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Kategorie: Norwegen

12. Juli 2009 – 22. Juli 2009

Norwegen: Kistefos

Norwegen: Kistefos

Kistefos

Die ehemalige Holzschleiferei Kistefos ist heute ein Industriemuseum und die einzige noch funktionstüchtige Holzschleiferei Skandinaviens. Das Museum präsentiert ein wichtiges Kapitel der norwegischen Industriegeschichte und zeigt darüber hinaus jedes Jahr Kunstausstellungen von norwegischen und internationalen Künstlern.

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Norwegen: Lillehammer

Norwegen: Lillehammer

Lillehammer

Lillehammer liegt rund 180 km nördlich von Oslo, am Nordufer des Mjøsa-Sees im Gebirgstal Gudbrandsdalen. Sie wurde mit der Ausrichtung XVII. Olympischen Winterspielen 1994 weltweit bekannt. Die Stadt war in der Folge auch Austragungsort einer Reihe weiterer bedeutender Sportveranstaltungen wie zum Beispiel der Handball-Europameisterschaft 2008.

Lillehammer ist mit ca. 23.000 Einwohnern die zweitkleinste Olympiastadt der Geschichte. Holzhäuser aus dem Ende des 19. Jahrhunderts verleihen der Hauptstrasse einen besonderen Charme. Übernachtet haben wir in einem Hotel, welches 2005 aus einer alten Mühle umgebaut wurde.

Norwegen: Stabkirche Ringebu

Norwegen: Stabkirche Ringebu

Ringebu

Die Stabkirche in Ringebu wurde um das Jahr 1220 errichtet, d.h. in einer Zeit, die sowohl wirtschaftlich als auch kirchlich eine Hochblüte unserer Geschichte darstellt. Das kann eine der Ursachen für ihre beachtliche Größe sein. Nach der Pestepidemie 1349-1350 kam jedoch eine lange Depressionszeit, die sich in jeder Hinsicht, sowohl national, menschlich als auch kirchlich, auf das Land auswirkte.

In der Stabkirche in Ringebu befinden sich zwei Kruzifixe und eine Figur des Heiligen Lautrentius aus dem Mittelalter und ein Taufbecken aus Speckstein aus dem Jahr 1100. Außerdem ein wunderbares, geschnitztes Eingangsportal im Drachenstil.

Bei den Olympischen Winterspiele 1994 in Lillehammer wurden in Ringebu die Wettbewerbe im Super G ausgetragen. Die eigens dafür errichteten Anlagen und Abfahrten wurden nach 1994 zum Skigebiet Kvitfjell erweitert.

Die Stabkirche im Ort Ringebu ist eine der 28 noch existierenden Stabkirchen in Norwegen. Die Kirche wird weiterhin für den Gemeindegottesdienst genutzt.

Norwegen: Trondheim

Norwegen: Trondheim

Trondheim

Die Stadt Trondheim liegt in der Provinz Sør-Trøndelag in Norwegen und ist mit ca. 170.000 Einwohnern nach Oslo und Bergen die drittgrößte Stadt des Landes.

Zwei der bedeutendsten kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten Norwegens befinden sich in Trondheim. Der Nidarosdom und der Palast des Erzbischofs liegen unmittelbar nebeneinander am Rande der Altstadt. Der Dom ist bis heute das geistliche Zentrum Norwegens, und alle königlichen Krönungszeremonien finden dort statt.

Die Holzbrücke Gamle Bybrua ist ein beliebtes Fotomotiv in Trondheim.

Im Mittelalter hieß die Stadt Nidaros, was soviel bedeutet wie Mündung des Flusses Nid, heute Nidelv. Im Spätmittelalter verbreitete sich der Name Kaupangen i Trondheimen „Handelsplatz in Trondheim“, was in der offiziell gebräuchlichen dänischen Sprache zu Trondhjem verkürzt und danisiert wurde.

Norwegen: Stabkirche Lom

Norwegen: Stabkirche Lom

Lom

Die Stabkirche Lom ist eine Stabkirche in der norwegischen Provinz Oppland. Die Kirche liegt etwa sechzig Kilometer westlich von Otta in einem Seitental des Gudbrandsdals in der Kommune Lom. Sie ist Maria, Johannes dem Täufer und dem heiligen Olav geweiht. Sie wurde erstmals schriftlich 1270 erwähnt, man nimmt aber an, dass sie um 1200 entstand.

Die Kirche ist eine Langkirche, Schiff und Chor weisen einen erhöhten Mittelraum auf. Sie gehört zu den größten Stabkirchen, die erhalten sind.

Die Säulenstabkirche ist das meistfotografierte Motiv des Ortes. Auf dem Vorplatz der Kirche ist ein Denkmal des norwegischen Dichters Olaf Aukrust aufgestellt.

