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Kategorie: Schottland

8. Mai – 19. Mai 2016

Schottland: Ballater

Schottland: Ballater

Ballater

Ballater ist ein Ort in Aberdeenshire etwa 85 Kilometer westlich von Aberdeen in den schottischen Highlands. Er liegt am Fluss Dee an den westlichen Ausläufern der Cairngorm Mountains. Ballater hat knapp 2.000 Einwohner.

Der seit 1966 stillgelegte Bahnhof von Ballater ist ein Museum, das unter anderem den Wartesaal von Königin Victoria, die auf der Reise in ihr Schloss Balmoral Castle die Bahnstation Ballater benutzte, beinhaltete. Ein Großteil der Station fiel im Mai 2015 einem Brand zum Opfer.

Balmoral Castle, das auch heute noch im Sommer von der Königsfamilie bewohnt wird, liegt etwa 14 km westlich und verleiht der Region den Namen „Royal Deeside“. Zwei Kilometer südlich von Ballater liegt Birkhall, ein Anwesen, das zeitweise von Prince Charles bewohnt wird.

Schottland: Braemar Castle

Schottland: Braemar Castle

 Braemar Castle

Braemar Castle ist ein Schloss im Hochtal des schottischen Flusses Dee auf dem Gebiet Braemars.

2006 wurde Braemar Castle, welches sich weiterhin im Besitz des Clan Farquharson befindet, der Öffentlichkeit übergeben. Die Burg ist seit 2008 für Besucher freigegeben und wird heute von Freiwilligen betreut; die Einnahmen fließen in einen örtlichen Wohltätigkeitsverein.

Braemar Castle ist ein typisches Beispiel des „L Plan“ – Burgenbaus zur Mitte des 18. Jahrhunderts. Sternförmig zieht sich eine Ringmauer als Bastion um die Burg; diese Anforderung entsprach dem Wesen seiner Zeit und den Vorgaben der Baumeister zur Verteidigung gegen Artilleriebeschuss.

Der Hauptturm der Burg ist fünf Stockwerke hoch, aus Granit erbaut und umschliesst einen teilweise sichtbaren, runden Treppenturm. Das Erdgeschoss mit steinerner Gewölbedecke beinhaltet einen vergitterten Zugang zum Kellerverlies, den Raum der Wachen, die Munitionskammer und die originalen Kochstellen, die in Nischen in den Außenwänden eingearbeitet sind.

Schottland: Balmoral Castle

Schottland: Balmoral Castle

Balmoral Castle

Balmoral Castle ist ein Schloss, das am Fluss Dee unterhalb des Berges Lochnagar in Aberdeenshire liegt. Der Name „Royal Deeside“, der die Landschaft am Oberlauf des Dee bezeichnet, geht auf die königlichen Eigentümer zurück. Es ist heute die Sommerresidenz von Elisabeth II. Sie hält sich dort zwischen August und Oktober für etwa zwölf Wochen auf. Das Schloss ist privates Eigentum der Monarchin und nicht Teil des Crown Estate.

Der Landsitz umfasst etwa 243 km², wozu auch mehrere kleine Dörfer gehören. Etwa 50 Mitarbeiter sind ganzjährig auf Balmoral beschäftigt, mehr als die gleiche Zahl zusätzlich in der Saison.

Das Schloss besteht aus zwei dreietagigen, miteinander verschränkten quadratischen Baukörpern, die jeweils einen Innenhof umschließen. Der südwestliche Gebäudeteil beherbergt die offiziellen Räume und die königlichen Schlafräume, der nordwestliche Teil die Küche, Wirtschaftsräume, Lagerräume, Nebenräume und die Personalzimmer. An der Südostseite schließt sich der 24 Meter hohe Uhrturm an.

Seit 1987 ist das Schloss auf der Rückseite der von der Royal Bank of Scotland ausgegebenen 100-Pfund-Noten dargestellt.

Schottland: Lochnagar

Schottland: Lochnagar

Lochnagar

Der Lochnagar ist ein schottischer Berg im Gebirgszug der Cairngorms, die einen Teil der schottischen Highlands darstellen. Er ist als Munro eingestuft und die höchste Erhebung der südlichen Cairngorms, die vom nördlichen Teil weitgehend durch das Flusstal des Dee getrennt werden.

