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Kategorie: Borkum

August 2012

Borkum: Sonnenuntergang

Borkum: Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Borkum ist bekannt für seine Atem beraubenden Sonnenuntergänge, die die Sanddünen in ein warmes, leuchtendes Licht tauchen. Hier der Blick von der Aussichtsdüne nahe der Klinik Borkum-Riff so gegen 21 Uhr (im August).

Neben dem Sonnenlicht ist auch das Reizklima in Borkum eine Besonderheit. Das Reizklima soll zur Erstarkung des Immunsystems beitragen. Vielfach muss man sich zunächst jedoch mit einer Erkältung herumschlagen. Vor allem Kindern steht die laufende Nase fast immer ins Haus.

Die Luft ist glasklar, jodhaltig und viel leichter als im Binnenland. Die Aerosole der See wirken wie eine Inhalation, denn die feinen Wassernebeltropfen dringen tief in die Atemwege ein. Dem Golfstrom sei Dank – denn er sorgt auf der Insel zu allen vier Jahreszeiten für ein ausgeglichenes Klima und die stabile, gleichmäßige Luftfeuchte.

Borkum: Kleinbahn

Borkum: Kleinbahn

Kleinbahn

Die Borkumer Kleinbahn (BKB) ist eine Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 900 mm auf der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum. Die wichtigsten Ortsteile der Insel, Borkum-Stadt (Bahnhof Borkum), Borkum-Dorf (Haltepunkt Jakob-van-Dyken-Weg) und Borkum-Reede (Bahnhof Reede), verfügen über Stationen.

Die Strecke stellt bis heute eine wichtige Verkehrsader der Insel dar. Die Borkumer Inselbahn ist inzwischen eine Nebenbahn, nennt sich aber weiterhin Kleinbahn. Die Borkumer Kleinbahn ist die letzte zweigleisige Schmalspurbahn in Deutschland.

Die Bahn wird heute von der AG Ems betrieben. Die einzig verbliebene Strecke, die vom Hafen in den Ort, ist rund 7,5 Kilometer lang. Die Strecke wird im Normalbetrieb im Rechtsverkehr befahren, ist aber so ausgestattet, dass Gleiswechselbetrieb möglich ist. Die Strecke durchfährt den Außendeich von Borkum. Dieser ist hier im Fall einer Sturmflut durch ein Deichtor versperrbar.

Die Hauptlast des Verkehrs tragen seitdem die 1993/1994 bei Schöma gebauten drei zweiachsigen Diesellokomotiven Hannover, Berlin und Münster und die zur Einsparung des Lokwechsels an den Endbahnhöfen 2007 beschaffte gleichartige Lok Aurich. Alle Diesellokomotiven fahren mit Biodiesel aus Rapsöl.

Borkum: Seehunde

Borkum: Seehunde

Seehunde

Die geschützte Borkumer Bucht, in unmittelbarer Nähe des Hauptstrandes bietet einen ausgewogenen Lebensraum für Seehunde und Kegelrobben. Zum Schutz der gefährdeten Tiere ist es verboten die Sandbänke zu betreten. An der Hauptpromenade stehen aber zahlreiche Ferngläser zur Verfügung um die Tiere aus sicherem Abstand beobachten zu können.

Seehunde halten sich am liebsten auf Sandbänken mit einer steilen Kante zum tiefen Wasser auf, um bei Gefahr schnell flüchten zu können. In früheren Jahren war das Borkum-Riff durch einen tiefen Priel vom übrigen Strand getrennt. Dadurch hat es sich zum idealen Ruhegebiet für die Seehunde entwickelt.

Oft sind hier weit über 100 Seehunde und Kegelrobben anzutreffen. Besonders wenn die Jungtiere noch bei der Mutter sind, ist es wichtig, jegliche Störungen zu vermeiden.

Wenn man die Tiere aus größerer Nähe beobachten möchte, ist eine Fahrt mit dem Schiff zu ihren Ruheplätzen möglich. Alternativ ist auch eine Fahrt mit dem Pferdewagen möglich. Allzu nahe kommt man den Tieren allerdings nicht.

Borkum: Badestrand

Borkum: Badestrand

Badestrand

Borkums Strände inmitten der Nordsee bieten vom Kinderstrand über Sport bis zum FKK-Strand jede Menge Abwechslung. Borkum wirbt mit einer Insel und vier gut bewachten Badestränden mit insgesamt drei Kilometer Länge.

