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Kategorie: Gran Canaria

1. November – 6. November 2013

Grand Canaria: Agaete

Grand Canaria: Agaete

Agaete

Agaete ist der größte Ort auf der Westseite von Gran Canaria; es leben hier ca. 5.000 Menschen. Das Leben spielt sich hauptsächlich um die Pfarrkirche namens La Concepion ab, sie ist eine klassizistische Kirche. Politisch gehört sie zur Provinz Las Palmas. Die meisten Einwohner leben im gleichnamigen Hauptort, der den Eingang zum Barranco de Agaete markiert. Agaete liegt westlich von Las Palmas und nordöstlich von Puerto Rico. Der Ortsteil am Hafen heißt Puerto de las Nieves. Der Ort ist aufgrund seiner fruchtbaren Kulturlandschaft stark landwirtschaftlich geprägt. Die Produkte wurden früher über Puerto de las Nieves verschifft.

Von Puerto de las Nieves aus bietet die Reederei Fred. Olsen Express direkte, regelmäßige Fährverbindungen nach Santa Cruz auf der Nachbarinsel Teneriffa an. Nach Las Palmas sind es etwa 20 Minuten mit dem Auto über die Autobahn GC-2. Der Ort ist an das Netz der öffentlichen Linienbusse angebunden.

Dedo de Dios (Finger Gottes) war eine Felsformation auf der kanarischen Insel Gran Canaria nahe dem Fischerort Puerto de las Nieves. Sie erhielt den Namen vom kanarischen Schriftsteller Domingo Doreste, der der Meinung war, die etwa 30 Meter hohe Felsformation symbolisiere eine Hand mit einem mahnend erhobenen Finger. Seitdem galt der ‚Finger Gottes‘ als ein Wahrzeichen Gran Canarias. Der Dedo de Dios wurde am 29. November 2005 vom Tropensturm „Delta“ abgerissen.

Es ist nicht einfach hier einen Parkplatz zu finden, da die Straßen und Gassen sehr eng sind.

Grand Canaria: Arucas

Grand Canaria: Arucas

Arucas

Arucas ist die viertgrößte Gemeinde auf Gran Canaria mit ca. 40.000 Einwohnern. Hier in Arcuras“der Hauptstadt der Bananen“ entstand im Jahre 1909 eine Kirche mit dem Namen San Juan Bautista. Inzwischen ist die Bananenanbaufläche um mehr als die Hälfte geschrumpft. Heute baut man vermehrt Gemüse, Früchte und Blumen an.

Wahrzeichen und eine der Hauptattraktionen der Stadt ist die aus dunklem Basaltstein erbaute Kirche San Juan Bautista (Johannes der Täufer). Sie wurde von 1909 bis 1917 von dem Katalanischen Architekten Manuel Vega y March, im neugotischen Stil erbaut und wird oft fälschlich als Kathedrale bezeichnet, obgleich es das notwendige Kriterium „Bischofskirche“ nicht erfüllt. Das Baumaterial, der dunkle Aruca-Basalt, ist sehr witterungsbeständig.

Sehr beeindruckend ist auch der Blick über die malerischen Orte bis hin zum Meer. Dieser Ausblick lohnt sich. Aber wieder zurück in das Örtchen Arcuras Hier gehen ungefähr noch 50 Steinmetze ihrer beruflichen Tätigkeit nach. An den Häusern die sich rund um den Plaza San Juan befinden und in der kompletten Altstadt begegnet man immer wieder dem blauschwarzen Basalt der Kathedrale.

Bereits vor der Eroberung der Kanarischen Inseln durch die Spanier war der Arucas ein Zentrum altkanarischen Lebens. Während der Eroberungskämpfe wurde der Ort 1478 weitgehend zerstört. 1481 n.Chr. wurde bei der Schlacht von Arucas der altkanarische König Doramas bei einem Zweikampf gegen den spanischen Heerführer Pedro de Vera getötet.

Grand Canaria: Teror

Grand Canaria: Teror

Teror

Die Gemeinde Teror hat ca. 13.000 Einwohner. Durch die Lage im nördlichen Inselinneren ist Teror von den Auswüchsen der Tourismusindustrie verschont geblieben und ist heute einer der ursprünglichsten Orte auf Gran Canaria.

Das historische Viertel von Teror atmet den Geist von Noblesse und hält den von ihrer Schönheit betörten Besucher eher auf Distanz. Im Herzen der Stadt liegt eine prächtige Basilika, die sich zu einem gr0ßen Platz öffnet. Ringsum reihen sich Adelspaläste und Bürgerhäuser mit weißen Fassaden und geschnitzten Holzbalkonen. Viele Straßen sind mit Kopfsteinpflaster belegt.

