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Kategorie: Kanada Ost

17. Juni – 6. Juli 2008

Kanada Ost: Algonquin Provincial Park

Kanada Ost: Algonquin Provincial Park

Algonquin Provincial Park

Der Algonquin Provincial Park ist ein 7725 km² großer Naturpark in der kanadischen Provinz Ontario. Der Park hat nicht nur Laub-und Nadelwälder, sondern auch Sümpfe und hochragende Felswände und über 2456 Seen zu bieten. Er befindet sich nördlich des Ontariosees in einem Dreieck zwischen den Städten Greater Sudbury im Westen, Toronto im Süden und Ottawa im Osten. Er ist von Toronto ca. 200 km Luftlinie entfernt. Der Park ist der älteste Naturpark Ontarios.

Der Algonquin Provincial Park ist beliebtes Erholungsziel für Kanadier, insbesondere aus Toronto und Ottawa, aber auch ein Touristenmagnet. Etwa 750.000 Touristen besuchen jedes Jahr den Park und machen dort Tages- oder mehrtägige Wanderungen. Im Park leben ca. 3.000 Elche und etwa 2.000 Schwarzbären, Wölfe und Biber. Die Biberpopulation beträgt etwa 30.000 Tiere.

Im Algonquin Provincial Park gibt es dreizehn Wanderpfade mit unterschiedlicher Länge und Schwierigkeitsgrad. Der kürzeste ist der Hardwood Lookout Pfad mit einer Länge von ca. 0,8 km, für den eine ca. 45 minütige Wanderzeit eingeplant werden sollte. Von einem markierten Aussichtspunkt kann man eine wunderschöne Aussicht über den Smoke Lake genießen.

Im Algonquin Provincial Park wird das Wandern und Campen groß geschrieben. Auf vielen Campingplätzen und auch auf mitten im Park angelegten Übernachtungsmöglichkeiten haben die Besucher die Chance, sich nach einer anstrengenden Tour mit dem Kanu, dem Kajak oder auch zu Fuß zu erholen. Die zahlreichen Kanutragepfade zwischen den Seen, Fernwanderwege und Wanderwege werden im Frühjahr und Sommer von den Touristen wie den Einheimischen auf vielfältige Weise genutzt und auch Angebote wie Schwimmen, Radfahren und Paddellehrgänge für unerfahrene und ungeübte Kanuten werden angeboten.

Kanada Ost: Loyalist Parkway

Kanada Ost: Loyalist Parkway

Loyalist Parkway

Der Reisende auf dem Loyalist Parkway folgt den Spuren der britischen Loyalisten, die zwei Jahrhunderte zuvor die amerikanischen Kolonien verließen und das Land besiedelten.

An der 94 km langen Strecke zwischen Trenton und Kingston liegen inmitten fruchtbarem Farmlandes reizvolle Ortschaften mit historischen Gebäuden, alten Kirchen und kleinen Museen, mit zahlreichen Geschäften und Handwerksbetrieben.

Der Loyalist Parkway durchquert die buchtenreiche Halbinsel Prince Edward. Heute kan man im hügeligen Bauernland neben Farmen auch Weingüter besichtigen.

Ein weiteres Merkmal der Halbinsel ist die einzigartige Dünenlandschaft mit langen Sandstränden im Südwesten. Diese Dünen, von denen einige eine Höhe von 80m erreichen, bilden das größte Süßwasser-Dünensystem der Welt.

Kanada Ost: Kingston

Kanada Ost: Kingston

Kingston

Kingston in der kanadischen Provinz Ontario hat eine Bevölkerung von etwa 120.000 Einwohnern und liegt am nordöstlichen Ende des Ontariosees, dort wo der See in den Sankt-Lorenz-Strom über geht und die Thousand Islands beginnen. Wegen der zahlreichen aus dem örtlichen Kalkstein errichteten historischen Gebäude wird Kingston auch „Limestone City“ (Stadt des Kalksteins) genannt.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt die Blütezeit der Stadt. Kingston ist in den Jahren 1841 bis 1844 die Hauptstadt der Vereinigten Provinzen Kanadas; in dieser Zeit entstanden viele der viktorianischen Häuser, die den Charme der heutigen Stadt ausmachen.

Eines der bekanntesten Gebäude, das so gebaut wurde ist das Rathaus (City Hall). Es wurde in den Jahren gebaut als Kingston die Hauptstadt von „Upper Canada“ war. Im Jahre der Fertigstellung wurde Kingston allerdings als Hauptstadt aufgegeben. Das war im Jahr 1844. Jetzt werden Mittel von der kanadischen Regierung zur Erhaltung beigestellt.

