Browsed by
Monat: September 2003

Neuseeland: Südinsel: Christchurch

Neuseeland: Südinsel: Christchurch

Christchurch
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mit dem Beinamen „The Garden City“ ausgestattet, ist Christchurch bekannt als die englischste Stadt Neuseelands. Erinnerungen an die europäischen Wurzeln gibt es überall, angefangen bei den Schuluniformen des Christ College über die flachen Flussboote im Avon River bis hin zu den Kricketspielen an einem schönen Sonntag. Doch trotz des englischen Charmes der Stadt ist diese auch ausgesprochen neuseeländisch und kann es getrost mit den anderen Großstädten des Landes in Sachen Dynamik, Weltoffenheit und Sehenswürdigkeiten aufnehmen.

Die Christ Church Cathedral ist Mittelpunkt der Stadt. Die Turmspitze aus Metall verdankt die Kathedrale den vielen Erdbeben, welche die frühere Steinkonstruktion ständig zum Einsturz brachten. An der Treppe des Hauptportals kann man ein Unikat Neuseelands erleben: „The Wizard“ taucht zu Mittag mit seiner Stehleiter auf und polemisiert über Gott und die Welt.

Auf dem einzigen internationalen Flughafen der neuseeländischen Südinsel angekommen, befinden sich Besucher sofort in der drittgrößten Stadt des Landes – in Christchurch. Wenn sie sich auch in Sachen Großstadttrubel nicht mit Auckland messen kann, und Wellington als Hauptstadt den Vorrang lassen muss, hat sich Christchurch trotz allem einen Namen gemacht. Touristen fühlen sich durch die vielen Parkanlagen und Gebäude in englischem Stil wie magisch angezogen und strömen in die „Garden City“.

Christchurch ist das Tor zur Südinsel, denn der einzige internationale Flughafen für diesen Teil des Landes, liebevoll von seinen Bewohnern auch die „Hauptinsel“ genannt, befindet sich in der Metropole.

Neuseeland: Südinsel: Akaroa

Neuseeland: Südinsel: Akaroa

Akaroa
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

An der Ostküste bietet Canterbury jedoch auch wunderschöne Strände und Buchten, wobei die Halbinsel Banks Peninsula mit dem idyllischen Fischdörfchen Akaroa, nur etwa eine Stunde von Christchurch entfernt, eines der schönsten Ausflugsziele darstellt.

Die Banks Peninsula, ist das Resultat einiger heftiger Vulkanausbrüche im Altertum. Die spektakuläre Küste von Akaroa Harbour und die Buchten in der Umgebung sind das bleibende Vermächtnis der einst tobenden Mutter Erde. Der Maori-Stamm Ngai Tahu entdeckte den Charme des Landstriches schon lange bevor Kapitan Cook Akaroa Harbour in den 1770ern zu Gesicht bekam.

Akaroa ist auch Stätte des einzigen Siedlungsversuchs der Franzosen in Neuseeland. Ihr Einfluss in diesem lebendigen Touristenort ist noch immer unverkennbar – Französische Straßennamen, malerische historische Gebäude und eine inspirierte Küche.

Schon 1838 war Akaroa von einem französischen Walfänger gegründet worden. Während die ersten französischen Kolonisten sich auf den Weg nach Neuseeland machten, unterzeichneten die Engländer mit den Maori aber den Landkaufvertrag von 1840, so dass die Neuankömmlinge bei ihrer Ankunft sich mit der Tatsache abfinden mussten, zu einer englischen Kronkolonie zu gehören. Sie waren nur fünf Tage zu spät gekommen.

Das französisch anmutende Städtchen Akaroa ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Akaroa gilt als einer der schönsten Orte der Südinsel, weshalb sich auch viele Bewohner von Christchurch ausgerechnet hier ein Ferienhäuschen leisten.

Neuseeland: Südinsel: Kaikoura

Neuseeland: Südinsel: Kaikoura

Kaikoura
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Kaikoura ist ein Ort, der mit viel Harmonie majestätische Berge und tosende See verbindet – hier läßt es sich vortrefflich verweilen und die Schönheiten der Natur bei einer Wanderung auf sich wirken lassen. Das Auge wandert am Horizont über Bergrücken und die Halbinsel Kaikouras und weiter über die mysthisch anmutenden Oaro Hügel und hinunter zum Flüßchen Conway, das sich glucksend durch das Bild schlängelt. An manchen Tagen gibt die Sicht von den Gipfeln die Banks Peninsula bei Christchurch frei.