In der Kirche „Nuestra Señora del Pino“ befindet sich eine Statue der Jungfrau Maria mit dem Kind. Laut Überlieferung soll diese Statue im Jahre 1481, also zwei Jahre vor der endgültigen Eroberung der Insel durch Juan Rejón für die Spanische Krone, auf einer Erhebung in der Gemeinde von Teror gefunden worden sein. Sie ist die Schutzheilige von Gran Canaria und deshalb finden von Mitte August bis Mitte September Feierlichkeiten zu ihren Ehren statt.

Teror ist das religiöse Zentrum Grand Canarias, seinen Bewohnern wird glühender Katholizismus nachgesagt.

Grand Canaria: Firgas

Grand Canaria: Firgas

Firgas

Firgas ist eine Gemeinde mit ca. 8.000 Einwohnern auf Gran Canaria. Firgas liegt westlich von Las Palmas de Gran Canaria.

Firgas war bereits in früheren Zeiten auf der gesamten Insel für die im nahe gelegenen Barranco de La Montaña entspringenden Wasserquellen bekannt. Selbst heute wird das Mineralwasser der Abfüllanlage Agua Minerales de Firgas auf den gesamten kanarischen Inseln vertrieben.

In der Mitte der Gemeinde steht die Kirche San Roque die im 19. Jahrhundert erbaut, ihr offener Glockenstuhl ist sehr sehenswert und wurde 1914 vollendet. In den kommenden Jahren wurden immer mehr Häuser drum herum gebaut, sie haben all die typischen Holzbalkone. Das Rathaus der Stadt befindet sich auch neben der Kirche im inneren des Zentrums.

1995 entwarfen mehrere spanische Künstler im Stadtkern den Paseo de Gran Canaria – eine Promenade, die heute zu den beliebtesten Ausflugszielen der Insel zählt. Mit aufwändiger Kachelkunst werden hier im unteren Teil die 21 Gemeinden Gran Canarias mit jeweils einer eigenen Keramikbank dargestellt. Im oberen Teil befinden sich die sieben kanarischen Inseln, ebenfalls mit Kacheln dargestellt.

Grand Canaria: Moya

Grand Canaria: Moya

Moya

Moya ist eine Ortschaft auf Gran Canaria. Die Gemeinde Moya hat ca. 8.000 Einwohner. Moya liegt westlich von Las Palmas de Gran Canaria und nördlich von Puerto Rico und GC2. Moja, mit dem Beinamen Villa Verde (grünes Städtchen) liegt recht malerisch auf einem Felsplateau am Ortsrand des gleichnamigen Barrancos, der noch zu den Ausläufern des zentralen Bergmassivs von Gran Canaria gehört.

Viele Häuser sind frisch gestrichen, durch seine Sauberkeit hebt sich der Ort von den Dörfern der Nordküste ab. Das Ortsbild wird beherrscht durch die Silhouette der am Abgrund thronenden Iglesia del Pilar.

Das höchste Fest feiern die Bewohner Mojas am 2.Februar wenn die Virgen de la Candelaria, die Jungfrau von Candelaria ehren. Ein Nachfahre der spanischen Eroberer Teneriffas brachten Sie im 16. Jahrhundert von dort mit. Heute sind leider nur noch Gesicht und Hände der Statue im Original erhalten. Gefeiert wird in diesem Ort San Antonios (13. Juni) und Carmens (15.07.)

In der Umgebung von Moja hat ein Rest des Lorbeerwaldes, der vor der Eroberung durch die Spanier dieses Gebiet bedeckte, überlebt. Er steht heute unter Naturschutz. Etwa 2 km hinter Moya , an der Landstraße nach Guia, ist der Wald ausgeschildert. Eins erstreckte sich dieser Lorbeerwald über den gesamten Norden der Insel. Die Bäume waren von Lianen und Efeu umkränzt, dichtes Untergebüsch machte ein Durchkommen fast unmöglich.

Grand Canaria: Fontanales

Grand Canaria: Fontanales

Fontanales

Fontanales ist ein verschlafenes Bergdorf und liegt ca. 8 km südlich von Moya. Umgeben von Apfel- und Kastanienbäumen zählt die Ortschaft zu den hübschesten der Nordhälfte der Insel.

Auf terrassierten Hängen wachsen Kresse und Mais, dank des Regenreichtums der Nordhälfte kann mehrmals jährlich geerntet werden. In den Wintermonaten kann es durchaus etwas kälter werden in Fontanales. Oft ziehen Passatwolken ins Tal und verstellen die Sicht auf die Küste.

