 832 m), am Skutulsfjörður, einem Seitenarm des Ísafjarðardjúp. Die Stadt bildet das Wirtschafts- und Verwaltungszentrum der Westfjorde.

Die Sandbank (isl. eyri), die den Ort trägt, wurde immer wieder aufgeschüttet, um Neuland zu bilden. Somit hat sich die Fläche der Stadt kontinuierlich vergrößert, die Halbinsel reicht heute fast von einem Ufer des Fjords zum anderen, wobei ein wirkungsvoll geschützter Hafen entstand.

Ísafjörður verfügt über eine Musikschule sowie ein Krankenhaus. Das gegenüberliegende ältere Gebäude beherbergt heute ein Kulturzentrum mit einer Bibliothek und Ausstellungsräumen. In der Hauptstraße befindet sich die Kunstgalerie Slunkariki, wo Werke internationaler sowie isländischer Künstler gezeigt werden. Sehenswert ist auch die eigenwillige, ockerfarbene Betonkirche und der daran anschließende Friedhof.

Nordland-Kreuzfahrt: Reykjavík

Nordland-Kreuzfahrt: Reykjavík

Reykjavík

Reykjavík ist die Hauptstadt Islands. Mit ihrer geografischen Lage ist sie die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt. Im dichtbesiedelten Gemeindeverband lebten Ende 2010 ca. 200.000 Menschen.

Die Hallgrímskirkja ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche der Isländischen Staatskirche, das größte Kirchengebäude Islands und das zweithöchste Gebäude des Landes nach dem Smáratorg-Turm. Die Planungsarbeiten für die Kirche begannen 1929, der Bau 1945. Die Krypta, die sich unter dem Chor befindet, konnte 1948 geweiht werden. Der Kirchturm wurde 1974 fertiggestellt. Erst 1986 wurde das Kirchenschiff vollendet. 60 Prozent der Baukosten wurden durch Spenden aufgebracht.

Die Hallgrímskirkja wurde auf einen Hügel in der Stadt platziert, was ihren 74,5 Meter hohen Turm noch größer erscheinen lässt. Sie prägt so das gesamte Stadtbild Reykjaviks. Trotz ihrer Dominanz im Stadtbild ist die Hallgrímskirkja nicht die Kathedralkirche der Stadt. Diese Funktion nimmt die relativ kleine Domkirche aus dem 18. Jahrhundert im Stadtzentrum wahr.

Durch den Golfstrom ist das Klima Reykjavíks maritim-polar, was sich an den vergleichsweise milden Wintern und kühlen Sommern bei gleichmäßigen Niederschlägen zeigt. Die höchste jemals gemessene Temperatur war 24,8 °C; die niedrigste gemessene Temperatur ?24,5 °C.

Nordland-Kreuzfahrt: Esja

Nordland-Kreuzfahrt: Esja

Esja

Die Esja ist ein Gebirgszug im Südwesten Islands, ca. 10 km nördlich der Hauptstadt Reykjavík. Es handelt sich um ein aus unterschiedlichsten vulkanischen Produkten sowie Sedimenten aufgeschichtetes Gebirgsmassiv, dessen höchster Punkt eine Höhe von 914 m erreicht.

Die Herkunft des Namens ist ungeklärt. In der Kjalnesinga Saga wird zwar unter irischen Einwanderern eine reiche Witwe Esja genannt, doch dürfte wohl umgekehrt der Personenname vom Orts-/Bergnamen abgeleitet sein.

Durch ihre unmittelbare Nähe zur Hauptstadt des Landes stellt Esja ein sehr beliebtes Naherholungs-, Wander- und Kletterziel dar. Zahlreiche Wege und Klettersteige führen auf die verschiedenen Gipfel. Ein Wanderparkplatz befindet sich direkt am Hringvegur.

Die beiden ausgeschilderten Wanderwege führen auf das Þverfellshorn und auf den Kerhólakambur (851 m), auch Helikopterflüge für Touristen werden angeboten.