Auf der Suche nach Moby Dick und Freunden? Dann sind Touristen in Kaikoura genau am richtigen Ort. Das kleine Städtchen am weiten Pazifik hat nicht nur eine umwerfende Küstenlandschaft zu bieten, es scheinen sich auch die „Flippers“, „Keikos“ und „Jaws“ der Weltmeere wie magisch davon angezogen zu fühlen und sich damit passend den neugierigen Gästen auf einer Stelle zu präsentieren. Dementsprechend dreht sich in touristischer Hinsicht hier alles ums Whale Watching.

Einzigartige Ausblicke über das Meer und die nahen Berge bietet der Kaikoura Coast Track, der unweit der spektakulären Küste entlang des Bergrückens zwischen Cheviot und Kaikoura verläuft. Wer die Gegend kennt, weiß, daß an schönen Tagen das tiefe Blau des Meeres hier absolut berauschend sein kann – und diesen Anblick genießen Wanderer.

In Kaikoura gibt es gleich zwei private Wanderwege: der Kaikoura Coast Track, der in drei bis vier Tagen gelaufen werden kann, und nun seit neuestem der Kaikoura Wilderness Walk.

Wir haben leider keine Wale gesehen und ein Heliflug war uns zu teuer.

Neuseeland: Südinsel: Hanmer Springs

Neuseeland: Südinsel: Hanmer Springs

Hanmer Springs
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hanmer Springs ist schön in den Bergen gelegen und ist mit einer ca. 90 minütigen Bus-Fahrt von Christchurch aus zu erreichen. Mit seinen gerade einmal 1 200 Einwohnern ist Hanmer Springs schon eher ein Dorf als eine Stadt, jedoch kommen unzählige Besucher jedes Jahr hierher. Einige kommen wegen des Wintersports, denn auf den Bergen der Hanmer Range, die nahe der Stadt liegen, lässt sich bestens Skifahren und Snowboarden, aber die meisten Gäste kommen aufgrund der heilenden Thermalquellen.

Etwas ganz besonderes ist das Hanmer Springs Thermal-Resort, dass seine Aussenbecken umgeben von Farnen und natürlich wirkenden Felsformationen preisgekrönt arrangiert hat. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Becken von unten beleuchtet und bieten ein stimmungsvolles Ambiente. Für ein bisschen Privatsphäre können „private Pools“ gemietet werden.

Heisse Bäder in natürlichen Quellen sind empfehlenswert für Erkrankungen wie Rheumatismus, Muskelverspannung, Arthritis und zur Rekonvaleszenz von Knochenbrüchen.Wegen der typischen bleiernen Müdigkeit, die einem mehrstündigen Bad in den heissen Quellen folgt, bietet sich eine Übernachtung in Hanmer Springs an.

Für abenteuerlustigen Gäste gibt es in Hanmer Springs auch Wasseraktivitäten. Auf dem nahe gelegenen Waiau River werden Jetboat und Wildwasserfahrten angeboten und von der Brücke, die über den Fluss führt, kann man sich am Bungee-Seil herabstürzen. Auf dem Bild sieht man unsere Übernachtungsmöglichkeit.

Neuseeland: Südinsel: Lake Tekapo

Neuseeland: Südinsel: Lake Tekapo

Lake Tekapo
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der türkisfarbene Lake Tekapo ist umrahmt von einem stattlichen Gebirgspanorama mit teilweise schneebedeckten Gipfeln. Die phantastische türkisfarbene Farbe des Wassers wird verursacht durch den Felsabrieb der Gletscher. Der Lake Tekapo ist ein Highlight in Neuseeland. Der See ist so türkisfarben in seiner Intensität, dass ein Maler sie nicht besser kreieren könnte und im Hintergrund sind die Südlichen Alpen.

