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Kategorie: Nordamerika

USA: Silicon Valley

USA: Silicon Valley

Silicon Valley

Als Informatiker durfte ich natürlich das Silicon Valley nicht auslassen. Das Silicon Valley ist mehr ein Kunstbegriff und bezeichnet ein 30 km langens Tal von Palo Alto nach San Jose, indem einige Computerfirmen sich etabliert haben.

Das Oracle Hauptquartier in Redwood. Ein wirklich tolles Firmengelände besitzt der Datenbank-Primus Oracle.

Das McAfee Hauptquartier in Santa Clara.

Untrennbar mit Palo Alto verbunden ist die hoch eingeschätzte private Standford Universität. Der ausgedehnte Universitätscampus befindet sich eine gute Meile außerhalb des netten Städtchens.

Der Rundgang durch das Oracle Firmengelände hat mich schon fasziniert. Auffällig viele Inder sind mir dort entgegengekommen.

McAfee

 

USA: Napa Valley

USA: Napa Valley

Napa Valley

Das Napa Valley ist bekannt durch seine Weingüter, das sich nördlich von Napa bis hinunter nach Calistoga ausbreitet. Man kann in unterschiedliche Weingüter einkehren und an Weinproben teilnehmen.

Es gibt hier ca. 300 unterschiedliche Weingüter in allen Größen.

Im Napa Valley kann man sich mit folgenden Rotweinen bekannt machen: Zinfandel, Grenache, Cabernet Sauvignon, Pinot Noir, Barbera, etc.

Weissweine: Chardonnay, Chenin Blanc, Sauvignon Blanc, Pinot Blanc. Rosewein: Gamay.

Für Weinkenner, wie meine Lebensgefährtin, ist es eine einmalige Gelegenheit eine so große Vielzahl an unterschiedlichen kalifornischen Weinen auf kleinstem Anbaugebiet kennen zu lernen.

USA: Hearst Castle

USA: Hearst Castle

Hearst Castle

Bei San Simeon ließ sich der Pressemogul Randolph Hearst ab 1919 in 28-jähriger Bauzeit das Schloß seiner Träume errichten. Das grandiose Bauwerk ist eine Komposition aus architektonischer Phantasie und Nachbau europäischer Vorbilder. Hearst Castle gehört heute dem Staat von Kalifornien, der es als Hearst San Simeon State Historical Monument der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Zugang zum Schloß ist nur über das Informationszentrum und einem Shuttle- Bus möglich. Es werden unterschiedliche 2-stündige Führungen durch Teile des Schlosses angeboten.

Neptune Pool im Hearst Castle. In der Summe ist das Hearst Castle eine Kombination aus unterschiedlichen Stilen: ein amerikanisches Neuschwanstein, ein römischer Tempel, ein romanischer Rittersaal, ein gotisches Wohnhaus und eine barocke Kirchenfassade.

Ein phänomenalen Prunk stellt auch das Hallenbad im Hearst Castle dar.

Das Hearst Castle ist vielleicht für Amerikaner noch beeindruckender als für Europäer. Trotzdem lohnt sich das relativ hohe Eintrittsgeld. Dafür bekommt man eine genau geplante und perfekt organisierte Tour angeboten. Vor und hinter einem wird genau aufgepasst, dass man keinen Meter von der Rennstrecke durchs Schloß abweicht. Der Film zum Hearst Castle Building a Dream sollte man sich nicht entgehen lassen.

USA: Reno

USA: Reno

Reno

Reno, das herrlich in der Sierra Nevada eingebunden ist, hat seinen Namen in erster Linie durch die Casinos, Nachtclubs, Hotels und Shows gemacht. Es ist leicht eine passende Unterkunft zu finden, wobei man besonders von So-Do in den Casino-Hotels vergünstigte Tarife erhält.

Unter den zahlreichen Hotels entlang der South Virginia Street befindet sich auch das Circus Circus, wo wir übernachtet haben.