Die Kirche ist von Basilikatyp; der älteste Teil in romanischem Stil mit charakteristischen Rundbögen. Später ist die Kirche erweitert und umgebaut. Die Kanzel und der Chorbogen sind im Akanthus-Stil reich dekoriert.

Norwegen: Molde

Norwegen: Molde

Molde

Molde ist eine Stadt in Norwegen und das Verwaltungszentrum der Fylke Møre og Romsdal. Die Stadt Molde liegt am Moldefjord. Haupterwerb der Einwohner ist die traditionelle Industrie, hier insbesondere die Produktion von Möbeln und Leuchtmittelproduktion (Glamox).

Die heutige Bausubstanz der Stadt ist großenteils nach Ende des zweiten Weltkriegs entstanden, da Molde 1940 als letztes Quartier des norwegischen Königs Haakon VII. durch deutsche Bomben zum größten Teil zerstört worden war. Die so genannte Königsbirke ist Erinnerungszeichen für die deutsche Okkupation Norwegens im Zweiten Weltkrieg.

Im Bild sieht man das Hotel Rica Seilet, wo wir relativ günstig übernachtet haben. Der Blick aus dem Hotelfenster auf den Fjord war unvergesslich.

Molde wird auch als „Stadt der Rosen“ bezeichnet, da hier auf Grund des relativ milden Klimas noch Rosen wachsen, die eigentlich weiter südlich die Wachstumsgrenze haben. Ebenso wachsen hier noch Kastanien, Ahorn, Linden, Eichen, Rotbuchen, Vogelbeeren und Eschen. Grund für diese ungewöhnliche Vegetation ist ein Ausläufer des Golfstromes im Zusammen mit der geschützten Lage am Fjord.

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Norwegen: Geiranger

Norwegen: Geiranger

Geiranger

Geiranger liegt am Ende des Geirangerfjordes in der Provinz Møre og Romsdal und hat ca. 300 Einwohner; in den Sommermonaten steigt diese Zahl auf bis zu 2000 Einwohner an.

Den wahrscheinlich beeindruckendsten Ausblick über das Dorf Geiranger und den Geirangerfjord hat man vom fast 1500 m hoch gelegenen Berg Dalsnibba, den man mit dem Auto wie auch dem Bus gegen eine kleine Maut-Gebühr erreicht.

Die Einwohner leben fast ausschließlich vom Tourismus, es kommen neben den Hurtigruten-Schiffen jährlich über 100 Kreuzfahrtschiffe im Geirangerfjord und somit in Geiranger an. Eine Autofähre fährt von Geiranger mehrere Male am Tag durch den Geirangerfjord nach Hellesylt.

Die Adlerstraße verbindet die Orte Geiranger am Geirangerfjord und Eidsdalen am Norddalsfjord. Besonders der südliche Anstieg vom Geirangerfjord aus ist eine der touristisch eindrucksvollsten Strecken in Norwegen. In elf Serpentinen schlängelt sie sich von Meereshöhe hinauf auf 624 Meter, wobei immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf den Geirangerfjord mit seinem Wasserfällen.

Norwegen: Stabkirche Lomen

Norwegen: Stabkirche Lomen

Lomen

Die Stabkirche Lomen ist eine der erhaltenen Stabkirchen in Norwegen. Sie steht in der Ortschaft Lomen in der Kommune Vestre Slidre in Oppland. Man nimmt an, dass die Kirche in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gebaut wurde. Mit Hilfe der Dendrochronologie wurde die Entstehung auf das Jahr 1179 datiert. Die ersten schriftlichen Quellen stammen aus den Jahren 1325 und 1334.

Die Kirche wurde im Jahr 1779 umgebaut und vergrößert. Bis 1914 war sie in liturgischem Gebrauch, bis die neue Kirche in Lomen gebaut wurde. Diese liegt etwa zwei km nördlich von der Stabkirche.

Das Innere der Kirche wird von vier Stäben gestützt, es gibt drei mit Schnitzereien verzierte Portale, Arkaden und Säulen mit Kapitellen. Bei der letzten Restaurierung der Kirche wurden archäologische Ausgrabungen durchgeführt, es wurden 71 Gegenstände gefunden; unter anderem Schmuck und Münzen. Einige der Münzen stammen aus dem 12. Jahrhundert.

Die Lomen stavkirke hat konstruktiv sehr viel Ähnlichkeit mit der etwa 5 km nordwestlich gelegenen Høre stavkirke. In einer dortigen Runeninschrift steht geschrieben, dass die Brüder Elling und Audun im Jahre 1180 Stämme für den Bau der Kirche geschlagen haben. Man könnte vermuten, dass einer der Brüder einen Hof in Lome hatte, und dort eine Stabkirche desselben Typs errichten ließ.