Direkt am See steht auch die Church of the Good Shepherd, eines der bekanntesten Fotomotive der Südinsel. Hinter den Hügelketten, die den See umgeben, ragen die Berge der Südalpen bis auf über 2500 Meter hinauf.

So klein Tekapo mit gut 500 Einwohnern auch ist, übt es doch eine gewaltige Anziehungskraft auf Durchreisende auf. Zu verdanken hat der Ort dies dem Stausee, der zusammen mit dem südwestlich liegenden Lake Pukaki eines der wichtigsten Reservoirs des Waitaki Hydro Power Scheme für die Stromversorgung bildet.

Hier der Blick aus der Church of the Good Shepherd.

Good Shepherd.
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Neuseeland: Südinsel: Lake Pukaki

Neuseeland: Südinsel: Lake Pukaki

Lake Pukaki
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf den letzten 60 km nach Mt. Cook passierten man den Lake Pukaki. Der Anblick des Sees ist faszinierend. Das Wasser ist stechend blau, fast schon eher türkis.

Die Straße führt in ein langes Tal, das von Bergketten eingefasst ist. Schließlich passiere ich den kleinen Flughafen von Mt. Cook Village. Ein paar Kilometer weiter taucht auch das Dorf aus dem Nebel auf.

Am Lake Pukaki kann man das nahegerückte alpine Schneepanorama genießen. Bis zum Mt. Cook, dem höchsten Alpengipfel (3.764 m), von den Maoris „Aorangi“, der Wolkendurchbrecher, genannt, führt eine Sackgasse. Und wo die Strasse zu Ende ist, beginnt der Track zum Hooker Gletscher.

Mt. Cook Village wird dominiert vom Hermitage, dem größten Hotel am Platz, das dicht an den Fels gebaut ist. Der Rest des Dorfes liegt still in der Ebene des Tals. Die Häuser sind alle sehr flach und irgendwie wirkt alles sehr trist, was nicht nur am Regen liegt, sondern auch daran, dass braun und dunkelgrün die vorherrschenden Farben sind.

Der Lake Pukaki ist der schönste See den ich je gesehen habe. Es war extrem windig trotzdem liegt der See sehr ruhig da. Das Hermitage im Mount Cook Village war leider für uns unbezahlbar, so dass wir schnell wieder das Tal verlassen haben. Den Mount Cook konnten wir wegen dem schlechten Wetter leider nicht sehen. Aber das soll den meisten Besuchern so gehen.

LakePukaki
OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Neuseeland: Südinsel: Doubtful Sound

Neuseeland: Südinsel: Doubtful Sound

Doubtful Sound
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Weniger besucht, aber mindestens genauso beeindruckend wie Milford Sound ist der Doubtful Sound, auch bekannt als der Sound of Silence. Der Doubtful Sound erhielt seinen Namen, als James Cook bei seiner ersten Fahrt in die Bucht im Jahr 1770 zweifelte, ob es ihm bei den tosenden Winden jemals gelingen würde, heil wieder hinaus zu segeln. Der größte und mit 421 Metern tiefste Fjord des Fjordland National Parks, der Dusky Sound, formt eine abgelegene und unberührte Wildnis aus Berggipfeln, Buchten und Regenwald mit einer reichen Flora und Fauna.

Der Doubtful Sound ist der zweitgrößte der 14 Fjorde im Fjordland Nationalpark. Er begeistert nicht nur durch seine ursprüngliche Wildnis, sondern auch durch seine faszinierende Tierwelt. Delphine, Pinguine und Pelzrobben sind hier anzutreffen. Starke Regenfälle, die als mehrere dicke Süßwasserschicht auf dem Meerwasser liegt und die durch die ausgewaschenen Pflanzenreste Licht aufsaugt, lässt hier wenige Meter unter der Wasseroberfläche Korallen zu wachsen.

Der Milford Sound und der Doubtful Sound haben mit durchschnittlich 5290 mm Regen und 200 Regentagen pro Jahr die höchsten Niederschläge auf Höhe des Meeresspiegels weltweit. Wasser strömt in unzähligen grossen und kleinen Wasserfällen gebündelt in den Ozean.