Reno bezeichnet sich gerne als Biggest Little City in the World.

Spiegel und ausschliesslich künstliches Licht sollen die Spieler das Gefühl für Raum und Zeit vergessen lassen. Die Spielerwelt ist immer noch die Hauptattraktion der 140.000 Einwohner zählenden Doppelstadt Reno/Sparks.

Uns hat es im Circus Circus ganz gut gefallen, vor allem haben wir preisgünstig zu Abend gegessen. Neben den Kasinos gibt es in Reno auch das National Automobile Museum an der Mill Street zu bewundern. Es beherbergt eine wohl weltweit unübertroffene Ausstellung historischer Fahrzeuge. Schön ist auch das Umland, z.B. Lake Tahoe, Truckee River oder Pyramid Lake.

USA: Antelope Canyon

USA: Antelope Canyon

Antelope Canyon

Auf gar keinen Fall darf man den Antelope Canyon auslassen. Die Besichtigung des Canyons lässt sich ab Page buchen, etwas flexiber und preisgünstiger geht es mit der eigenen Anfahrt.

Lower Antelope Canyon mit Lichteinfall in der Mittagszeit.

Mitten in einer unscheinbaren Landschaft existieren verborgene Schlitzschluchten, die durch Auswaschungen ihre Formen und Farben bekommen haben.

Diese jüngst für Touristen entdeckte Attraktion besteht aus einer sehr schmalen Sandstein-Schlucht, deren Gestein durch den geringen Lichteinfall in erstaunlichen Farbeffekten aufleuchtet.

Für Fotografen ein unvergessliches Erlebnis. Mit Blitz darf man nicht fotografieren, aber ohne Blitz werden die Bilder auch besser. Im Umfeld von Page sollte man sich auch noch Zeit für den Stausee Lake Powell nehmen. Ein Spaziergang über den Glen Canyon Dam ist fantastisch.

USA: San Francisco

USA: San Francisco

San Francisco

San Francisco befindet sich an der Nordspitze einer Halbinsel, ist also von drei Seiten vom Wasser umgeben. Die Stadt gehört zu den ältesten Städten der Vereinigten Staaten.

Wir waren am Fishermans Wharf, der inzwischen zu einem überlaufenen Anziehungspunkt der Stadt geworden ist. Einen Fischerhafen gibt es hier kaum mehr, dafür Hotels, Geschäfte, Restaurants und Shops.

Die fast 3 km lange Golden Gate Bridge gehört wohl zu den schönsten Brücken dieser Welt. Fußgänger und Fahrradfahrer dürfen die Brücke ohne weiters passieren. Für Autos wird ein Brückenzoll von 5 Dollar erhoben.

Lombard Street, Crookedest Road of the World. In engen Serpentinen geht es durch Blumenbeete steil hinunter zur Leavenworth Street.

San Francisco ist eine tolle Stadt. Wir haben eine Stadtrundfahrt gemacht und in der Gegend von Fishermanns Wharf gut gegessen. Schön ist auch der Blick auf Alcatraz. Vom Pier 41 aus kann man mit einem Boot dorthin übersetzen.

USA: Yosemite N.P.

USA: Yosemite N.P.

Yosemite N.P.

Der drittälteste in der Sierra Nevada gelegene Nationalpark ist mit seinen 308.041 ha Parkfläche von einer majestetischen Gebirgslandschaft geprägt, die einerseits an die Alpen, andererseits an das norwegische Hochgebirge erinnert. Die Urgewalt der Gletscher hat die heutige Bilderbuchlandschaft mit gewaltigen Felsen, idyllischen Bergseen und mächtigen Wasserfällen modelliert.

Das Yosemite Valley zählt zu seiner Nähe zum Großraum von L.A. zu einem beliebten Ausflugsziel der Großstädter, was in der Hochsaison Blechlawinen und Menschenmassen mit sich bringt. Mit knapp 4 Mio Besuchern jährlich ist das Naturschutzgebiet fast schon überfüllt.

