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Kategorie: Schweiz

07. September 2018 – 12. September 2018 (Zermatt)

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Lärchenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Lärchenweg

Lärchenweg

Der Themenweg „Lärchenweg“ von Schwarzsee, der übers Hermettje nach Furi führt, bringt dem Wanderer das spannende Leben des Tannenhähers näher. Die Wanderung ist sehr abwechlungsreich: der idyllische Schwarzsee als Startpunkt, entlang einer Bergflanke Richtung Hermettje und zum Schluss durch einen wildromantischen und verträumten Lärchenwald zurück aufs Furi.

Schweiz: Visp (Oberwallis): Stadtrundgang

Schweiz: Visp (Oberwallis): Stadtrundgang

 

Visp

Visp ist eine politische Gemeinde im Kanton Wallis in der Schweiz. Sie liegt am Eingang des Vispertals an der Mündung der Vispa in den Rotten. Die Kleinstadt ist Hauptort und grösste Gemeinde des Bezirks Visp.

Der Bahnhof Visp ist ein wichtiger Knotenpunkt der Matterhorn-Gotthard-Bahn. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wurde der Lötschberg-Basistunnel eröffnet. Visp ist seither wichtiger Umsteigebahnhof der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) auf der Lötschberglinie Bern–Lötschberg–Brig zur Simplonlinie Lausanne–Brig–Domodossola. Die Reisezeit nach Bern ist damit auf 55 Minuten verringert worden.

Visp ist bekannt als das Nadelöhr vom Oberwallis. Im Strassenverkehr sind zu Stosszeiten, beidseitig der Stadt, jeweils an der Hauptstrasse 9 längere Staus zu beobachten. Eine Lösung des Problems wurde schon in den 1970er Jahren erstellt, doch wegen politischer Querelen immer wieder verworfen. Seit 2001 wird nun an der 8,8 km langen vierspurigen Südumfahrung von Visp mit dem Eyholztunnel und dem Tunnel Visp gearbeitet. Ein Teilstück der Nationalstrasse A9 wurde am 13. April 2018 eröffnet. Der Vollausbau wird voraussichtlich im Jahr 2021 vollendet sein.

Mehrere römisch-katholische Kirchengebäude und Kapellen prägen das Stadt- und Landschaftsbild. Hauptkirche ist St. Martin. Seit 1951 hat Visp auch eine reformierte Kirche. Eines der kulturellen Zentren des Oberwallis ist das La Poste – Kultur und Kongresszentrum im Zentrum der Stadt. Dessen Fassade ist mit dem Kalpetranquarzit aus St. Niklaus und Embd verkleidet.

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Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Höhbalmen Höhenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Höhbalmen Höhenweg

Höhbalmen

Aussichtsbalkon vor der Matterhorn-Nordwand in den Walliser Alpen: Wenn von den schönsten Höhenwegen im Wallis und speziell rund um Zermatt die Rede ist, darf Höhbalmen einfach nicht fehlen. Das ist der Sonnenbalkon schlechthin vor dem Matterhorn! Frontalperspektive kann man es auch nennen, denn das „Horu“ bringt sich gegenüber mit seiner Nordwand so beherrschend in Pose, als wolle es alle Blicke auf sich vereinen und keinen Nebenbuhler dulden.

Bei der Höhbalmen-Traverse kann man wirklich von dem Matterhorn-Höhenweg sprechen. Beide Richtungen sind gleichermaßen empfehlenswert. Wer rascher die Höhe erreichen möchte, steigt womöglich über Trift auf.

Das Kernstück der Tour, die auf bis zu 2.740 m aufsteigt, der Gang über die Schafweiden von Höhbalmen, erscheint als Inbegriff aller Herrlichkeit des Bergwanderns. Wer dort oben weilt, möchte für den Moment gewiss an keinem anderen Ort der Welt sein. Teil 1 und Teil 2 des Wanderweges.

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): 5-Seenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): 5-Seenweg

5-Seenweg

5-Seenweg: Eine großartige und erlebnisreiche Wandertour mit weltklasse Panorama oberhalb von Zermatt.