Die Natur meint es gut mit Borkum und seinen Badegästen: Eine eindrucksvolle Sandbank schafft am Nordstrand direkt vor der Promenade wunderbar familienfreundliche Bademöglichkeiten für Familien mit Kindern in ruhigen Gewässern.

Genauso gehört es natürlich zu den Freuden eines Urlaubs an der Nordsee, sich auch mal juchzend ins Getümmel des Wellengangs zu stürzen oder mit den Kleinen an der Hand über die brandenden „Brecher“ zu springen.

Die lange Sandbank des Borkumriffs hält die Brandung ab und schafft familienfreundliche Bademöglichkeiten sowie ein optimales Wassersportrevier – beides in unmittelbarer Nähe des Inselstädtchens. Überhaupt verschmilzt am Nordbad das Beste aus beiden Welten zum diesem besonderen Borkum-Flair.

Borkum: Katholische Kirche

Borkum: Katholische Kirche

Katholische Kirche

Die Kirche „Maria Meeresstern“ ist die älteste der existierenden Inselkirchen. Ab 1880 im neugotischen Stil erbaut und 1882 eingeweiht ist sie bis heute sowohl ein Ort der Stille und Besinnung für den Einzelnen als auch der würdige Rahmen für die Feier des Gottesdienstes in der Gemeinschaft.

Die Katholische Kirche wurde 1880-1882 als Kapelle „Maria Meeresstern“ von Kaplan Karl Boeddinghaus aus Münster „von Kurgästen für Kurgäste“ erbaut. Der aufstrebende Bädertourismus machte schon 1905 die erste Erweiterung der Kirche um ein Joch nach Westen notwendig.

Die erweiterte Kirche hat ca. 450 Sitzplätze. Seit 1901 gab es einen katholischen Pfarrer auf Borkum, der zunächst nur für die Kirche zuständig war. Von 1910 an gab es dann eine kleine Kirchengemeinde in Abhängigkeit von Emden, St. Michael. Von 1924 an war die Kirchengemeinde auf Borkum selbständig und wurde 1988 zur Pfarrei erhoben.

Die Borkumer katholische Kirchengemeinde hat aktuell ca. 1000 Mitglieder. Sie gehört seit 2010 zur Pfarreiengemeinschaft Emden-Borkum und ist Teil des Dekanats Ostfriesland und des Bistums Osnabrück.

Borkum: Elektrischer Leuchtturm

Borkum: Elektrischer Leuchtturm

Elektrischer Leuchtturm

Der Kleine Leuchtturm Borkum (auch: Elektrischer Leuchtturm) befindet sich auf einer zehn Meter hohen Düne an der Südwestseite Borkums und ist einer von drei Leuchttürmen auf Borkum. Er wurde 1888 als Leitfeuer für die beiden Ansteuerungsfahrwasser der Ems, das Hubertgat und die Westerems errichtet. Offiziell ging er am 01.10.1891 in Betrieb und wurde im Sommer 2003 außer Dienst gestellt.

Der Kleine Leuchtturm Borkum wurde als Prototyp einer Reihe von insgesamt neun in Deutschland gebauten Leuchttürmen in Fertigbauweise errichtet. Der Leuchtturm ist aus einzelnen, 27 Millimeter starken Segmenten aus Gusseisen, so genannten Tübbingen zusammengesetzt. Der Turm erreicht eine Gesamthöhe von 32 m.

Die Bezeichnung „Elektrischer Leuchtturm“ erhielt er, weil er der erste für den elektrischen Betrieb gebaute Leuchtturm in Deutschland war. Dazu erhielt er ein eigenes kleines Kohlekraftwerk, dass den Strom erzeugte. Das Baugleis, ein Anschlussgleis der Borkumer Kleinbahn, das zunächst seine Baustelle versorgte, blieb erhalten und wurde nun genutzt, die erforderliche Kohle anzuliefern.

Im Sommer 2003 erfolgte schließlich die Außerdienststellung als Leuchtturm, da sich das Fahrwasser im Hubertgat durch Sandverlagerungen verändert hatte. Am 12.07.2012 ist der Leuchtturm auf einer Briefmarke der Sonderpostwertzeichenserie Leuchttürme erschienen.

Borkum: Neue Leuchtturm

Borkum: Neue Leuchtturm

Neue Leuchtturm

Der Neue Leuchtturm Borkum, nautisch korrekt Großer Leuchtturm Borkum genannt, steht im westlichen Teil des Stadtzentrums der Insel Borkum und ist einer von drei Leuchttürmen auf der Insel. Er ist eines der Wahrzeichen und mit 64m das höchste Gebäude der Insel.

