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Kategorie: La Palma

November 2017

La Palma: Santa Cruz

La Palma: Santa Cruz

Santa Cruz

Santa Cruz de La Palma ist die Hauptstadt der Kanarischen Insel La Palma und eine Gemeinde. In der Hauptstadt selbst leben ca. 16.000 Einwohner. Die Gemeinde liegt unterhalb der bewaldeten Berghänge der Cumbres (Cumbre Nueva und Cumbre Vieja) auf der östlichen Seite der Insel. Zwischen Küste und Cumbres erstreckt sich ein schmaler Uferstreifen, so erstrecken sich die weißen Häuser an den Berghängen. Alle Verwaltungseinrichtungen von La Palma sind in Santa Cruz de La Palma konzentriert.

Der Altstadtkern von Santa Cruz wurde zum kunsthistorischen Baudenkmal erklärt. Die Hauptdurchgangsstraße ist die Avenida Maritima, die nur auf der Landseite bebaute Uferstraße. Hier befinden sich neben neuen Gebäuden einige alte Häuser im kanarischen und kolonialen Stil mit kunstvoll verzierten Holzbalkonen.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören u.a. das Renaissance-Rathaus aus dem 16. Jahrhundert mit hölzerner Kassettendecke und Wandgemälden über das Leben der Insulaner an der Plaza de Espana. Weiterhin befindet sich in der Mitte der Plaza de España die 1895 errichtete Bronzestatue des Pfarrers Manuel Hernández Díaz. Er setzte sich für eine liberale Verfassung Spaniens von 1820 ein und eröffnete eine kostenlose Schule für Kinder aller Schichten.

Die Bajada de la Virgen de las Nieves ist eines der herausragenden Feste La Palmas. Um eine drohende Missernte abzuwenden, ordnete der kanarische Bischof Jimenz einst an, die auf der ganzen Insel verehrte Statue der Jungfrau vom Schnee (Virgin de las Nieves), der Schutzpatronin von La Palma, in Las Nieves in einer Prozession in die Hauptstadt zu tragen. Die Prozession wird heutzutage alle fünf Jahre wiederholt, das nächste Mal im Jahr 2020.

 

La Palma: Los Cancajos

La Palma: Los Cancajos

Los Cancajos

Los Cancajos ist ein Ort in der Gemeinde Breña Baja auf La Palma. Der Ort befindet sich auf der Ostseite La Palmas, zwischen der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma und dem internationalen Flughafen La Palma. Man zählt ca. 800 ständige Einwohner. Anfang der 1980er Jahre deutete nichts darauf hin, dass an der unwirtlichen Küste bei einer stillgelegten Saline ein Ferienort entstehen würde.

Entsprechend der rasanten Entstehung von Los Cancajos gibt es keinen gewachsenen Ortskern. Am ehesten übernimmt diese Funktion ein größerer Apartmentkomplex mit Einkaufszentrum, verschiedenen Geschäften, Bars und Restaurants. Die Hotels und Apartmentanlagen reihen sich an der Küste aneinander.

Die Playa de Los Cancajos besteht aus zwei schwarzsandigen, flach zum Meer hin abfallende Buchten von etwa 200 bzw. 100 Metern Länge. Sie wurden künstlich angelegt, deshalb mussten Wellenbrecher vor der Küste angebracht werden. Die Badebuchten von Los Cancajos werden auch häufig von den ansässigen Tauchbasen genutzt, um ihre Taucher gefahrlos in den oft sehr unruhigen Atlantik zu führen.

Der Badebetrieb am Strand ist ganzjährig an mehreren Stellen von Rettungsschwimmern bewacht. Umkleiden, Liegenvermietung und Frischwasserduschen sind vorhanden. Der Zugang zum Strand ist mit Rampen rollstuhlgerecht ausgelegt.

La Palma: La Tosca

La Palma: La Tosca

Die Drachenbäume bilden eine Pflanzengattung aus der Familie der Spargelgewächse. Die bekannteste Art ist der Kanarische Drachenbaum (Dracaena draco). Drachenbäume sind keine echten Bäume, da sie ein atypisches Dickenwachstum aufweisen; es sind baumförmige Lebensformen, die einen selbsttragenden verholzten Stamm besitzen. Die Stämme können verzweigt oder unverzweigt sein. Aufgrund der besonderen Faseranbindung beim atypischen Dickenwachstum können die Seitenäste nur in einem geringen Winkel zum Hauptstamm abzweigen (typischerweise < 35°). Die parallelnervigen Laubblätter sind meist schwertförmig, linealisch bis lanzettlich, aber bei manchen Arten kann die Blattspreite auch elliptisch sein. Nur einige Arten weisen einen kurzen Blattstiel auf, wie zum Beispiel Dracaena elliptica.