Es macht Spaß durch die alte Universitätsstadt zu schlendern und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das Old Fort Henry, zu besuchen.

Kanada Ost: Thousand Islands

Kanada Ost: Thousand Islands

Thousand Islands

Die Region Thousand Islands liegt am Abfluss des Ontariosee in der Grenzregion Kanadas zu USA an den Anfängen des Sankt-Lorenz-Stroms. Die Inselgruppe besteht aus 1793 Inseln, wobei Wolfe Island die mit Abstand größte ist und Insel Nr. 15 die kleinste. 21 dieser Inseln bilden den St.-Lawrence-Islands-Nationalpark, den kleinsten Nationalpark Kanadas. Seit 2002 ist die Gegend ein UNESCO-Biosphärenreservat.

Nur wenige Kilometer ostwärts von Kingston liegt die kleine Ortschaft Ivy Lea, in deren Nähe die International Bridge die kanadische Provinz Ontario mit dem amerikanischen Bundesstaat New York verbindet. Auf dem Skydeck auf Hill Island kann man die Thousand Islands aus der Höhe betrachten.

Am Ufer des St. Lorenz Stromes und am Beginn der Thousand Islands liegt der hübsche Ferienort Gananoque, welcher ein idealer Ausgangspunkt für den Besuch der Inseln per Boot ist.

Auf einer Bootsfahrt passiert man Inseln mit unterschiedlichster Bebauung: Mit kleinen Holzhäuschen, rustikalen Blockhütten, niedrigen Wohnhäusern und eleganten Villen.

Kanada Ost: Smiths Falls

Kanada Ost: Smiths Falls

Smiths Falls

Etwa auf der halben Strecke zwischen Kingston und Ottawa liegt Smiths Falls, ein Handelszentrum der Region mit knapp 10.000 Einwohnern.

Ein Besuch in Smiths Falls wäre nicht vollständig gewesen, wenn wir nicht auch die Hershey Chocolate Factory besucht hätten (die aber Ende 2008 schließt). Jedes Jahr kommen tausende Besucher, um die Fabrik und den Ausstellungsraum zu besichtigen und natürlich um die vielen verschiedenen Schokoladensorten zu probieren und preisgünstig einzukaufen.

In der Nähe von Smiths Falls liegt Athens. Die Attraktion des kleinen Ortes, der seit 1890 diesen Namen trägt, sind die Malereien an den Häusern.

Seit 1986 wurden von bekannten kanadischen Künstlern zwölf Häuserfassaden großflächig mit Motiven aus der Vergangenheit des kleinen Ortes eindrucksvoll gestaltet.

Kanada Ost: Ottawa

Kanada Ost: Ottawa

Ottawa

Ottawa ist die Bundeshauptstadt Kanadas. Sie liegt im östlichen Teil der Provinz Ontario am Fluss Ottawa, unmittelbar an der Grenze zur Provinz Québec. Ottawa bedeutet Händler in der Sprache der Algonkin, einem Stamm, der zur Zeit der Besiedlung am dort gelegenen Fluss Handel trieb. Am anderen Ufer des Flusses liegt die Stadt Gatineau. Obwohl Ottawa selbst nur 877.300 Einwohner hat, ist der Großraum Ottawa-Gatineau mit 1.142.700 Einwohnern der viertgrößte Ballungsraum in Kanada.

Sehenswert ist das Regierungsviertel, dessen Gebäude in Anlehnung an die Regierungsbauten in London entworfen wurden. Parliament Hill ist ein Hügel am Südufer des Ottawa Rivers in Ottawa, Ontario, Kanada. Auf ihm befinden sich die kanadischen Parlamentsgebäude. Sie beherbergen das Unterhaus und den Senat.

Der Rideau Canal, manchmal auch als Rideau Waterway bezeichnet, ist ein Kanal in der kanadischen Provinz Ontario. Er verbindet die Hauptstadt Ottawa am Ottawa-Fluss mit der Stadt Kingston am Ontariosee. Der 202 km lange Kanal wurde 1832 eröffnet und ist die älteste ununterbrochen benutzte künstliche Wasserstraße in Nordamerika. 2007 erklärte die UNESCO den Rideau Canal zum Weltkulturerbe.

Die Bevölkerung der Stadt Ottawa ist zu 50 % englisch- und zu 32 % französischsprachig. Durch eine große Zahl Einwanderer sind zahlreiche Sprachen geläufig. Ottawa ist in der Region die einzige offiziell zweisprachige Stadt. In Ottawa selbst überwiegt die englische Sprache, im Gegensatz zu dem auf der anderen Seite des Ottawa-Flusses gelegenen Gatineau, in dem die französische Sprache überwiegt. Ein großer Bevölkerungsanteil beherrscht jedoch beide Sprachen.

