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Kategorie: Südtirol

Italien: Südtirol: Pragser Wildsee

Italien: Südtirol: Pragser Wildsee

Pragser Wildsee

Der Pragser Wildsee ist ein Bergsee im Pragser Tal in der Südtiroler Gemeinde Prags. Er liegt wenige Kilometer südlich des Hochpustertals zwischen Bruneck und Toblach in den Pragser Dolomiten. Er ist Teil des Naturparks Fanes-Sennes-Prags und damit ein geschütztes Naturdenkmal.

In der Südtiroler Sagenwelt spielt der See ebenfalls eine Rolle. Von ihm aus konnten mit dem Boot die unterirdischen Teile des Reiches der Fanes erreicht werden. Das inzwischen verschüttete Tor zur Unterwelt soll am Südende des Sees Richtung Seekofel gelegen haben, weshalb dieser auf ladinisch Sass dla Porta (Torberg) heißt.

Der Pragser Wildsee ist ein Teil des UNESCO-Welterbe Dolomiten und heute einer der am meist besuchten Seen in Südtirol. Unter anderem ist er Drehort der italienischen Erfolgsserie Die Bergpolizei mit Terence Hill. Der Film lockt zahlreiche italienische Urlauber zum See. Im Hochpustertal ist der Pragser Wildsee einer der beliebtesten Ausflugsziele. Vor allem die Seeumrundung am Pragser Wildsee ist ein beliebter Nachmittagsausflug für Einheimische und Touristen. Außerdem ist der Bergsee Ausgangspunkt für viele Wanderungen und Bergtouren der Pragser Dolomiten.

Wildsee

Italien: Südtirol: Drei Zinnen

Italien: Südtirol: Drei Zinnen

Drei Zinnen

Die Drei Zinnen sind ein markanter Gebirgsstock in den Sextner Dolomiten an der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Belluno im Süden und Südtirol im Norden.
Die höchste Erhebung der Gruppe ist die 2999 m s.l.m. hohe Große Zinne (ital. Cima Grande). Sie steht zwischen den beiden anderen Gipfeln, der Westlichen Zinne (Cima Ovest, 2973 m) und der Kleinen Zinne (Cima Piccola, 2857 m). Neben diesen markanten Felstürmen zählen noch mehrere weitere Gipfelpunkte zum Massiv, darunter die Punta di Frida (2792 m) und der Preußturm, auch Kleinste Zinne (Torre Preuß, Cima Piccolissima, 2700 m).

Seit der Erstbesteigung der Großen Zinne im Jahr 1869 zählen die Drei Zinnen bei Kletterern zu den begehrtesten Gipfelzielen der Alpen. Sie sind durch zahlreiche Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade erschlossen und wurden so zu einem Zentrum des alpinen Kletterns, von welchem viele wichtige Entwicklungen in der Geschichte dieses Sports ihren Ausgang nahmen. Darüber hinaus sind sie aufgrund ihrer leichten Erreichbarkeit eine Attraktion für den Massentourismus. Insbesondere die Ansicht der steilen Nordwände gehört zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Alpen und gilt als Wahrzeichen der Dolomiten. Während des Gebirgskriegs im Ersten Weltkrieg waren die Drei Zinnen und ihre Umgebung als Teil der Front zwischen Italien und Österreich-Ungarn heftig umkämpft.

Die Umrundung der Drei Zinnen gilt als eine der beliebtesten Wanderstrecken (Teil 1 und Teil 2) der Dolomiten, da das Gebiet durch die Straße zur Auronzohütte leicht erreichbar ist. Der Weg von der Auronzohütte zum Paternsattel und zur Dreizinnenhütte ist darüber hinaus sehr breit ausgebaut und weist nur geringe Steigungen auf. Er ist daher auch für ungeübte Wanderer leicht begehbar, sodass es an manchen Tagen durch den hohen Andrang zu regelrechten Staus kommt. Die Dreizinnenhütte bietet 140 Übernachtungsplätze an, mit den zahlreichen Tagesgästen hat sie bis zu 2000 Besucher täglich zu verzeichnen.

