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Kategorie: Madrid

September 2015

Madrid: Museo del Prado

Madrid: Museo del Prado

Museo del Prado

Das Museo del Prado (spanisch prado „Wiese“) in Madrid ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Es zählte rund 3 Millionen Besucher p.a.

Die etwa 3.000 Gemälde begründen den Rang des Prado als eines der bedeutendsten Museen der Welt. Neben der weltweit besten Sammlung spanischer Maler werden unter anderem auch holländische Meister und einige Werke von Botticelli, Caravaggio, Albrecht Dürer, Rembrandt gezeigt.

Am 19. November 1819 wurde das Museo del Prado unter dem Namen Museo Real de Pintura y Escultura (Königliches Museum für Malerei und Bildhauerei) eingeweiht. Die Sammlungen des Museo de la Trinidad (Dreifaltigkeitsmuseum) werden 1872 in den Prado aufgenommen. Ab dem Jahr 1971 wurden die Werke des 19. und 20. Jahrhunderts in das Museo Reina Sofía ausgegliedert.

Anfang des Jahres 2009 stellte die Internetfirma Google in Zusammenarbeit mit dem Prado vierzehn Meisterwerke ins Netz, die man mit Hilfe des Programms Google Earth in extrem hoher Auflösung am eigenen PC betrachten kann. Jedes Bild wurde tagelang von digitalen Kameras erfasst und schließlich mit rund 14 Milliarden Bildpunkten oder 14 Gigapixeln gespeichert.

Madrid: Bankenviertel

Madrid: Bankenviertel

Bankenviertel

AZCA (Akronym für Asociación Mixta de Compensación de la Manzana A de la Zona Comercial de la Avenida de La Castellana de Madrid) im nördlichen Teil der Innenstadt von Madrid ist ein Banken- und Hochhausviertel der Stadt am Paseo de la Castellana.

Lange standen in AZCA die höchsten Gebäude Spaniens, darunter die Torre del Banco de Bilbao, die Torre Europa oder die Torre Picasso. Bis zum 12. Februar 2005 stand in AZCA auch die Torre Windsor, die durch ein Feuer zerstört wurde. AZCA wird manchmal von den Spaniern als das Manhattan Spaniens angesehen.

Pläne für den Bau und den Namen gehen zurück bis in das Jahr 1946. Im expandierenden Norden von Madrid vor dem Estadio Santiago Bernabéu und dem damals neuen Regierungskomplex Nuevos Ministerios sollten moderne Geschäftshäuser mit U-Bahn und Zuganbindung gebaut werden.

Geplant waren auch ein botanischer Garten, eine Bibliothek und ein Opernhaus, die alle nie realisiert wurden.

Madrid: Estadio Santiago Bernabéu

Madrid: Estadio Santiago Bernabéu

Estadio Santiago Bernabéu

Das Estadio Santiago Bernabéu ist das nach Santiago Bernabéu (1895–1978) benannte Fußballstadion des spanischen Vereins Real Madrid. Es liegt im Zentrum von Madrid im Stadtbezirk Chamartín. Seit der letzten Modernisierung im Jahr 2011 fasst es ca. 80.000 Zuschauer. Es ist ein Stadion der Kategorie 4, der höchsten Klasse gemäß der Einstufung des Europäischen Fußballverbandes.

Santiago Bernabéu, der mit 14 Jahren bei Real Madrid das Fußballspielen anfing, später erster Sekretär, Trainer und von 1943 bis 1978 Präsident war, träumte davon, Real Madrid zum besten Verein in Europa und der Welt zu machen. Das neue Stadion sollte dahingehend den ersten Schritt markieren.

Am 14. November 2007 wurde das Santiago Bernabéu schließlich von der UEFA in die Liste der UEFA-Elite-Stadien aufgenommen, der höchsten Klassifikation des Europäischen Fußballverbandes, und am 22. Mai 2010 war es Austragungsort des Champions-League-Finales, welches Inter Mailand mit 2:0 gegen den FC Bayern München gewann.

Zur Verbesserung des Zuschauerkomforts wurden Panoramaaufzüge und Fahrtreppen installiert, auf den Tribünen sorgen Heizstrahler für angenehme Temperaturen. 2006 eröffnete der Verein zudem ein an das Stadion angebautes Multifunktionsgebäude mit Presseräumen, Büros, TV-Sets sowie einem 1.500 m² großen Adidas-Fanshop.