Der kürzeste, wenn auch mit sechs bis sieben Stunden Gehzeit für Hin- und Rückweg nicht zu unterschätzende Weg auf den Lochnagar startet im Glen Muick an der Rangerstation Spittal of Glenmuick. Der breite Feldweg folgt zunächst dem Glen Muick bis zum großen Bergsee Loch Muick, der wiederum linkerhand bis zum Schwemmkegel Glas allt-Shiel umrundet wird, auf dem sich ein kleines viktorianisches Jagdschloss im dortigen Wäldchen versteckt.

Lochnagar ist eine Anglifizierung – entweder von Lochan na Gaire und dessen Bedeutung als „See der Geräusche“ bzw. „See des Gelächters“ oder als Lochan Gearr im Sinne von „Kleiner See“. Häufige Fall- oder Steigwinde an der Wand sorgen für einen Geräuscheffekt.

Ein weiterer Name, der allerdings ausschließlich für das Gipfelplateau des Berges gebräuchlich ist lautet Cac Càrn Beag, was in etwa „Kleine Kothaufen“ bedeutet. Eine wortwörtliche Übersetzung liefert „Kleiner dreckiger Berg“. Beides charakterisiert das Hochplateau des Berges, das nur karge Vegetation aufweist und mit kleinen Steinhügeln übersät ist.

Schottland: Loch Muik

Schottland: Loch Muik

Loch Muik

Das Besucherzentrum Spittal of Glenmuick am Loch Muik gilt als Ausgangspunkt für schöne Wanderungen in den Cairngorms. Von Ballater führt eine 8 km lange Straße (single road) zum Loch Muik. Der Parkplatz am Loch Muik ist gebührenpflichtig.

Sehr populär ist in Schottland die Wanderung zum Lochnagar. Die übliche Route führt vom Visitor Centre Spittal of Glenmuick (410m) über sanfte, halbwegs gut ausgebaute Wege auf den Gipfel. Das gesamte Gebiet des Lochnagar und Spittal of Glenmuick gehört zum Besitz der Queen.

Schottland: Aboyne

Schottland: Aboyne

Aboyne

Aboyne ist eine Ortschaft in der schottischen Council Area Aberdeenshire. Sie liegt in der Region Deeside etwa 45 km westlich von Aberdeen und 55 km nördlich von Dundee am nördlichen Ufer des Dee. Aboyne hat ca. 3.000 Einwohner und einen Golfplatz.

Aboyne wurde im Jahre 1670 als Charleston of Aboyne nach Charles Gordon, dem damaligen Earl of Aboyne, gegründet. Dieser ließ auch das nahegelegene Aboyne Castle wieder aufbauen.

Im Jahre 1828 wurde eine Brücke über den Dee errichtet, welche jedoch bei einer Flut im folgenden Jahr zerstört wurde. Der Wiederaufbau dauerte bis ins Jahr 1831.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs der Tourismus in Aboyne und auch heute ist die Ortschaft von einem breiten touristischen Angebot geprägt. Die A93 verläuft durch Aboyne und schließt die Ortschaft an das Fernstraßennetz an.

Schottland: Ben Nevis

Schottland: Ben Nevis

Ben Nevis

Der Ben Nevis ist mit einer Höhe von 1345 Metern der höchste Berg Schottlands und Großbritanniens.

„Ben“ ist der gälische Name für „Gipfel“ oder „Berg“. Der Name „Nevis“ ist eine Anglifizierung des gälischen „Nibheis“, was etymologisch nicht eindeutig zuzuordnen ist. Es kann entweder als „schlecht“ bzw. „schlimm“ oder in der Form „neamh-bhathais“ als „Kopf in den Wolken“ übersetzt werden.

Die zweite Variante ist wahrscheinlicher, da das Massiv des Ben Nevis ein beträchtliches Hindernis für Luftmassen aus Westen (Atlantik) darstellt, sich daher vermehrt feuchte Luftmassen abregnen und so an rund 300 Tagen im Jahr Nebel oder Regen herrschen.

Der Aufstieg über die Touristen-Route ist mit entsprechender Grundkondition und Erfahrung verhältnismäßig einfach. Dennoch geschehen am Ben Nevis gemessen an der Höhe des Berges sehr viele und teilweise tödliche Unfälle. Oftmals verschlechtert plötzlich auftauchender Nebel und Schnee die Sicht und Orientierung und führt immer wieder zu Abstürzen und anderen Unfällen.

Eine schöne Wanderung führt auf den höchtsen Berg von Großbritannien.