Italien: Südtirol: Mitterolang

Italien: Südtirol: Mitterolang

 

 

Mitterolang

Olang ist eine Gemeinde in Südtirol. Die Gemeinde besteht aus nachfolgenden Ortsteilen:

  • Niederolang (italienisch Valdaora di Sotto) – (980–1040 m) im Talgrund der Rienz
  • Mitterolang (italienisch Valdaora di Mezzo) – (1040–1060 m) im Talgrund der Rienz
  • Oberolang (italienisch Valdaora di Sopra) – (1050–1100 m) im Talgrund der Rienz
  • Geiselsberg (italienisch Sorafurcia) – (1340–1410 m) auf den Olang zugewandten Hang des Kronplatz (2275 m)

Kirchen und Kapellen:

  • Marienkirche in Oberolang, stammt aus dem 15. Jhd.
  • Ägidiuskirche in Mitterolang, wurde bereits im Jahre 1138 errichtet
  • St. Wolfgang in Geiselsberg, neugotisch
  • St. Petrus und Agnes in Niederolang, mit Friedhofskapelle in Niederolang

 

Mitterolang2

Italien: Südtirol: Welsberg

Italien: Südtirol: Welsberg

Welsberg

Welsberg ist ein Dorf im Südtiroler Pustertal und eine Fraktion der Gemeinde Welsberg-Taisten. Die Ortschaft liegt auf rund 1100 m Höhe und hat etwa 1500 Einwohner. Welsberg befindet sich an der Stelle, wo das Gsieser Tal ins Pustertal einmündet, und wird von der Rienz und vom Pidigbach durchflossen. Oberhalb des Dorfs befindet sich Schloss Welsberg, eine mittelalterliche Burg. Von besonderem kunsthistorischen Wert ist die Pfarrkirche St. Margareth, die mehrere barocke Werke des Welsberger Künstlers Paul Troger beherbergt.

Welsberg

Italien: Südtirol: Niederdorf

Italien: Südtirol: Niederdorf

Niederdorf

Niederdorf ist eine Gemeinde mit ca. 1600 Einwohnern in Südtirol. Der Ort liegt im Pustertal an der Rienz. Sehenswert ist in Niederdorf:

  • die spätbarocke Pfarrkirche (1792–1796 erbaut) mit Fresken von Franz Altmutter, Skulpturen von Franz Xaver Nißl und Altarbild von Martin Knoller, Gruftkapelle am Friedhof
  • Anna- und Totenkapelle: Der untere Teil der gotischen Doppelkapelle aus dem 15. Jh. ist eines der ältesten Bauwerke des Pustertals und dient als Totenkapelle, im oberen Teil befindet sich die Annakapelle.
  • die Spitalkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit mit der Plastik „Die Schmerzhafte Mutter Gottes“ aus dem 17. Jh., barocken Kreuzwegstationen von N. Pedevilla und einer sechsregistrigen Orgel von U. Fuetsch (1899)
  • die Kirche St. Magdalena in Moos: Der Bau wird erstmals im 13. Jh. genannt und besitzt eine Franz-Köck-Orgel. Das Chorfresko stammt von Simon von Taisten.
  • das Schmuckstück der Kirche zum Heiligen Nepomuk in Bad Maistatt ist ein zweisäuliger Hochaltar aus zwei Marmorsorten. Das Altarbild stammt von J. G. D. Grassmair (1735).
  • das Fremdenverkehrsmuseum Hochpustertal im Haus Wassermann: Es dokumentiert die Tourismusgeschichte vom Bau der Eisenbahn bis zum frühen Alpinismus.

