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Kategorie: Teneriffa

Mai 2011

Teneriffa: Benijo

Teneriffa: Benijo

Benijo

In Benijo endet die Straße im nördlichen Teil des Anaga-Gebirge. In Benijo ist der kleine Parkplatz Ausgangspunkt für Wanderungen in die unberührte Natur des Anaga-Gebirges.

Die Strände Playa de San Roque und Playa de Benijo sind zwar wunderschön gelegen, sind aber wegen der teils lebensgefährlichen Strömungen zum Baden nicht geeignet.

Die Gegend um Benijo löst bei vielen Besuchern beindruckende Gefühle aus. Hier befinden sich wunderschöne Sandstrände, die wegen der gute Wellenstrom-Bedingungen, im Winter von Wellenreitern aufgesucht werden.

Teneriffa: Taganana

Teneriffa: Taganana

Taganana

Einer der malerischsten Orte Teneriffas ist das am Nordhang des Anagagebirges gelegene Taganana. Der Ort erstreckt sich hinunter bis zum hier meist recht bewegten Atlantischen Ozean.

Nachdem man durch den Scheiteltunnel die nördliche Seite des schroffen Gebirges erreicht hat, erblickt man den Ort zum ersten Mal.

Nach atemberaubender Serpentinenfahrt mit teils 16% Gefälle erreicht man den Ortseingang. Für einen sehr empfehlenswerten Rundgang durch den Ort sollte man jedoch hier das Auto zurück lassen und die weitere Erkundung per Pedes unternehmen.

Taganana ist nach wie vor ein ruhiges Örtchen, das gerne von Wanderern als Ausgangspunkt gewählt wird, um beispielsweise auf den „Mirador Cruz del Carmen“ mit einer unglaublichen Fernsicht zu steigen und auf dem alten Eselspfad „Llano de los Loro“ eine Stunde lang zu wandern.

Teneriffa: Anaga-Gebirge

Teneriffa: Anaga-Gebirge

Anaga-Gebirge

Das Anaga-Gebirge (spanisch: Macizo de Anaga) liegt im Nordosten Teneriffas. Es ist in West-Ost-Richtung 20 km lang und erstreckt sich von Norden nach Süden in einer Breite von 5 bis 10 km. Das Gebirge wurde vor sieben bis neun Millionen Jahren durch vulkanische Aktivitäten geformt.

Ein Naturschauspiel ist auch die meterhohe Brandung an der steil und felsig abfallenden Nordküste. Viel besuchte Fotomotive sind die Felsen bei Almaciga und Las Palmas de Tenerife, insbesondere der Roque de Anaga und der Roque Bermejo.

Das Anaga-Gebirge ist touristisch durch eine Straße über den Kamm gut erschlossen. Von ihr zweigen zahlreiche Wanderwege und Forststraßen ab, die verschiedene Aussichtspunkte und alle Bereiche des Waldes erreichbar machen. Das Anaga-Gebirge ist ein Ziel von Wanderern und Naturtouristen.

Die höchsten Punkte sind der Cruz de Taborno mit 1024 m Höhe im Westen des Gebirges und der Chinobre mit 909 m im Osten. Der Kamm des Massivs, der wegen Nebel und Regen die feuchteste Region der Insel bildet, ist mit Lorbeerwald bewachsen.

Teneriffa: San Andrés

Teneriffa: San Andrés

San Andrés

San Andrés ist ein Ort in der Gemeinde Santa Cruz. Er liegt im Nordosten der Insel, etwa 10 km von der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife entfernt oberhalb der Küste in den Vorläufern des Anaga-Gebirges. San Andrés hat knapp 5000 Einwohner.

Die Bewohner San Andrés leben noch immer vom Fischfang. Doch der Tourismus hat auch hier zahlreiche Arbeitsplätze am Strand geschaffen, wobei das Dorf selbst ursprünglich geblieben ist. Im Ort selbst gibt es keine Hotels und Pensionen, lediglich einige Appartements sind zu mieten. Spanische Gerichte stoppten 1984 den Bau größerer Touristikanlagen.