Nordland-Kreuzfahrt: Italian Chapel

Nordland-Kreuzfahrt: Italian Chapel

Italian Chapel (italienische Kapelle)

Die Italian Chapel (italienische Kapelle) ist ein römisch-katholisches Kirchengebäude auf der schottischen Orkneyinsel Lamb Holm. 1987 wurde das Bauwerk in die schottischen Denkmallisten in der höchsten Kategorie A aufgenommen.

Im sogenannten Camp 60 waren während des Zweiten Weltkriegs italienische Kriegsgefangene auf Lamb Holm interniert, um im Arbeitseinsatz am Aufbau der Churchill Barriers mitzuwirken. Zur Ausgestaltung der tristen Landschaft auf der kleinen Insel schufen die Gefangenen eine Statue des Heiligen Georg, dem Drachentöter.

Die Kapelle befindet sich an der Nordküste der Insel nahe dem Straßendamm zwischen Mainland und Lamb Holm, dem ersten Bauabschnitt der Churchill Barriers. Sie besteht aus zwei zusammengefügten Nissenhütten mit einer vorgesetzten Fassade. Dorische Säulen tragen den Dreiecksgiebel. Darüber ist die Glocke aufgehängt, die durch eine gusseiserne Balustrade eingefasst wird. Ein gusseisernes Keltenkreuz ziert den Giebel. Beiderseits des Eingangsbereiches sind Spitzbogenfenster angeordnet.

50 Jahre nach Baubeginn (1992), hielten die ehemaligen Gefangenen eine gemeinsame Messe in der Kapelle ab.

Nordland-Kreuzfahrt: Ring von Brodgar

Nordland-Kreuzfahrt: Ring von Brodgar

Ring von Brodgar

Der Ring von Brodgar ist ein Henge mit einer kreisförmigen Steinsetzung im Inneren. Mit einem Durchmesser von 104 m ist er größer als Stonehenge. Von den ursprünglich etwa 60 Steinen sind noch 27 erhalten.

Er ist wahrscheinlich 2700 v. Chr. entstanden. Der Ring liegt zwischen dem See Loch Stenness und dem Loch Harray, einem Meeresarm.

Alle Denkmale gehören zum Weltkulturerbe The Heart of Neolithic Orkney. Als Steinbruch, aus dem die Steine für die Ringe of Brodgar und Stennes ursprünglich stammen, wurde der Bereich von Vestra Fiold, ein nördlich von Skara Brae gelegener Hügel, identifiziert.

In der Nähe befinden sich die Stones of Stenness, eine Class-I-Henge mit einem Graben und einer runden Steinsetzung aus auffallend großen Sandsteinplatten im Innern und einer zentralen Steinsetzung.

Nordland-Kreuzfahrt: Skaill House

Nordland-Kreuzfahrt: Skaill House

Skaill House

Skaill House ist ein Herrenhaus auf der schottischen Orkneyinsel Mainland. 1977 wurde das Bauwerk in die schottischen Denkmallisten in der Kategorie A aufgenommen.

Die unweit des Herrenhauses gelegene Anlage Skara Brae belegt schon eine jungsteinzeitliche Nutzung der Ländereien. Verschiedene Funde aus der Bronze- und Eisenzeit zeigen eine fortdauernde Besiedlung. Die Bezeichnung Skaill leitet sich von dem altnordischen Ausdruck für „Halle“ ab.

Das Herrenhaus liegt isoliert nahe der Westküste von Mainland an der Bay of Skaill in der Nähe von Skara Brae und der St Peter’s Kirk. Der im frühen 17. Jahrhundert erbaute, älteste Gebäudeteil umschloss drei Seiten eines Hofes. Die einzelnen Gebäudeteile sind meist zweistöckig und ihre Fassaden sind mit Harl verputzt.

Die Namen aller umliegenden Höfe leiten sich aus dieser Sprache ab, weshalb davon ausgegangen wird, dass die Ländereien bereits seit über 1000 Jahren dauerhaft besiedelt sind.