Die charakteristischen Bergkuppen sind abgerundet und erscheinen als mächtige, klotzhafte Brocken. Zu den Tälern fallen die Berge mit bis zu 1000 m hohen, senkrechten Felswänden ab.

Den Aufstieg bis zu den Nevada Falls, mindestens jedoch bis zu den Vernal Falls sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, auch wenn bis zur Brücke über den Merced River an bestimmten Tagen ganze Heerscharen unterwegs sind. Oberhalb der Brücke wird der Strom der Wanderer dann dünner.

r empfanden den Yosemite Park selbst außerhalb der Hochsaison stark überlaufen. Für einen Mitteleuropäer gibt es schönere Nationalparks im Westen der USA zu bewundern. Auch die unterschiedlichen Wasserfälle haben uns jetzt nicht so beeindruckt.

USA: Los Angeles

USA: Los Angeles

Los Angeles

In der Hierarchie der US-Städte nimmt Los Angeles nach New York City und vor Chicago den zweiten Rang ein. Diese Megalopolis ist eine Welt für sich, in der Menschen aus 140 Ländern und mit etwa 96 verschiedenen Sprachen leben.

L.A. ist keine Stadt im üblichen Sinn. Es gibt z.B. kein wirkliches Zentrum. Durch die urbane Ausdehnung bis zum Horizont wirkt L.A. zersiedelt. Wir haben über 3 Stunden benötigt um mit unserem Mietwagen die Stadt zu verlassen.

Natürlich sind wir auf dem Walk of Fame, dem berümtesten Bürgersteig der Welt, entlang gelaufen. Es loht sich ein Blick auf den Boden zu werfen und sich an die Szenen der Filmgeschichte zu erinnern. Im Bild sind die Stars von Krieg der Sterne verewigt.

Hollywood ist überall präsent. Eine Fahrt durch Beverly Hills vorbei an hochherrschaftlichen Villen bietet sich an.

Uns hat Los Angeles nicht gefallen. Die Stadt ist einfach zu groß und versinkt im Autoverkehr. Vor dem Abflug hatten wir noch 3 Stunden Zeit. Das beste was uns eingefallen ist war der Besuch des Zoos im Griffith Park. Leider war der Weg zum Observatorium versperrt.

USA: Las Vegas

USA: Las Vegas

Las Vegas

Mitten in der Wüste gelegen taucht die Glitzerstadt in der Dämmerung wie aus dem Nichts auf und verspricht das Spielerglück. Las Vegas stellt das weitaus größte Ballungszentrum von Nevada dar. Es bleibt unerklärlich wo das viele Wasser seinen Ursprung hat. Auch die Deckung des riesigen Energieverbrauches dieser Stadt bleibt ein Rätsel.

Das Luxor mit der Pyramide und nächtlichem Laserstrahl aus der Spitze ist eines der spektakulärsten Bauwerke am Strip und ein prima Fotomotiv.

Das Bellagio. Hier läuft auf dem See vor den Toren des gewaltigen Palastes alle 30 Minuten ein Wasserballet, anmutig wechselnde Fontänen zu klassischen Klängen, bei Dunkelheit im gleißenden Weiß.

Das Mandalay Bay ist noch recht neu und die Übernachtungspreise halbwegs erträglich. Kennzeichen dieses Komplexes ist eine große Strand-/ Badelandschaft in einem tropischen Park. Hinter den Spielsälen versteckt sich das Shark Reef, ein Aquarium der Extraklasse.

Eigentlich wollten wir im Bellagio übernachten, die Preise von ca. 270 Dollar für ein Doppelzimmer schreckten uns dann doch ab. Dafür gibt es in fast allen großen Hotels ein preisgünstiges und sehr gutes All-You-Can-Eat Buffet. Falls Ihr Euch beim Glücksspiel nicht auskennt, könnt Ihr bei einer Gambling Lesson das Wichtigste kennen lernen.