Nachdem der Alte Leuchtturm Borkum abgebrannt war, entstand der neue Leuchtturm im Jahr 1879 in Rekordzeit. Zwischen der Grundsteinlegung am 1. Mai und dem Richtfest am 20. September lagen weniger als fünf Monate.

Der immer noch aktive Leuchtturm dient seit dem 15.11.1879 zur Orientierung vor der Emsmündung. Gleichzeitig trägt der Leuchtturm seit dem 01.10.1891 ein weiteres Leuchtfeuer, das heute das Quermarkenfeuer mit dem Namen Westerems ist.

Der Neue Leuchtturm Borkum wird von der Verkehrszentrale Ems an der Knock fernbetrieben.

Borkum: Alter Leuchtturm

Borkum: Alter Leuchtturm

alter Leuchtturm

Der alte Leuchtturm ist das älteste Bauwerk und Wahrzeichen der Nordseeinsel Borkum und wird vom Heimatverein Borkum e. V. unterhalten. Der Alte Leuchtturm Borkum wurde als Seezeichen 1576 durch die Stadt Emden auf der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum errichtet.

Der ursprüngliche Kirchturm diente den von seewärts kommenden Schiffen als Tagesmarke und Navigationshilfe. Im Jahre 1982 übernahm der Heimatverein Borkum e.V. den bis dahin verfallenen Turm und machte ihn mit großer Mühe und finanziellem Einsatz der Öffentlichkeit zugänglich.

Direkt neben dem Alten Leuchtturm liegen heute das Heimatmuseum Borkum und der ehemalige Friedhof, die zusammen ein historisches Ensemble bilden.

Der Alte Leuchtturm Borkum ist heute ein Kulturdenkmal nach dem Niedersächsischen Denkmalschutzgesetz. Der Leuchtturm ist am Mo, Mi, Fr, Sa von 10-12 Uhr geöffnet. Im Leuchtturm „Olden Baas“ gibt es auch ein Trauzimmer.

Borkum: Südstrand

Borkum: Südstrand

Südstrand

Der Südstrand von Borkum liegt nahe dem elektrischen Leuchtturm. Der Borkumer Südstrand ist wesentlich kleiner als der Hauptbadestrand vor der Wandelhalle (Nordstrand), verfügt aber genauso über Rettungsschwimmerstation, zwei Strandkioske (hier Milchbuden genannt), Volleyballnetz, Umkleiden, Kinderspielplatz, Strandzeltvermietung, Trampolincenter, WC-Anlagen, etc.

Landseitig wird der Strand von Dünen begrenzt, einzige Gebäude am Rand sind die Heimliche Liebe und der rot-weiße Leuchtturm. Alle paar hundert Meter ragen Buhnen ins Meer, an denen und von denen aus die Kinder gerne auf die Jagd nach Krebsen etc. gehen.

Beim Blick über das Meer sieht man am Horizont die holländischen Inseln, und alle Schiffe nach Emden oder Emshaven fahren am Strand entlang. Am Südstrand darf man nur in den ausgewiesenen Abschnitten baden, da die Strömung sehr stark sein kann.

Nach den Kriterien Wasserqualität, Sauberkeit, Bademöglichkeit und Infrastruktur wurde der Südstrand auf „Strandbewertung.de“ eher kritisch beäugt.

Borkum: Flugplatz

Borkum: Flugplatz

Flugplatz

Der Flugplatz Borkum ist ein als Verkehrslandeplatz klassifizierter Flugplatz der Stadt und der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum. Der Flughafen liegt zwischen Ortskern und dem Ortsteil Ostland.

Das Empfangsgebäude enthält auch einen kleinen Wartebereich. Direkt am Flugplatz befindet sich ein Hotel. Es verkehrt ein Linienbus der Borkumer Kleinbahn. Am Flugplatz befindet sich weiter die Flugschule Borkum.

Der Flughafen wird im Linienflugbetrieb von der OLT (Ostfriesische Lufttransport GmbH) angeflogen und darüber hinaus im Charterbetrieb ab Hamburg von Air Hamburg. Der Linienflugbetrieb beschränkt sich heute auf die Verbindung zum Flugplatz Emden, Teil des sogenannten Seebäder-Verkehrs.

Darüber hinaus werden von hier Rundflüge über Borkum und die ostfriesischen Inseln und Flüge zu diesen Inseln und nach Helgoland angeboten. Das Bild zeigt einen Notfalltransport mit einem ADAC-Helikopter.