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Deutschland: Aalen-Unterkochen

Deutschland: Aalen-Unterkochen

Unterkochen

Unterkochen ist ein Stadtbezirk der Großen Kreisstadt Aalen. Aus allen Richtungen wird der Blick eingefangen von der beherrschenden Lage des Kirchbergs und seinem harmonisch sich einfügenden Gebäudeensemble, das von der im Glanz erstrahlenden Wallfahrtskirche St. Maria gekrönt wird. Die erste urkundliche Erwähnung ist aus dem Jahre 1465. Stilgeschichtlich stammt die Kirche aus verschiedenen Epochen, denn der Turm ist aus der Romanik, der Chor aus der Gotik und das Schiff von Johann Michael Keller aus der Barockzeit. Der symbolische Gehalt sämtlicher Gemälde der Kirche gipfelt im Hochaltar mit der lebensgroßen Marienstatue, einem Meisterwerk der Ulmer Schule, entstanden um 1496. Es ist das Unterkochener Gnadenbild, zu dem die Menschen seit Jahrhunderten mit ihren Anliegen pilgern. Links vorne im Kirchenschiff das Standbild des dritten Bischofs von Rottenburg Karl Joseph von Hefele errichtet am 30. Mai 1897. Hefele wurde am 15. März 1809 in der Hochmühle bei Unterkochen geboren, war Professor für Kirchengeschichte (Konzilien) an der Universität Tübingen und von 1869 bis 1893 Bischof von Rottenburg.

Deutschland: Dreifürstenstein

Deutschland: Dreifürstenstein

Dreifürstenstein

 

Als Dreifürstenstein wird ein markanter, knapp 900 m hoher Bergvorsprung an der Nordwestseite der Schwäbischen Alb bezeichnet, der nach drei Seiten steil abfällt und bis 1806 tatsächlich ein Dreiländereck war. Der sich am Albtrauf befindliche Grenzstein markierte die Grenze der fürstlichen Territorien von Fürstenberg, Hohenzollern und Württemberg. Bis heute bildet der Vorsprung einen wichtigen Grenzpunkt: Zwei Landkreise (Tübingen und Zollernalbkreis) und drei Städte (Mössingen mit Stadtteil Belsen, Burladingen mit Stadtteil Salmendingen und Hechingen mit Stadtteil Beuren) grenzen hier aneinander.

Hohenzollern

Österreich: Kleinwalsertal

Österreich: Kleinwalsertal

Hoher Ifen

Das Kleinwalsertal liegt in den nördlichen Kalkalpen und gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg. Das Tal liegt im Gemeindegebiet von Mittelberg und ist Teil des Bezirks Bregenz. Aufgrund der geographischen Lage mit seiner alpinen Geländestruktur hat das Kleinwalsertal keine direkte Verkehrsverbindung zum übrigen Vorarlberger Land. Das Tal ist nur von der Nachbargemeinde Oberstdorf in Bayern auf einer Straße zu erreichen. Für die Bundesrepublik Deutschland handelt es sich damit um eine sogenannte funktionale Enklave.

Der Name des Tals kommt von den Walsern, die im 13. Jhd. aus dem Wallis hierher zogen. Auch wenn die einzige Straßenverbindung über Oberstdorf führt, gehört das Kleinwalsertal nicht zum Allgäu.

Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor im Tal, wobei der Sommertourismus inzwischen etwa gleich ausgeprägt ist wie der im Winter.

Im Sommer kommen die Gäste meist zum Wandern und Bergwandern. Seine harmonische Landschaft macht das Kleinwalsertal zu einem Eldorado für Wanderer. Es setzt auf sanfte Übergänge und erstreckt sich über drei Höhenlagen zwischen 1.086 und 2.536 m. Ebenso unaufdringlich zieht sich ein Wegenetz mit 185 km naturbelassenen, markierten Wanderwegen durch die Bergwelt, während über 40 gemütliche Hütten, Sennalpen und Bergrestaurant zur genussvollen Einkehr laden. Das Kleinwalsertal ist auch Start- oder Zielpunkt des „Grossen Walserwegs“ von Zermatt ins Kleinwalsertal oder eben umgekehrt. Geführte Touren auf Abschnitten des Walserwegs werden auch von der Bergschule Kleinwalsertal angeboten.

Das obere Bild zeigt den Blick vom Walmendinger Horn auf den Hohen Ifen. Eine schöne Wanderung verläuft vom Walmendinger Horn über das Schwarzwassertal nach Hischegg. Das untere Bild zeigt einen Teilabschnitt einer „klassischen“ Gradwanderung von der Kanzelwand über das Fellhorn zum Söllereck.

Kanzelwand

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Lärchenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Lärchenweg

Lärchenweg

Der Themenweg „Lärchenweg“ von Schwarzsee, der übers Hermettje nach Furi führt, bringt dem Wanderer das spannende Leben des Tannenhähers näher. Die Wanderung ist sehr abwechlungsreich: der idyllische Schwarzsee als Startpunkt, entlang einer Bergflanke Richtung Hermettje und zum Schluss durch einen wildromantischen und verträumten Lärchenwald zurück aufs Furi.