Schottland: Fort William

Schottland: Fort William

Fort William

Fort William ist mit ca. 6000 Einwohnern die größte Stadt der westlichen schottischen Highlands. Sie liegt am Ufer des Loch Linnhe am südlichen Ende des Great Glen. Durch die Nähe zum Ben Nevis, dem höchsten Berg Großbritanniens, ist Fort William eine touristische Hochburg mit Einkaufsstraße, Hotels und Bars.

Der als Kopfbahnhof ausgelegte Bahnhof von Fort William liegt an der West Highland-Bahnlinie von Glasgow nach Mallaig. Er wird jährlich von etwa 160.000 Reisenden frequentiert. Fort William ist zudem der wichtigste Busknotenpunkt in den westlichen Highlands und Ziel der meisten Buslinien in der Region. Es gibt Verbindungen nach Glasgow, Edinburgh und Inverness, aber auch in den dünn besiedelten Norden Schottlands bis hin zu landesweiten Zielen in England.

Fort William ist der Zielpunkt eines der bekanntesten Fernwanderwege Schottlands, des West Highland Ways. Außerdem ist Fort William auch der Startpunkt des Great Glen Ways, der unter anderem Loch Ness passiert und nach Inverness führt. Der unmarkierte Cape Wrath Trail beginnt ebenfalls in Fort William und führt in den äußersten Nordwesten Schottlands.

Fort William und die Umgebung ist in zahlreichen Filmen als Produktionsstandort verwendet worden, unter anderem Being Human, Braveheart, Highlander, Restless Natives, und Rob Roy. Die britische TV-Serie Rockface wurde zum größten Teil in Fort William gedreht, sowie auch einige Szenen aus Monarch of the Glen. Eine Szene des schottischen Filmes Local Hero wurde ebenfalls in Fort William gedreht.

 

Schottland: Castle Stalker

Schottland: Castle Stalker

 Castle Stalker

Castle Stalker ist ein Tower house, etwa 2,5 Kilometer nordöstlich von Port Appin, einem Dorf in Argyll and Bute in Schottland. Die Niederungsburg steht auf einer kleinen, felsigen Gezeiteninsel im Loch Laich, einer Bucht des Loch Linnhe, etwa auf halbem Weg zwischen Oban und dem Glen Coe in den westlichen schottischen Highlands. Sie ist mit dem Boot, bei Ebbe auch zu Fuß zu erreichen.

Der Name der Burg leitet sich vom schottisch-gälischen an Stalcaire ab, was entweder „Jäger“ oder „Falkner“ bedeutet. Es sollte daher auch „stalker“ ausgesprochen werden (und nicht wie im Englischen „stocker“).

Die malerische Silhouette der trutzig-düsteren Inselburg vor einer dramatischen Gebirgsszenerie hat sie zu einem beliebten Foto- und Filmmotiv werden lassen. Besonders bekannt ist Castle Stalker als Gralsburg „Schloss von Aaaaaaaargh“ in der Schlussszene des Kinofilms Die Ritter der Kokosnuß der englischen Komikertruppe Monty Python.

Die Burg befindet sich in Privatbesitz und ist nur nach vorheriger Vereinbarung zu besichtigen.

Schottland: Oban

Schottland: Oban

Oban

Oban ist eine Stadt mit ca. 9.000 Einwohnern in Argyll and Bute an der Westküste Schottlands. Sie liegt in einer Bucht, der die kleine Insel Kerrera vorgelagert ist, so dass Oban sich durch eine sehr geschützte Lage auszeichnet.

Der McCaig’s Tower oberhalb der Stadt ist der nicht fertiggestellte Nachbau des Kolosseums in Rom. Der ortsansässige Bankier John Stuart McCaig ließ das Monument 1897 bauen, um die einheimischen Arbeiter während der arbeitsarmen Wintermonate zu beschäftigen und seiner Familie ein Denkmal zu setzen. Weder der geplante Turm im Inneren des Bauwerks noch die Statuen der Familie McCaig wurden jemals fertiggestellt, da alle Mitglieder der Familie bis 1904 starben oder verarmten.

Der Ort mit heute fast städtischem Charakter war bis ins 19. Jahrhundert hinein ein kleines Fischerdorf. Mit der Dampfschiff-Ära und dem Eisenbahnanschluss per West Highland Line 1880 wuchs Oban zum Zentrum der Westküste und zum Hauptfährhafen für die Inneren und Äußeren Hebriden.

Die Granitfelsen, Meeresbuchten und Inseln rund um Oban ziehen viele Touristen und Tiefseeangler an. Königin Victoria nannte Oban „one of the finest spots we have seen“.