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Kategorie: Mallorca

Mai 2010, März 2016

Mallorca: Santuari de Santa Maria de Lluc

Mallorca: Santuari de Santa Maria de Lluc

Santuari de Santa Maria de Lluc

Das Santuari de Santa Maria de Lluc ist ein Wallfahrtsort im Gebirge der Serra de Tramuntana im Nordwesten von Mallorca und gilt als spirituelles Zentrum der Insel. Das Wort Santuari bedeutet „Heiligtum“. Es ist zu unterscheiden von Monestir für „Kloster“, so wird das Santuari de Lluc durch Patres verwaltet und nicht von Mönchen bewohnt.

Im Santuari de Lluc wird die Schutzheilige Mallorcas, die „Gottesmutter von Lluc“, in Form einer Schwarzen Madonnenstatue verehrt, die von den Einheimischen „die Dunkelhäutige“ genannt wird. Der heilige Ort zählt pro Jahr fast eine Million Besucher, er ist Ziel zahlreicher Pilger.

Neben dem Santuari befindet sich der Jardín Botánico de Lluc, ein nordöstlich der Hauptgebäude anschließender kleiner Botanischer Garten. Hier leben ca. 50 Einwohner.

Die Gründungslegende von Lluc erzählt von einem maurischen Hirtenjungen namens „Lukas“, dessen Eltern zum Christentum konvertiert waren. Dieser soll kurz nach der christlichen Rückeroberung Mallorcas im Jahr 1229 an einem Samstagnachmittag zwischen den Felsen am Ufer des Baches hinter der heutigen Sakristei des Santuari de Lluc die dort verehrte dunkle Marienstatue gefunden haben.

Mallorca: Pollença

Mallorca: Pollença

Pollença

Pollença (kastilisch Pollensa) ist eine Gemeinde mit ca. 17.000 Einwohnern im Norden von Mallorca.

Die Bevölkerung konzentriert sich auf drei Siedlungsschwerpunkte: den gleichnamigen Hauptort sieben Kilometer abseits der Küste und die Touristenorte Port de Pollença an der Bucht von Pollença und Cala Sant Vicenç an der gleichnamigen Bucht an der Nordküste.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind: Pfarrkirche Santa Maria dels Àngels, Kloster Convent de Santo Domingo, Kirche Església de Nostra Senyora del Roser und die Steinbrücke Pont Romà (Römische Brücke).

In Pollença endet der Fernwanderweg GR 221 an der Wanderunterkunft Refugi de Pont Romà.

Mallorca: Platja des Coll Baix

Mallorca: Platja des Coll Baix

Platja des Coll Baix

Platja des Coll Baix ist ein Kieselstrand an der Nordküste von Mallorca. Er befindet sich im Nordosten der Gemeinde Alcúdia nahe dem Cap de Menorca auf der Halbinsel Victòria. Der 220 Meter lange und 50 Meter breite Strand liegt in einer naturbelassenen Umgebung.

Benannt ist der Strand nach dem auf einer Höhe von 140 Metern befindlichen Pass mit der Bezeichnung es Coll Baix („der niedrige Pass“) oder nur Coll Baix („Niedriger Pass“) etwa 350 Meter südwestlich der Küstenlinie. Die Platja des Coll Baix ist Teil eines großen Naturgebiets von besonderem Wert.

Neben der Erreichbarkeit über das Meer führen zwei Wege zum Pass Coll Baix. Zum einen ein Wanderweg vom Parkplatz an der Ermita de la Victòria über den Talaia d’Alcúdia und den Puig des Boc, zum anderen der befahrbare Camí de la Muntanya von Mal Pas. Unterhalb des Passes befindet sich auf 127 Metern Höhe unter Kiefern ein Parkplatz. Allerdings müssen die Felsen beschwerlich überklettert werden, um die Platja des Coll Baix zu erreichen.

Durch die Abgeschiedenheit und schwierigen Zugänglichkeit ist die Platja des Coll Baix nur wenig besucht. Trotzdem ist der Strand Zielpunkt einiger Wanderer, aber auch privater Boote und Ausflugsschiffe.