Der 5-Seenweg ist eines der Wander-Highlights in Zermatt. Die Rundwanderung startet ab der Sunnegga Station, die man mit der Standseilbahn erreicht. Der erste Teil der Runde ist der Aufstieg über den Murmelweg, der mit Stationen und Illustrationen die Murmeltiere beschreibt. Den Aufsteig kann man sich ersparen, wenn man die offizielle 5-Seen-Tour macht und mit der Seilbahn noch eine Station weiter nach oben fährt. Der weitere Verlauf dieser Rundtour führt uns auch hoch zur Fluhalp, einem Berghaus mit guten Essen und noch besserer Aussicht. Die Runde führt an insgesamt 5 Seen vorbei, in denen sich teilweise das Matterhorn spiegelt.

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Tufteren-Höhenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Tufteren-Höhenweg

Tufteren

Schöner kann man sich Zermatt im Oberwallis nicht nähern: Der Tufteren-Höhenweg in den Walliser Alpen präsentiert die bekanntesten und auch schönsten Berge um Zermatt, Matterhorn, Breithorn und Weisshorn, von ihren „Schokoladenseiten“. Diese eher flache Wanderung folgt dem berühmten Europaweg. Entlang der Waldgrenze lässt sich die Aussicht auf die zahlreichen Viertausender bestens geniessen, Blick auf Täsch und Zermatt inbegriffen.

Der Aufstieg von Täsch zur Täschalp ist zwar wunderschön, würde die ganze Tour jedoch erheblich verschärfen: insgesamt 1.050 Höhenmeter mit gut 17 km Wegstrecke. Daher empfiehlt sich die Taxibus-Auffahrt, außer man nimmt sich zwei Tage Zeit und übernachtet auf der Täschalp in der Europaweghütte (2.225 m).

Schweiz: Bernina-Express

Schweiz: Bernina-Express

Bernina Express

Der Bernina Express, kurz BEX, ist ein internationaler Schnellzug der Rhätischen Bahn (RhB). Neben dem Glacier Express gilt er als einer der touristischen Höhepunkte der Rhätischen Bahn. Die vom Bernina Express befahrenen Strecken Albulabahn und Berninabahn wurde im Sommer 2008 als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet.

Der Bernina Express verlässt den auf 585 m ü. M. gelegenen Bahnhof Chur in Richtung Thusis und fährt über die Albulabahn nach Pontresina. Dort wechselt der Zug von der Wechselstromfahrleitung des Stammnetzes auf die Gleichstromfahrleitung der Berninabahn. Bis Ospizio Bernina steigt die Strecke auf eine Höhe von 2253 m ü. M. an und führt anschliessend in mehreren Schleifen über Alp Grüm bergab ins Puschlav. Endpunkt des Zuges ist das nur 429 Meter hoch gelegene Tirano in Italien. Im Jahr 2013 benötigte der Zug vier Stunden und vier Minuten für die 144 Kilometer lange Strecke von Chur nach Tirano.

Schweiz: Walensee

Schweiz: Walensee

Walensee

Der Walensee ist ein See in den östlichen Voralpen in der Schweiz und liegt in den Kantonen St. Gallen und Glarus. Der Name bedeutet «See der Welschen», da im Frühmittelalter der Walensee die Sprachgrenze zwischen den im Westen siedelnden Alamannen und den Rätoromanen, den Welschen, im Osten bildete.

1974 wurde in der Linthebene die vierspurige Autobahn A 3 eröffnet. Zwischen Weesen und Mühlehorn wurde aus ihr die zweispurige Walenseestrasse. Sie bestand im Wesentlichen aus der Hauptstrasse durch die Dörfer Mühlehorn, Murg, Unterterzen und Mols. Bei Walenstadt begann die Fortsetzung der N3.