Der endständige, ährige Blütenstand ist meist verzweigt. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig, duften und blühen nachts. Die sechs gleichförmigen und meist weißlich gefärbten Blütenhüllblätter (Tepalen) sind zylindrisch, glockenförmig oder röhrig verwachsen. Die Blütenröhre ist kurz. Es sind sechs Staubblätter vorhanden. Die drei Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Es werden orange bis purpurfarbene Beeren mit einem bis drei Samen ausgebildet.

In der Gattung der Drachenbäume (Dracaena) werden etwa 50 bis 150 Arten unterschieden. Die Gattung hat eine sehr weite natürliche Verbreitung in den Tropen und Subtropen. Die meisten Arten haben ihre Heimat in den Tropen der Alten Welt (Paläotropis), also Asien und Afrika. Es existieren zwei Arten auf den Kanarischen Inseln (Dracaena draco auf Gran Canaria, La Palma und Teneriffa sowie extrem selten Dracaena tamaranae auf Gran Canaria) und je eine Art im Südwesten Marokkos (Dracaena draco subsp. ajgal), in Zentralamerika (Dracaena americana) und auf Kuba (Dracaena cubensis).

La Palma: San Andrés y Sauces

La Palma: San Andrés y Sauces

San Andres

Die Gemeinde San Andrés y Sauces befindet sich im Nordosten La Palmas und grenzt im Norden an die Gemeinde Barlovento und im Süden an die Gemeinde Puntallana. Beide Orte sind geografisch voneinander getrennt. Im städtischen Los Sauces befindet sich eine der größten Kirchen La Palmas, die Nuestra Señora de Montserrat aus dem 16. Jhd., welche flämische Kunstschätze beherbergt. Gegenüber der Kirche liegt der Park Antonio Herrera mit seinen Gärten.

Der 511 Hektar große Lorbeerwald Los Tilos in der Gemeinde wurde 1983 von der UNESCO zum Biosphärenreservat La Palma ernannt. La Palma war somit die erste spanische Insel, die diese wichtige internationale Anerkennung erhielt. 1998 wurde das Gebiet auf eine Fläche von 13.000 Hektar erweitert, die etwa 16 % der Inselfläche abdeckt. Damit wurden die nordöstliche Gemeinden der Insel, Barlovento, Puntallana, San Andrés y Sauces und teilweise auch Santa Cruz de La Palma eingebunden.

Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht. Hier wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten. Da vor etwa 100 Jahren im oberen Bereich des Barrancos das Quellwasser abgeleitet wurde, ist dieser Erosionsprozess weitgehend zum Stillstand gekommen. Das tief eingeschnittene Flussbett, das durchwandert werden kann, ist noch Zeuge dieses vergangenen Prozesses. Das Gebiet Los Tilos besitzt ein kleines Besucherzentrum, angelegte Wanderwege und Aussichtspunkte.

La Palma: Los Sauces

La Palma: Los Sauces

Los Sauces

Im städtischen Los Sauces befindet sich eine der größten Kirchen La Palmas, die Nuestra Señora de Montserrat aus dem 16. Jahrhundert, welche flämische Kunstschätze beherbergt. Der Haupterwerbszweig der Gemeinde ist die Landwirtschaft. Das vorherrschende Anbauprodukt ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Banane, deren Plantagen große Landflächen der Gemeinde bis zu einer Anbauhöhe von 300 Metern überdecken.

Der 511 ha große Lorbeerwald Los Tilos in der Gemeinde wurde 1983 von der UNESCO zum Biosphärenreservat La Palma ernannt. La Palma war somit die erste spanische Insel, die diese wichtige internationale Anerkennung erhielt. 1998 wurde das Gebiet auf eine Fläche von 13.000 Hektar erweitert, die etwa 16 % der Inselfläche abdeckt.

Der Wasserreichtum in der Region Los Tilos schuf über einen Jahrmillionen anhaltenden Erosionsprozess die tiefen Schluchten des Barranco del Agua mit einer üppigen Vegetation, die heute aus einer der größten noch zusammenhängenden Lorbeerwälder der Erde besteht.