Niederdorf2

Südtirol: Toblach

Südtirol: Toblach

Toblach

Toblach (italienisch Dobbiaco) ist eine Gemeinde mit ca. 3500 Einwohnern, im Südtiroler Hochpustertal. Das Dorf, das sich in Alt- und Neu-Toblach aufteilt, befindet sich auf einem Schuttkegel des Silvesterbaches. Hier auf dem Toblacher Feld verläuft die Wasserscheide zwischen Adria und Schwarzem Meer. Zur Gemeinde Toblach gehören außerdem die Ortschaften Aufkirchen und Wahlen sowie das Silvestertal.

Toblach ist ein beliebter Urlaubsort. Im Sommer wie im Winter bietet er vielfältige Aktivitäten: Im Sommer allen voran Wandern und Klettern sowie Radfahren und Mountainbiken. Bei Familien besonders beliebt ist der grenzüberschreitende Radweg von Toblach nach Lienz im benachbarten Österreich. Toblach ist an das Loipennetz des Hochpustertales, das über 200 Loipen umfasst, angeschlossen.

Der Toblacher Sees gilt als beliebtes Naherholungsgebiet. Im Sommer kann man den See auf einem Boot erforschen. Im Winter jedoch gefriert das Eis und Curling und Eislauf sind angesagt. Auch die Haupt-Langlaufloipe des Hochpustertales verläuft um den Toblacher See.

Aufkirchen ist ein Marienwallfahrtsort – die einstige Kirche konnte der großen Anzahl an Pilgern nicht mehr standhalten. So entstand 1470 eine neue Kirche, die auch heute noch zu bewundern ist.

Toblach

Südtirol: Faloria

Südtirol: Faloria

Faloria

Cortina d Ampezzo war 1956 Austragungsort der 7. Olympischen Winterspiele und lockt heute mit drei verschiedenen Skigebieten, zwischen denen man wählen kann:die Ski-Area Faloria-Cristallo-Mietres, Tofana und die Ski Area Lagazuoi. Die Faloria-Seilbahn in Cortina führt in wenigen Minuten auf 2134 m Höhe.

Im Jahre 1939 wurde die erste Aufstiegsanlage auf den Faloria gebaut. Damals war die einzige Seilbahn die Cortina- Belvederebahn nach Pocol. Heute gibt es sie nicht mehr und sicherlich kann man sie nicht mit der Faloria-Seilbahn, die 900 Höhenmeter überwindet, vergleichen. Der Bau der Anlage, auch „Principe di Piemonte“ genannt, war damals eine große technische Leistung.

Wenn man den Vierersessellift Vitelli benützt, hat man eine reiche Auswahl an Abfahrten. Man gelangt auf die Pisten des Faloria entweder mit der Faloria-Seilbahn, vom Zentrum in Cortina aus, oder von der 7 km entfernten Ortschaft Rio Gere, wo sich ein großer Parkplatz befindet. In Rio Gere gibt es die Verbindung zwischen den Pisten des Faloria und Cristallo. Nach Rio Gere kann man auch mit dem Skibus gelangen.

Zwar sind in Cortina d Ampezzo nur 9 % der Pisten als schwarz gekennzeichnet, doch die haben es tatsächlich in sich und gelten als die schwersten Abfahrten der Dolomiten.

Faloria

Südtirol: Drei Zinnen

Südtirol: Drei Zinnen

Drei Zinnen

Die Drei Zinnen (italienisch Tre Cime di Lavaredo) sind ein markanter Gebirgsstock in den Sextener Dolomiten an der Grenze zwischen den italienischen Provinzen Belluno im Süden und Südtirol im Norden.

Die höchste Erhebung der Gruppe ist die 2999 m s.l.m. hohe Große Zinne (ital. Cima Grande). Sie steht zwischen den beiden anderen Gipfeln, der Westlichen Zinne (Cima Ovest, 2973 m) und der Kleinen Zinne (Cima Piccola, 2857 m). Neben diesen markanten Felstürmen zählen noch mehrere weitere Gipfelpunkte zum Massiv, darunter die Punta di Frida (2792 m) und der Preußturm, auch Kleinste Zinne (Torre Preuß, Cima Piccolissima, 2700 m).