Mallorca: Talaia d’Alcúdia

Mallorca: Talaia d’Alcúdia

Talaia d'Alcúdia

Eine Wanderung auf den Talaia d’Alcúdia ist eine anspruchsvolle Bergtour auf breiten und schmalen Wegen, stellenweise steilen und felsigen Pfaden; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind notwendig. Es gibt nur wenig Schatten auf der Strecke.

Der Start der Wandertour ist unterhalb des Campament de la Victòria zwischen der Feriensiedlung Mal Pas und der Ermita de la Victòria auf der gleichnamigen Halbinsel.

Anno 1567 wurde auf dem höchsten Punkt der Halbinsel im Nordosten von Alcúdia ein Wachturm erbaut. Von diesem 445 m hoch gelegenen Turm waren Piratenschiffe, die sich näherten, rasch ausgemacht. Im 19. Jahrhundert verfiel das Bauwerk, sodass heute nur noch seine Grundmauern übrig sind.

Der Name der Talaia d’Alcúdia ging auf den ganzen Berg über. Er wurde – nicht zuletzt wegen seiner fantasischen Rundsicht über die Bucht von Pollença und die Bucht von Alcúdia – zu einem beliebten Wanderziel, zu dem zwei beschilderte Wege emporführen.

Mallorca: La Victoria

Mallorca: La Victoria

La Victoria

Neben dem Cap de Formentor gibt es im Norden von Mallorca noch eine zweite nicht so bekannte Halbinsel: La Victoria.

Der geringere Bekanntheitsgrad kommt La Victoria nur zu Gute. Die zu weiten Teilen unter Naturschutz stehende Halbinsel ist vor allem unter Individualurlaubern, Wanderern, Bergsteigern und Radfahrern ein beliebtes Ausflugsziel.

An der Küste lasen sich Meeresvögel wie Möwen und Kormorane, mit etwas Glück auch Fischadler, beobachten.

Das meistbesuchte Ausflugsziel der Halbinsel ist die gleichnamige Einsiedelei Ermita de La Victoria. Das ehemalige Kloster liegt etwa 140 m über dem Meeresspiegel und bietet den Besuchern nicht nur einen hübschen Blick auf die Bucht von Pollenca, sondern auch einen beliebten Ausgangspunkt für Wanderungen.

Mallorca: Alcúdia

Mallorca: Alcúdia

Alcúdia

Alcúdia ist eine Gemeinde im Norden der Baleareninsel Mallorca. Der Name Alcúdia kommt von dem arabischen „Al-Qudya“ und bedeutet „der Hügel“, was auf die Lage des historischen Stadtkerns hinweist, der auf dem Bergsattel zwischen der Bucht von Pollença und der Bucht von Alcúdia liegt, welche durch eine flache Bergkette voneinander abgetrennt sind.

Der Tourismusboom begann wie auf der ganzen Insel in den 1960er Jahren. Seitdem wurde Alcúdia wichtiges Handels- sowie Tourismuszentrum Mallorcas. 2003 hatte Alcúdia etwa rund 29.500 Hotelbetten bei knapp 15.000 Einwohnern. Alcúdia hat ein mildes subtropisches Klima.

Für Touristen bietet Alcúdia viele Möglichkeiten. Der Sandstrand erstreckt sich etwa 25 km die Bucht von Alcúdia entlang. Die nahegelegenen Berge bieten Möglichkeit zum Wandern und Mountainbiken, aber auch zum Fahrradfahren in der weitläufigen Ebene.

Die Bucht von Alcúdia ist ein beliebtes Segelrevier. Ein Seglerhafen (Marina) bietet Platz für mehrere hundert Sportboote.

Mallorca: Port d’Alcúdia

Mallorca: Port d’Alcúdia

Die Stadt Alcúdia befindet sich etwa in der Mitte des Gemeindegebietes, genau zwischen den beiden Buchten Badia de Pollença und Badia d’Alcúdia am Ende der Halbinsel. Ihr Hafen Port d’Alcúdia, heute ein Touristenort, liegt am Süden der Stadt an der Bucht von Alcúdia. Die Küstenlinie der Gemeinde misst eine Länge von etwa 30 Kilometern.