In Los Tilos wachsen neben großen Farnen zahlreiche, teils endemische Lorbeerarten. Das Gebiet Los Tilos besitzt ein kleines Besucherzentrum, angelegte Wanderwege und Aussichtspunkte.

La Palma: Puerto de Tazacorte

La Palma: Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte

Puerto de Tazacorte ist der Ort, an dem 1492 die spanische Eroberung La Palmas begann. Aufgrund seiner guten klimatischen Lage begannen die Eroberer frühzeitig mit dem Anbau von Zuckerrohr, der der Gemeinde über drei Jahrhunderte eine gewinnbringende Wirtschaft erbrachte. Die heute noch existierenden Herrenhäuser zeugen von dieser Entwicklung

Der Ort El Puerto liegt am Ende des Barranco de Las Angustias. Der heutige Fischerei- und Yachthafen wurde von 1976 bis 1981 südlich des alten Hafens, an der Mündung des Barranco de Tenisca gebaut und ist der größte Hafen der Insel. Von 1999 bis 2003 wurde der Hafen erweitert und die alte Hafenmole zum Schutz des Strandes weiter ausgebaut. Der Deich schützt insbesondere in der Winterzeit den Strand vor den zum Teil mehrere Meter hohen Wellen.

An der Stelle des Deiches war 1936 bereits ein Wellenbrecher zum Schutz des ersten Hafens von Tazacorte, von dem aus der Export der Bananen erfolgte, gebaut worden. Eine geeignete Straßenverbindung zum Hafen der Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma existierte damals noch nicht.

El Puerto und Tarajal verfügen zusammen über einen etwa zwei Kilometer langen Badestrand aus schwarzem Lavasand mit einer entsprechend langen Promenade. Mit 3500 Sonnenstunden im Jahr ist Puerto de Tazacorte der sonnenreichste Ort der Insel. Der Strand Los Tarajales in der Nähe des Hafens ist seit 2014 für Nudisten geöffnet.

La Palma: Tazacorte

La Palma: Tazacorte

Tazacorte

Tazacorte ist eine der 14 Gemeinden der Insel La Palma. Die wesentlichen Erwerbsgrundlagen der Gemeinde sind heute ausgedehnte Bananenplantagen und der sanfte Tourismus. Besonderheiten der Gemeinde sind das historische Treppenviertel in Villa de Tazacorte und der Fischerei- und Yachthafen in Puerto de Tazacorte.

Der Ort Tazacorte ist der Verwaltungssitz der Gemeinde und der infrastrukturelle Kern. Hier vermischen sich traditionelle Baustile mit moderner Architektur. Alte Häuser, in kanarischem oder kolonialem Stil, mit engen Gassen zeichnen überwiegend das Bild des Ortes, der auch „Paris chiquito“ (Klein-Paris) genannt wird.

Das Viertel El Charco war das ursprüngliche Zentrum, an dem die Familie Monteverde eine erfolgreiche Zuckerfabrik ansiedelte. Der Ort wuchs durch Wohnungen für Angestellte, durch Mühlen und Werkstätten und andere Wirtschaftsgebäude.

Die Bananenproduktion auf La Palma betrug 2003 140.532 Tonnen, was 31,5 Prozent der Gesamtproduktion der Kanarischen Inseln entsprach. Im Jahr 2012 waren es nur noch etwa 60.000 Tonnen (etwa 28 % der gesamten kanarischen Produktion), von denen etwa 95 Prozent für das spanische Festland bestimmt waren. Der hohe Wasserbedarf von bis zu 1000 Litern Wasser für ein Kilogramm Früchte, der Einsatz von Pestiziden und die ausgedehnte Monokultur ist die Negativseite dieses Erwerbs.

La Palma: Los Llanos de Aridane

La Palma: Los Llanos de Aridane

Los Llanos de Aridane

Los Llanos de Aridane ist eine der 14 Gemeinden der zu Spanien gehörigen Kanarischen Insel La Palma. Der Verwaltungssitz der Gemeinde befindet sich im gleichnamigen Ort. Los Llanos de Aridane liegt auf der Westseite der Insel inmitten des Aridanetals.