Schweiz: Visp (Oberwallis): Stadtrundgang

Schweiz: Visp (Oberwallis): Stadtrundgang

 

Visp

Visp ist eine politische Gemeinde im Kanton Wallis in der Schweiz. Sie liegt am Eingang des Vispertals an der Mündung der Vispa in den Rotten. Die Kleinstadt ist Hauptort und grösste Gemeinde des Bezirks Visp.

Der Bahnhof Visp ist ein wichtiger Knotenpunkt der Matterhorn-Gotthard-Bahn. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007 wurde der Lötschberg-Basistunnel eröffnet. Visp ist seither wichtiger Umsteigebahnhof der Neuen Eisenbahn-Alpentransversalen (NEAT) auf der Lötschberglinie Bern–Lötschberg–Brig zur Simplonlinie Lausanne–Brig–Domodossola. Die Reisezeit nach Bern ist damit auf 55 Minuten verringert worden.

Visp ist bekannt als das Nadelöhr vom Oberwallis. Im Strassenverkehr sind zu Stosszeiten, beidseitig der Stadt, jeweils an der Hauptstrasse 9 längere Staus zu beobachten. Eine Lösung des Problems wurde schon in den 1970er Jahren erstellt, doch wegen politischer Querelen immer wieder verworfen. Seit 2001 wird nun an der 8,8 km langen vierspurigen Südumfahrung von Visp mit dem Eyholztunnel und dem Tunnel Visp gearbeitet. Ein Teilstück der Nationalstrasse A9 wurde am 13. April 2018 eröffnet. Der Vollausbau wird voraussichtlich im Jahr 2021 vollendet sein.

Mehrere römisch-katholische Kirchengebäude und Kapellen prägen das Stadt- und Landschaftsbild. Hauptkirche ist St. Martin. Seit 1951 hat Visp auch eine reformierte Kirche. Eines der kulturellen Zentren des Oberwallis ist das La Poste – Kultur und Kongresszentrum im Zentrum der Stadt. Dessen Fassade ist mit dem Kalpetranquarzit aus St. Niklaus und Embd verkleidet.

Visp2

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Höhbalmen Höhenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Höhbalmen Höhenweg

Höhbalmen

Aussichtsbalkon vor der Matterhorn-Nordwand in den Walliser Alpen: Wenn von den schönsten Höhenwegen im Wallis und speziell rund um Zermatt die Rede ist, darf Höhbalmen einfach nicht fehlen. Das ist der Sonnenbalkon schlechthin vor dem Matterhorn! Frontalperspektive kann man es auch nennen, denn das „Horu“ bringt sich gegenüber mit seiner Nordwand so beherrschend in Pose, als wolle es alle Blicke auf sich vereinen und keinen Nebenbuhler dulden.

Bei der Höhbalmen-Traverse kann man wirklich von dem Matterhorn-Höhenweg sprechen. Beide Richtungen sind gleichermaßen empfehlenswert. Wer rascher die Höhe erreichen möchte, steigt womöglich über Trift auf.

Das Kernstück der Tour, die auf bis zu 2.740 m aufsteigt, der Gang über die Schafweiden von Höhbalmen, erscheint als Inbegriff aller Herrlichkeit des Bergwanderns. Wer dort oben weilt, möchte für den Moment gewiss an keinem anderen Ort der Welt sein. Teil 1 und Teil 2 des Wanderweges.

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): 5-Seenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): 5-Seenweg

5-Seenweg

5-Seenweg: Eine großartige und erlebnisreiche Wandertour mit weltklasse Panorama oberhalb von Zermatt.

Der 5-Seenweg ist eines der Wander-Highlights in Zermatt. Die Rundwanderung startet ab der Sunnegga Station, die man mit der Standseilbahn erreicht. Der erste Teil der Runde ist der Aufstieg über den Murmelweg, der mit Stationen und Illustrationen die Murmeltiere beschreibt. Den Aufsteig kann man sich ersparen, wenn man die offizielle 5-Seen-Tour macht und mit der Seilbahn noch eine Station weiter nach oben fährt. Der weitere Verlauf dieser Rundtour führt uns auch hoch zur Fluhalp, einem Berghaus mit guten Essen und noch besserer Aussicht. Die Runde führt an insgesamt 5 Seen vorbei, in denen sich teilweise das Matterhorn spiegelt.

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Tufteren-Höhenweg

Schweiz: Zermatt (Oberwallis): Tufteren-Höhenweg

Tufteren

Schöner kann man sich Zermatt im Oberwallis nicht nähern: Der Tufteren-Höhenweg in den Walliser Alpen präsentiert die bekanntesten und auch schönsten Berge um Zermatt, Matterhorn, Breithorn und Weisshorn, von ihren „Schokoladenseiten“. Diese eher flache Wanderung folgt dem berühmten Europaweg. Entlang der Waldgrenze lässt sich die Aussicht auf die zahlreichen Viertausender bestens geniessen, Blick auf Täsch und Zermatt inbegriffen.

Der Aufstieg von Täsch zur Täschalp ist zwar wunderschön, würde die ganze Tour jedoch erheblich verschärfen: insgesamt 1.050 Höhenmeter mit gut 17 km Wegstrecke. Daher empfiehlt sich die Taxibus-Auffahrt, außer man nimmt sich zwei Tage Zeit und übernachtet auf der Täschalp in der Europaweghütte (2.225 m).