Seit der Erstbesteigung der Großen Zinne im Jahr 1869 zählen die Drei Zinnen bei Kletterern zu den begehrtesten Gipfelzielen der Alpen. Sie sind durch zahlreiche Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade erschlossen und wurden so zu einem Zentrum des alpinen Kletterns, von welchem viele wichtige Entwicklungen in der Geschichte dieses Sports ihren Ausgang nahmen.

Darüber hinaus sind sie aufgrund ihrer leichten Erreichbarkeit eine Attraktion für den Massentourismus. Insbesondere die Ansicht der steilen Nordwände gehört zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Alpen und gilt als Wahrzeichen der Dolomiten. Während des Gebirgskriegs im Ersten Weltkrieg waren die Drei Zinnen und ihre Umgebung als Teil der Front zwischen Italien und Österreich-Ungarn heftig umkämpft.

Drei Zinnen

Südtirol: Cortina d’Ampezzo

Südtirol: Cortina d’Ampezzo

Cortina d’Ampezzo

Cortina d’Ampezzo (ladinisch Anpëz oder Anpezo, deutsch Hayden) ist eine Gemeinde in der italienischen Provinz Belluno in Venetien mit ca. 6000 Einwohnern.

Das Zentrum von Cortina ist der Corso Italia mit der 2007 bis 2009 aufwendig renovierten Kirche Parrocchiale SS. Filippo e Giacomo mit ihrem erst 1851 bis 1858 erbauten 70 Meter hohen Turm aus Dolomitblöcken.

Die höchsten Gipfel sind unter anderen die Tofana di Mezzo (3244m), der Monte Cristallo (3221m) und der Sorapis (3205m). Cortina ist ein renommiertes Winter- und Bergsportzentrum, das Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956 sowie der Alpinen Skiweltmeisterschaften 1932 und 1941 war. Der Tourismus dominiert den Ort aus wirtschaftlicher wie kultureller Sicht.

Das älteste Gebäude in Cortina ist die Chiesa di San Nicolo (St. Nikolaus – Schutzpatron der Wanderer) aus dem Jahr 1226 an der Staatsstraße Richtung Toblach bei Ospitale. Cortina wurde aufgrund seiner internationalen Bekanntheit und Szenerie als Drehort für eine Reihe bekannter Filmproduktionen ausgewählt. 1981 wurden für den James-Bond-Film In tödlicher Mission Szenen im Eisstadion, auf der Sprungschanze, auf der Bobbahn und im Ort selbst gedreht.

Cortina

Südtirol: Vierschach

Südtirol: Vierschach

Vierschach

(ital. Versciaco) liegt im östlichen Hochpustertal und ist eine Fraktion der Gemeinde Innichen. Im Sommer wie im Winter ist der Ort ein beliebtes Touristenziel. In der Umgebung des Ortes gibt es rund um den Berg Helm grenzüberschreitende Wanderwege und Skipisten.

Der archäologisch interessante Kirchhügel von Vierschach mit der Pfarrkirche zur Hl. Magdalena ist sicher einer der schönsten Kirchhügel des Landes. Obwohl Vierschach erst 1891 eine eigene Pfarrei wurde, erfolgte die erste Kirchenweihe bereits im Jahre 1212. Der untere Teil der heutigen Langhausmauern stammt noch aus dieser Zeit.

Eine Wanderung auf den Gipfel des Helm, eine Radtour am Pustertaler Radweg bis nach Innichen, ein Spaziergang zur Silvesterkapelle in Innichen oder Pistenspaß auf der längsten Talabfahrt des Hochpustertals – Vierschach hält zahlreiche Möglichkeiten für einen aktiven Urlaub bereit.

Das Hochpustertal in Südtirol verfügt über moderne Bergbahnen. Die Haunoldbahnen bei Innichen, die Helmbahnen bei Sexten und Vierschach sowie die Rotwandbahn bei Moos bringen die Gäste im Sommer und im Winter rasch und bequem auf die Berge.

Vierschach