Fontanales liegt am Schnittpunkt schöner Spazier- und Wanderwege, z.B. im Naturschutzgebiet Doramas.

Grand Canaria: Güi-Güi

Grand Canaria: Güi-Güi

Güi-Güi

Naturschutzgebiet Güi-Güi (auch: Guguy; für: Steilküste) mit zwei Stränden, die zur Hippie-Zeit sehr bekannt waren (ca. 500 Hippies lebten hier). Sand ist dort allerdings nur bei Ebbe zu sehen – und wenn in den vorhergehenden Monaten keine Stürme waren. Die Strände sind von Tasartico ausgehend nur nach dreistündiger Bergwanderung zu erreichen und haben keinerlei Infrastruktur.

Die Wanderung beginnt etwas unterhalb des Dörfchens Tasartico auf rund 150 m. Es geht rechts vom Schottersträsschen den Hang hinauf und dann in das steile Tal hinein, das zum Passübergang auf 551 m führt. Den Pass hat man etwa in 1 Stunde erreicht. Hier ist eine super Aussicht auf beide Seiten.

Richtung Güi-Güí geht es steil wieder hinunter. Der Weg ist in Serpentinen angelegt und gut zu begehen. In 1 Stunde ist man in Güi-Güí, wo es zu meinem Erstaunen eine kleine, bewohnte Siedlung hat. Zum Teil leben hier Kleinbauern, zum Teil haben sich Aussteiger eingenistet. Strom gibt es nicht, aber immerhin Wasser.

Dies ist nicht etwa eine einfache Strandwanderung, sondern eine recht anstrengende Bergtour mit insgesamt fast 1000 Höhenmetern. Der Hin- und Rückweg misst 11 km.

Grand Canaria: Sardina del Norte

Grand Canaria: Sardina del Norte

Sardina del Norte

Sardina del Norte ist ein abgelegener kleiner Fischerort 10 km westlich von Galdar und verfügt über einen der wenigen Sandstrände in nordwestlichen Küstenabschnitt.

Oberhalb des Ortes zweigt eine 2,5 km lange Straße im Kreisverkehr zum Faro de Sardina ab. Der alte Leuchtturm befindet sich am äußersten Nordwestzipfel der zerklüfteten Küste.

Vor einigen Jahren ist hier eine hübsche Appartementsiedlung entstanden. Interessant ist Sardina del Norte eigentlich nur wegen dem Leuchtturm. Das Bild zeigt den sog. „Taschen-Teide“ bzw. Vulkankegel Montana de Galdar auf Grand Canaria.

Grand Canaria: San Bartolomé de Tirajana

Grand Canaria: San Bartolomé de Tirajana

San Bartolomé de Tirajana

San Bartolomé de Tirajana ist eine Gemeinde mit ca. 55.000 Einwohnern im Süden von Gran Canaria. Der Namensteil Tirajana verweist auf einen Stamm der Urkanarier, der vor der Eroberung der Insel durch die Spanier im Gebiet des heutigen Ortes lebte.

An der Küste im Süden von San Bartolomé befinden sich einige bedeutende Touristenzentren der Insel. So bestehen die Ortsteile Maspalomas, Playa del Inglés und San Agustín vor allem aus touristischen Unterkünften. San Bartolome ist heute eine der reichsten Orte Spaniens. Der Ortschaft unterstehen die Touristenstädte von Patalavaca bis Bahia Feliz.

Obstanbau wird fast nur noch für den eigenen Verbrauch betrieben: Es werden Mandeln und Oliven geerntet, häufig auch Kirschen, Pflaumen und Aprikosen. Zu den örtlichen Spezialitäten gehören Fruchtliköre, die mit Honig, Zitrone und Rum veredelt werden.

Grand Canaria: Roque Bentayga

Grand Canaria: Roque Bentayga

Roque Bentayga

Der Roque Bentayga (oder Roque Bentaiga) ist ein spektakulärer Felsmonolith und eine Kultstätte der Ureinwohner Gran Canaria’s. Er überragt die Caldeira de Tejeda von Süden und zeigt sich von weitem her als Fotoobjekt.

Mit gutem Schuhwerk lässt sich auch der alte Kultplatz unterhalb des Gipfels erklimmen. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung. Ein Museum am Parkplatz unterhalb informiert über die vorspanische Bevölkerung der Altkanaren.

Neben dem „Wolkenfels“ (Roque Nublo) war der Roque Bentayga der wichtigste Kultberg der Altkanarier. Am Sockel des Felsen sind die kreisrunden Vertiefungen zu sehen, in denen Trankopfer gebracht wurden. Von den Höhlenöffnungen bietet sich ein phantastischer Blick auf die Landschaft rund um Tejeda.