Die Gemeinde Los Llanos de Aridane hat sich im Laufe der Zeit zur einwohnerstärksten der Insel entwickelt und damit in den 1990er Jahren die Gemeinde Santa Cruz de La Palma mit der gleichnamigen Inselhauptstadt übertroffen. Der zur Gemeinde Los Llanos gehörende Ort Puerto Naos ist, neben Los Cancajos in der Gemeinde Breña Baja, eines der beiden touristischen Zentren La Palmas.

Im Zentrum von Los Llanos ist die Fußgängerzone Calle Diaz Pimienta mit dem Platz Plaza de España. Hier befinden sich die dreischiffige Pfarrkirche Nuestra Señora de Los Remedios aus dem 16. Jahrhundert sowie das 1945 erbaute Rathaus (Ayuntamiento) im regionalen Stil. Mehrere mächtige Lorbeerbäume auf dem Platz wurden 1863 von kubanischen Emigranten mitgebracht.

Verschiedene erloschene Vulkane an der Küste außerhalb der Stadt werden als Naturdenkmäler geschützt, so die Lavaschläuche von Todoque sowie die Vulkane von Argual, Triana, La Laguna und Todoque.

La Palma: Los Canarios

La Palma: Los Canarios

Los Canarios

Fuencaliente de La Palma (beinhaltet die Gemeinde Los Canarios) ist die südlichste der 14 Gemeinden der Kanareninsel La Palma. Sie ist seit 1873 selbständig. Der Ort Los Canarios (gelegentlich ebenfalls als Fuencaliente bezeichnet) wurde 1837 Verwaltungssitz der Gemeinde und liegt in einer Höhe von über 700 Metern ü. dem Meeresspiegel. Die Kirche San Antonio de Abad stammt aus dem 16. Jahrhundert.

Etwa 70 Prozent des Gemeindegebietes stehen unter Natur- bzw. Landschaftsschutz. Dazu gehören die südlichen Ausläufer der Cumbre Vieja und die Geschützte Landschaft Tamanca. Es gibt großflächige Kiefernwälder rund um den Freizeitpark Fuente de Los Roques.

Am Südkap von La Palma, der Punta de Fuencaliente, stehen zwei Leuchttürme. Der alte Leuchtturm wird als Informationszentrum des Meeresschutzgebiets der Insel La Palma genutzt. Das kleine Fischerdorf neben den Leuchttürmen und das dazugehörige Restaurant, das als bekanntes Ausflugsziel galt, wurden Ende 2007 auf der Grundlage des Küstenschutzgesetzes abgerissen. An der Punta befinden sich auch die Salinen von Fuencaliente.

Der 438 m hohe und jüngste Vulkan der Kanarischen Inseln entstand erst 1971 während eines drei Wochen andauernden Ausbruchs. Mehrere Schlote unterhalb des San Antonio vereinigten sich zu einem. Da die austretende Lava zur angrenzenden Südküste floss und dort im Meer erkaltete, wurde die Insel La Palma wieder etwas größer.

La Palma: Los Cancajos

La Palma: Los Cancajos

Los Cancajos

Los Cancajos ist ein Ort in der Gemeinde Breña Baja auf La Palma. Der Ort befindet sich auf der Ostseite La Palmas, zwischen der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma und dem internationalen Flughafen La Palma. Man zählt ca. 800 ständige Einwohner. Anfang der 1980er Jahre deutete nichts darauf hin, dass an der unwirtlichen Küste bei einer stillgelegten Saline ein Ferienort entstehen würde.

Entsprechend der rasanten Entstehung von Los Cancajos gibt es keinen gewachsenen Ortskern. Am ehesten übernimmt diese Funktion ein größerer Apartmentkomplex mit Einkaufszentrum, verschiedenen Geschäften, Bars und Restaurants. Die Hotels und Apartmentanlagen reihen sich an der Küste aneinander.

Die Playa de Los Cancajos besteht aus zwei schwarzsandigen, flach zum Meer hin abfallende Buchten von etwa 200 bzw. 100 Metern Länge. Sie wurden künstlich angelegt, deshalb mussten Wellenbrecher vor der Küste angebracht werden. Die Badebuchten von Los Cancajos werden auch häufig von den ansässigen Tauchbasen genutzt, um ihre Taucher gefahrlos in den oft sehr unruhigen Atlantik zu führen.

Der Badebetrieb am Strand ist ganzjährig an mehreren Stellen von Rettungsschwimmern bewacht. Umkleiden, Liegenvermietung und Frischwasserduschen sind vorhanden. Der Zugang zum Strand ist mit Rampen rollstuhlgerecht ausgelegt.