Vom nahegelegenen Teresitas-Strand und dem Aussichtspunkt an der Straße nach Igueste hat man einen reizenden Blick auf San Andres. Im Hafenviertel herrscht nach der Rückkehr der Fischer geschäftiges Treiben. Die Wellblechhütten beherbergen die Gerätschaften der Fischer.

1973 schüttete die Verwaltung der Insel diesen dort befindlichen Strand Las Teresitas mit 4 Millionen Säcken Saharasand auf, schuf eine Infrastruktur mit Duschen, Parkplätzen und Imbissbuden. Viele Einwohner der nahe gelegenen Metropole kommen in der Freizeit hierher an diesen Vorzeigestrand an dem eine vorgelagerte, hafenähnliche Barriere die Brandung dämpft.

Teneriffa: Candelaria

Teneriffa: Candelaria

Candelaria

Candelaria ist eine Gemeinde mit ca. 25.000 Einwohnern im Osten der Kanarischen Insel Teneriffa. Sie ist mit der Nachbargemeinde Santa Cruz de Tenerife über die Südautobahn TF-1 und über die alte Straße Santa Cruz de Tenerife – Adeje verbunden.

Candelaria ist der bedeutendste katholische Wallfahrtsort der Kanaren. In der Basílica de Nuestra Señora de la Candelaria (Basilika von Candelaria) wird die die Figur der Schutzheiligen der Kanaren, die Virgen de la Candelaria verehrt.

Schräg gegenüber der Kirche, an der Meeresseite der Plaza de la Patrona de Canarias, stehen neun überlebensgroße Statuen der bekanntesten Guanchenkönige, die Menceys genannt wurden.

Wer unter dem Jahr nach Candelaria kommt, sollte ruhig Badesachen mit einpacken – es gibt einen sehr schönen (an manchen Tagen aber auch etwas gefährlichen) Sandstrand.

Teneriffa: Güímar

Teneriffa: Güímar

Güímar

Güímar ist eine Gemeinde im Nordosten Teneriffas mit mehr als 16.500 Einwohnern. Sie ist mit der Nachbargemeinde Santa Cruz de Tenerife über die Südautobahn TF-1 und über die alte Straße Santa Cruz de Tenerife – Adeje verbunden.

Bei den Pyramiden von Güímar handelt es sich um sechs rechteckig langgestreckte, pyramidenförmige Terrassenbauten aus mörtelfrei aufgeschichteten Lavasteinen. Sie befinden sich in der Gemarkung Chacona, die zur Stadt Güímar auf der Insel Teneriffa gehört.

Überlieferungen der Einheimischen sowie alte Darstellungen zeigen, dass solche Pyramiden einst an vielen Orten der Inseln zu finden waren, jedoch im Laufe der Zeit häufig abgerissen und als billiges Baumaterial genutzt wurden.

Im Jahre 1991 wurde der weltweit bekannte Abenteurer und Forscher Thor Heyerdahl durch einen ihm zugesandten Zeitungsartikel auf die kanarischen Pyramiden aufmerksam, woraufhin er sich auf Teneriffa niederließ.

Teneriffa: Los Cristianos

Teneriffa: Los Cristianos

Los Cristianos

Los Cristianos ist einer der beliebtesten Reisezentren im Süden der Insel. Vor allem bekannt geworden ist diese Region für seine Sandstrände.

In Los Cristianos finden man eine große Auswahl an Restaurants und Bars, wo man typische Gerichte der Insel wie Conejo en salmorejo, Carne de cabra oder Puchero canario, Langostinos y Calamares oder die traditionelle Paella sowie spanische Speisen und natürlich eine grosse Auswahl an internationalen Gerichten vorfindet.

Ursprünglich war der Ort nur ein kleines Fischerdorf, er hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem bedeutenden Touristenzentrum entwickelt, er ist ein beliebtes Reiseziel von Gästen aus Skandinavien, England und Deutschland.