Madrid: Calle Serrano

Madrid: Calle Serrano

Calle Serrano

Die Calle Serrano wird in Madrid als die „Goldene Meile“ bezeichnet. Sie durchschneidet das Vorzeigeviertel Salamanca geradlinig.

Namhafte Designer und Modeschöpfer aus aller Welt machen hier ihre Kreationen zu Gold: ob Versace, Prada, Dior, Yves Saint Laurent oder Luis Vuitton.

Auch die span. Modeschöpfer sind auf der Calle Serrano vertreten: Adolfo Dominguez, Roberto Verino, Pedro del Hierro oder Alfonso Loewe. Die int. hoch gehandelten Markennamen bekommt man hier eher günstig (z.B. im Schlussverkauf in den Monaten Januar und August).

Auch die abweichenden Straßen der Calle Serrano bieten Verkaufsräume und Nobelläden: Ortega y Gasset, Claudio Coello und Goya.

Madrid: Plaza de Colón

Madrid: Plaza de Colón

Plaza de Colón

Die Plaza de Colón ist ein zu Ehren des Entdeckers Christoph Kolumbus in Madrid benannter Platz. Er grenzt an bzw. wird durchquert durch folgende Straßen: Calle de Serrano, Calle Goya, Calle Jorge Juan, Paseo de Recoletos sowie der Paseo de la Castellana. Auf dem Platz befindet sich ein offener Bereich, der als Gärten der Entdeckung bekannt ist.

Im Jahr 1977 errichtete man in den „Jardines del Descubrimiento“ das Denkmal für die Entdeckung Amerikas; das Werk wurde von Joaquín Vaquero Turcios realisiert. Auf dem Platz befindet sich eine sehr große spanische Fahne an einem sehr hohen Fahnenmast.

Das ebenfalls auf dem Platz befindliche Kolumbus-Monument wurde 1881 bis 1885 im neugotischen Stil errichtet. Es verfügt über eine quadratische Basis mit Reliefs und einer achteckigen, in Stein gehauenen Säule, auf der sich eine drei Meter hohe Marmor-Skulptur des Entdeckers und Seefahrers Kolumbus befindet. Die Gesamthöhe des Monuments beträgt 17 Meter.

Madrid: Gran Vía

Madrid: Gran Vía

Gran Vía

Die Gran Vía war bis in die 1960er Jahre die größte und bedeutendste Einkaufsstraße Madrids. Auch heute gibt es dort noch zahlreiche Boutiquen, Kinos, Eisdielen und die berühmtesten Theater Spaniens.

Die Gran Vía beginnt in der Nähe der Plaza de Cibeles: An der Einmündung mit der Calle de Alcalá steht das Metropolis-Haus. Von dort führt sie aufwärts zur Kreuzung mit Calle Montera und Calle de Fuencarral, an der der Telefónica-Turm steht. Dort befindet sich auch die Station Gran Vía der Metro-Linien 1 und 5. Danach führt die Gran Vía weiter zur Plaza del Callao und dann bergab bis zur Plaza de España.

Schmucke Fassaden säumen den Boulevard. Die großstädtische Flanier- und Geschäftsmeile wurde 1910 quer durch das Gestrüpp der Altstadtgassen angelegt.

Der Komponist Federico Chueca schrieb zum Libretto von Felipe Pérez y González eine Zarzuela betitelt La Gran Vía über die Streitigkeiten um den Straßendurchbruch während der 1880er-Jahre.

Madrid: Plaza de Oriente

Madrid: Plaza de Oriente

Plaza de Oriente

Der Plaza de Oriente liegt nahe dem königlichen Palast. Der Platz ist grün und gepflegt wie ein Schlosspark und mit Skulpturen geschmückt. In Reih und Glied stehen hier die westgotischen Könige, die einst die Iberische Halbinsel beherrschten, und in der Mitte sitzt Philipp IV auf einem Ross.

Die Anlage ist ein repräsentativer Platz zw. Königschloss und königlichem Opernhaus. Das Cafe de Oriente mit seiner Außenterrasse lädt zu einer Pause ein. Gegenüber liegt die rückwärtige Front des spanischen Senats.