Kanada Ost: Montreal

Kanada Ost: Montreal

Montreal

Montreal ist die zweitgrößte Stadt Kanadas und die größte Stadt der Provinz Québec. Zum Zeitpunkt der kanadischen Volkszählung im Jahr 2001 lebten 1.588.590 Menschen auf dem derzeitigen Stadtgebiet. Im Großraum Montreal leben etwa 3,7 Millionen Menschen (2006). Montreal liegt im Osten Kanadas am Sankt-Lorenz-Strom. Die Stadt ist 450 km vom Atlantik entfernt und bietet mit dem Port de Montréal einen wichtigen Hafen für alle Schiffe auf dem Weg zu den Großen Seen.

Zusammen mit ihrem Ballungsgebiet gilt sie als zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt, obwohl der Anteil der englischsprachigen Einwohner etwa bei 20% liegt. Sie ist zusammen mit Toronto das Handels-, Industrie- und Wirtschaftszentrum des östlichen Kanada. 1967 fanden hier die Weltausstellung und 1976 die Olympischen Sommerspiele statt. Der Großraum Montreal gilt als das fünfzehntgrößte Ballungsgebiet in Nordamerika.

Zentrum der XXI. Olympischen Sommerspiele war der im Nordosten von Montreal gelegene Parc d´Olympic mit dem Olympiastadion als Hauptwettkampfstätte der Leichtathletik und Schauplatz der Eröffnungs- und Schlussfeier. Das Olympiastadion mit einer Kapazität von 70.000 Zuschauerplätzen hat die Form einer riesigen Betonmuschel. Das Stadion wird von einem 175 Meter hohen 45° schiefen Turm überragt. Zum Zeitpunkt der Spiele war der Turm jedoch noch nicht fertiggestellt, dies geschah erst 1987.

Der Hausberg Mont Royal: Der direkt im Zentrum der Stadt gelegene Mont Royal bietet großartige Perspektiven auf die Skyline der Innenstadt. Insbesondere die große Aussichtsterasse am Chalet du Mont Royal stellt ein stark frequentiertes Freizeitziel dar. An der Nordostseite des Berges befindet sich ein weiterer Aussichtspunkt, von dem der Turm des Olympiastadions, der sich vom Häusermeer abhebt, zu sehen ist.

Montreal

Kanada Ost: Gatineau Park

Kanada Ost: Gatineau Park

Gatineau Park

Der Gatineau Park liegt nur wenige Kilometer von Ottawa entfernt. Er dehnt sich über 35.000 ha nördlich des Ottawa Rivers aus. Mehr als 40 Seen laden im ehemaligen Jagdgebiet der Algonquin-Indianer zum Schwimmen, Bootfahren und Fischen ein.

Mit dem Auto kann man eine ca. 45 km lange Rundfahrt durch den Südteil des Gatineau Parks machen.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Parkes zählt das Mackenzie King Estate: Dies war die Sommerresidenz des langjährigen kanadischen Premierministers William Lyon Mackenzie King, an den eine Ausstellung im zweiten Stockwerk erinnert.

Im Sommer lädt der Park Spaziergänger, Wanderer und Radfahrer zu Ausflügen ein: Es gibt gut ausgeschilderte Wanderwege und vor allem im südostlichen Teil des Parkes ein gut ausgebautes Fahrradwegenetz mit über 100 km Länge.

Kanada Ost: Moncton

Kanada Ost: Moncton

Moncton

Moncton ist mit ca. 65.000 Einwohnern die nach Saint John zweitgrößte Stadt der kanadischen Provinz New Brunswick an der Ostküste des Landes.

Im Nordwesten der Stadt liegt der große Freizeitpark Magnetic Hill Park. Zu diesem Vergnügungspark gehört das Naturwunder Magnetic Hill – der magnetische Hügel – der zahllose Besucher in seinen Bann zieht.

Das Auto muss in den Leerlauf geschaltet werden, danach werden die Bremsen gelöst und dann geschieht das Wunder. Das Auto fährt ohne ihr Zutun den Hang hinauf. Es gibt verschiedene Theorien für das Phänomen. Es könnte auch sein, dass es sich um eine optische Täuschung handelt.

Wir haben das Wunder natürlich mit unserem Mietwagen auch gleich ausprobiert. Aber so richtig den Hang sind wir nicht ohne unser Zutun hinaufgekommen.

Moncton