Das urbanisierte Gebiet der Stadt Alcúdia und des südlichen Hafens Port d’Alcúdia an der Landenge zwischen den Buchten Badia de Pollença und Badia d’Alcúdia trennt das Gemeindegebiet in zwei unterschiedliche Naturräume. Östlich erhebt sich die Halbinsel Victòria bis auf eine Höhe von 444 Meter über den Meeresspiegel.

Westlich der Stadt Alcúdia liegt eine Ebene, die aus Schwemmmaterial des Meeres besteht, das im Laufe der Zeit eine Verbindung der Halbinsel Victòria mit dem restlichen Mallorca hergestellt hat.

Das Gemeindegebiet ist durch den Gebirgszug der Serra de Tramuntana vor Nord- und Westwinden weitestgehend geschützt, vorherrschend sind Nordost- bzw. Ostwinde. Da sich viele Tiefdruckgebiete schon an den Serra de Tramuntana abregnen, gibt es in Alcúdia nur eine mittlere Zahl von 82 Regentagen pro Jahr. Die Durchschnittstemperatur des Jahres beträgt 16,8 °C bei durchschnittlichen Höchsttemperaturen von 20,5 °C und Tiefstwerten von 13,4 °C.

Madrid: Retiro-Park (El Retiro)

Madrid: Retiro-Park (El Retiro)

Retiro-Park (El Retiro)

Der Retiro-Park (El Retiro) ist ein ca. 1,5 km² großer Park am östlichen Rand der Innenstadt Madrids. Der Haupteingang liegt an der Puerta de Alcalá.

Der Park erfreut sich unter den Einwohnern Madrids großer Beliebtheit. Besonders an den Wochenenden ist er das Ziel familienweiser Tagesausflüge. Rings um den Estanque del Retiro bieten Freiluftcafés Erfrischungen an. Auf den Hauptwegen unterhalten individuell arbeitende Musiker, Gaukler, Zauberer, Schnellzeichner und Puppenspieler die Besucher.

Den Park durchziehen breite, teils mit Teppichbeeten geschmückte Alleen. Am Ostrand des Sees begann 1902 José Grases Riera das Monument für König Alfons XII. von Spanien in Form eines Nationaldenkmals zu errichten. Inmitten einer halbkreisförmigen Säulenhalle an der Anlegestelle erhebt sich auf hohem Piedestal das Reiterstandbild des Königs von Mariano Benlliure, umgeben von allegorischen Figuren des Lebens und Schaffens in Frieden und Freiheit. Im Juni 1922 fertiggestellt, wurde es zum Wahrzeichen des Parks.

Eine Besonderheit unter den Statuen und Brunnen ist der gefallener Engel, eine der wenigen bildhauerischen Darstellungen Luzifers. Die Statue wurde 1877 durch den Madrider Bildhauer Ricardo Bellver geschaffen, wobei er sich von dem Gedicht Paradise Lost von John Milton inspirieren ließ. Das Werk wurde 1885 als Brunnenschmuck im Park aufgestellt.

Madrid: Plazo de Espana

Madrid: Plazo de Espana

Plazo de Espana

Der Platz, einer der bekanntesten Plätze Madrids zwischen der Altstadt und dem modernen Madrid, liegt zwischen zwei Wolkenkratzern, dem Edificio España (1953 fertiggestellt) und dem Torre de Madrid (1957), beides Projekte der Brüder Julián und Joaquín Otamendi.

Die von Mateo Inurria und Teodoro Anasagasti entworfene Plaza de España besteht aus einer weiträumigen Grünfläche, einem Wasserbecken und einem großen Monument, das dem spanischen Nationaldichter Miguel de Cervantes gewidmet ist. Der Entwurf des 1928/1930 errichteten Denkmals stammt von den Architekten Rafael Martínez Zapatero und Pedro Muguruza, die Skulpturen von Lorenzo Coullaut Valera.

Der Dichter Cervantes schaut von seinem Sitzplatz herab auf die Figuren seines Romans: Der Ritter Don Quijote auf dem Pferd Rocinante und seinem dicken Diener Sancho Panza auf dem Esel Rucio. Der Rücken des Esels wird von Touristen gerne erklommen.

Die umliegenden Hochhäuser waren in der Franco-Zeit der Stolz der Regierung. Die Plaza de España trennt die Calle Princesa von der Gran Vía, Madrids traditioneller Einkaufsstraße.