Die Hauptstrasse hatte zwar gewöhnliche Verbindungen und Fussgängerstreifen, war aber dennoch einem hohen Verkehrsaufkommen ausgesetzt. Der Walensee erhielt durch diesen Engpass einen schweizweiten Ruf als Nadelöhr für den Verkehr, da sich bei hohem Verkehrsaufkommen und den damit verbundenen häufigen schweren Verkehrsunfällen jeweils kilometerlange Staus in der Linthebene bildeten. Jahrelang war die Meldung «Stau am Walensee» in der Ostschweiz so geläufig, dass die Kabarettisten des in den achtziger Jahren populären Trio Eugster dem Walensee den Beinamen Qualensee verlieh. Zur gleichen Zeit wurde die heutige Walenseeautobahn in Arbeitsgemeinschaft verschiedener Bauunternehmungen gebaut.

Der beliebte Fuss- und Wanderweg am nördlichen Ufer des Walensees ist nur den Fussgängern vorbehalten und für Fahrräder gesperrt. Die Wanderung ist wegen der Geländetopografie mit einigen Höhendifferenzen verbunden und gilt teilweise als anspruchsvoll. Sie kann jedoch auch in Quinten unterbrochen werden.

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Schweiz: Davos

Schweiz: Davos

Davos

Die Landschaft Davos umfasst beinah das gesamte Landwassertal im Schweizer Kanton Graubünden. Die politische Gemeinde mit zahlreichen Siedlungen besteht aus den sechs Fraktionsgemeinden Davos Dorf, Davos Platz, Davos Frauenkirch, Davos Glaris, Davos Monstein und Davos Wiesen der Region Prättigau/Davos. Seit Mitte des 19. Jhds entwickelte sich Davos zu einem bekannten Luftkurort und Wintersportgebiet.

Das Territorium der Landschaft Davos umfasst den grössten Teil des Landwassertals und greift bei Davos Wolfgang (1631 m) noch gut zwei Kilometer über die Wasserscheide ins Prättigau aus. Die durch Fluss, Hauptstrasse und Bahnlinie markierte Achse des Tals verläuft von Nordost nach Südwest. Vom Davosersee fällt sie zunächst sehr sanft ab, nur knapp 60 Meter auf acht Kilometern Länge. In diesem Abschnitt münden von links die beiden Seitentäler Flüela und Dischma, welche den Zugang zu den ins Engadin führenden Übergängen Flüelapass bzw. Scalettapass vermitteln. Ab der Einmündung des dritten, wie die vorgenannten rund 10 km langen Seitentals, des Sertigtals, wird der Talboden schmaler und fällt auf den verbleibenden neun Kilometern bis zur ehemaligen Gemeindegrenze bei der Felsenge Brombänz um knapp 300 Meter. Der tief eingeschnittene unterste Abschnitt des Tals heisst Zügenschlucht. Jenseits der Zügenschlucht befindet sich die Fraktion Wiesen, die seit dem 1. Januar 2009 ebenfalls zu Davos gehört.

Davos ist ein international bekannter Kongressort. Jährlich finden dort wiederkehrende Kongresse aus allen Bereichen der Medizin statt. Für weltweite Schlagzeilen und auch für Demonstrationen sorgt im Januar das Weltwirtschaftsforum (WEF). Der Swiss Alpine Marathon ist der höchstgelegene Ultramarathon Europas. Darüber hinaus ist Davos seit 2013 Zielort des Gebirgslaufs Swiss Irontrail. Der Spengler Cup, der jährlich zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindet, ist das weltweit berühmteste Eishockey-Klubturnier.

Sir Arthur Conan Doyle überschritt im Winter 1894 zusammen mit den einheimischen Gebrüdern Johann und Tobias Branger von Davos aus mit Skiern die Maienfelder Furgga nach Arosa. In der Folge beschrieb er das Unterfangen ausführlich in der englischen Zeitschrift Strand Magazine. Dieser Artikel trug wesentlich dazu bei, dass Davos und Graubünden vor allem bei den Engländern sehr beliebt wurden. Es kann als Erbe dieses Artikels angesehen werden, dass jedes Jahr das Britisch-Schweizerische Parlamentarier-Skirennen stattfindet, an dem nur Schweizer und britische Parlamentarier teilnehmen.

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