Der Ort wird umgangssprachlich auch gerne als Los Catastrophos bezeichnet. Gemeint ist dann nicht nur Los Cristianos, sondern auch Playa de las Americas und Costa Adeje. Das liegt an dem Bauwahn, der hier immer noch kein Ende gefunden hat.

Teneriffa: Adeje

Teneriffa: Adeje

Adeje

Adeje ist eine Gemeinde im Südwesten von Teneriffa. Wichtigste Gemeindeteile sind die Touristengebiete Playa de Las Américas und das zusammengewachsene Gebiet Torviscas / Playa Fañabé an der Küste.

Das Naturschutzgebiet Barranco del Infierno (deutsch: Höllenschlucht) mit seiner abwechslungsreichen Flora und Fauna und zahlreichen Terrassen und Steilhängen ist eines der beliebtesten Ausflugsziele der Gemeinde.

Costa Adeje wurde vor wenigen Jahrzehnten an der Südwestküste Teneriffas angelegt. Die Stadt grenzt an die südlich gelegene Touristenhochburg Playa de las Américas, auch hier hat sich kaum ein Einheimischer niedergelassen. Bei der Anlage wurde darauf geachtet, möglichst Anlagen der gehobenen Mittelklasse anzusiedeln.

Städtepartnerschaften bestehen mit Bischofshofen im Salzburger Land (Österreich) und Unterhaching bei München (Deutschland).

Teneriffa: Vilaflor

Teneriffa: Vilaflor

Vilaflor

Vilaflor ist die höchstgelegene Stadt der gesamten Insel (1.400 Meter hoch) und besitzt ca. 2000 Einwohner. Der Ort liegt an der Nationalstraße 821 im südlichen Teil der Insel und ist vom Flughafen Reina Sofia etwa 25 Kilometer entfernt.

Eine Sehenswürdigkeit ist die Kirche San Pedro – ein dreischiffiger Bau aus dem 17. Jahrhundert.

Außer vom meist durchreisenden Tourismus auf dem Weg zum Nationalpark Teide und zur sogenannten Mondlandschaft Paisaje Lunar leben die Einwohner vom Abfüllen der beiden Mineralquellen Pinalito und Fuente Alta und vom Verkauf von handgemachtem Kunsthandwerk (Schnitzereien und Stickereien). Auch die hier hergestellten Kekse aus Mandeln und Honig sind auf der gesamten Insel bekannt.

In den Bergen um Vilaflor liefern Quellen Wasser von hoher Qualität, das als Mineralwasser abgefüllt und von den Tinerfenos geliebt wird. Vertrieben wird dieses Mineralwasser auf Teneriffa und den anderen kanarischen Inseln unter den Marken “Fuente Alta” und “Pinalito”.

 

Teneriffa: Roques de García

Teneriffa: Roques de García

Roques de García

Die Roques de García sind eine Felsformation auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa unterhalb des Vulkans Teide. Der bekannteste der bizarr geformten Türme aus vulkanischem Gestein ist der Roque Cinchado, der auch Steinerner Baum oder Finger Gottes genannt wird und als Wahrzeichen der Insel gilt.

Die Felsformation liegt etwa fünf Kilometer südlich des Gipfels des Teide auf einer Höhe von etwa 2.200 m am Rand der ausgedehnten Caldera Las Cañadas. Das Gebiet ist Bestandteil des Teide-Nationalparks (Parque Nacional del Teide).

Die Roques de García gelten als beliebtes Klettergebiet mit etwa 90 Routen. Der Felsen La Catedral gilt dabei als bedeutendstes Kletterziel. Der Roques de García kann in einer Rundwanderung von etwa vier Kilometern umrundet werden.

Die Entstehung der Caldera Las Cañadas ist umstritten. Einer häufigen Interpretation zufolge entstanden die Ebenen westlich und östlich der Roques durch Einbruch, wobei an der Überlappung der beiden Krater die Roques de García entstanden. Nach einer anderen Theorie handelt es sich um das Ergebnis eines großen Erdrutsches.