Viele Besucher empfinden diesen Fjord als noch dramatischer und eindrucksvoller als den mittlerweile ziemlich stark frequentierten Milford Sound. Fest steht, dass durch den langen Anfahrtsweg sich nicht allzu viele Besucher in den Doubtful Sound verirren und das ist auch ganz gut so, denn wer weiss, wie lange der Bootsführer noch seinen Motor abstellen kann, um den Reisenden die eindrucksvolle Stille und den einzigartigen Vogelgesang demonstrieren zu können.

Da die Straße zum Milford Sound wegen Lawinengefahr gesperrt war, haben wir alternativ den Doubtful Sound besucht. Leider war das Wetter regnerisch, so dass die Bootsfahrt durch den Sound nicht so beeindruckend war. Schön war jedoch die Glühwürmchenhöhle.

Neuseeland: Südinsel: Queenstown

Neuseeland: Südinsel: Queenstown

Queenstown
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Queenstown – zu jeder Jahreszeit ein Ort fuer neue Eindruecke, Ruhe und Entspannung. Queenstown, gelegen am Wakatipu See unterhalb der majestaetischen Suedalpen, ist von einzigartiger Schoenheit – die heissen Sommer unter blauem Himmel werden von kuehlen Herbsttagen abgeloest, wobei das rotgoldene Laub der Baeume die Berge wie im Feuer erscheinen laesst. Die kalten Winter lassen eines jeden Ski- und Snowbordfans Herz hoeher schlagen bis dann im Fruehling die Natur wieder alle Farben zum Leben erweckt. Der Name Queenstown soll von ‘…fit fuer Queen Victoria’ kommen und die Stadt ist heute eine international anerkannte Attraktion fuer Besucher, die von der zauberhaften Landschaft begeistert sind.

Queenstown hat seinen Weltruf als Abenteuerstadt nicht umsonst – die Vielzahl der angebotenen Erlebnistouren zu Wasser, Land oder in der Luft werden fuer abenteuer-lustige Besucher unvergesslich bleiben: Rafting, Wellenreiten, Jetboating durch Canyons, Bungyjumping und Tandem-Gliding, lange Wanderungen im Paradise-Valley oder Gelaendefahrten per Jeep und danach eine gemuetliche Mahlzeit auf einem der Steamboote am See.

In der Nähe von Queenstown wurde das Bungee Jumping erfunden. Für Touristen aus aller Welt ist die »Abenteuer-Hauptstadt der Welt«, wie sich das 13.000 Einwohner-Dorf selbstbewusst nennt, die Drehscheibe für Erlebnisurlaub schlechthin geworden.

Nicht weit von Queenstown, hinter einem Berg, liegt die kleine Stadt Wanaka an einem kristallklaren See, wo man beschauliche Stunden geniessen kann.

Was kann man von einer Stadt erwarten, in der Anfang der Siebziger das „Bungy Jumping“ erfunden wurde? Für wagemutige Abenteurer scheint hier alles geboten zu sein – ein Spaziergang durch die Innenstadt erinnert an alpine Skiorte in Europa. Mich hätte aber vielmehr der wunderschön gelegene Golfplatz interessiert. Leider konnte ich diesen nur von oben bewundern.

Neuseeland: Südinsel: Wanaka

Neuseeland: Südinsel: Wanaka

Wanaka
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Im Herzen der „Southern Alps“ liegt Wanaka. Wanaka – Anfang der 90er noch Geheimtipp für Touristen – hat sich zu einem der bedeutensten Tourismusorte Neuseelands entwickelt. Vom Abenteurer bis zum Fototouristen, von Backpacker zu Luxusurlaub, von Pionierflair zu Familienangeboten, Wanaka ist das Richtige Ziel für jeden.

Crown Range, Neuseelands höchster Strasse, führt vorbei am legendären Cardrona Hotel bis zu dem Ort Wanaka.

Nachdem die Straße anfänglich gut ist, beginnt am Cardrona Hotel wieder Asphalt. Dieses Hotel ist eines der ältesten Hotels Neuseelands und sicherlich einen Fotostop wert.

Wanaka wird von Einheimischen und Touristen aufgrund seiner herrlichen Lage direkt am Ufer des Lake Wanaka gleichermaßen geliebt.

Für mich ist der kleine Ort Wanaka einer der schönsten und angenehmsten im ganzen Land.