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Monat: September 2014

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Marsaxlokk

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Marsaxlokk

Marsaxlokk

Marsaxlokk ist ein Fischerdorf und eine Verwaltungseinheit auf Malta mit ca. 3500 Einwohnern.Der Name setzt sich aus dem arabischen Wort Marsa für Hafen und dem maltesischen Wort Xlokk, dem Südwind, zusammen. Es befindet sich zwischen der Landzunge Delimara Point und Benghisa Point. In der Antike diente es den Phöniziern und später den Römern als Haupthafen. Im Jahre 1565 ging die türkische Flotte bei der Belagerung Maltas hier vor Anker.

Bei den Touristen ist es vor allem für seine bunt bemalten Fischerboote (Luzzus) und den täglich an der Hafenpromenade abgehaltenen Markt berühmt. In unmittelbarer Nähe dazu befindet sich auch die Pfarrkirche „Our Lady of Pompei“.

In der Nähe von Marsaxlokk befindet sich der Hafen Malta Freeport. Aufgrund seiner direkten Lage an Hauptrouten des Weltseegüterverkehrs (insbes. des Europa-Asien-Verkehrs) hat sich der Hafen in den letzten Jahren zum drittwichtigsten Umschlaghafen des Mittelmeerraums entwickelt. Der Hafen wird auch Port of Marsaxlokk genannt und ist durch eine Fahrrinne mit dem Hafen von Marsaxlokk verbunden.

Die Aussicht auf den Hafen ist beeindruckend: die grellbunten traditionellen Fischerboote „Luzzu“ schaukeln im Wind. Man fühlt sich sofort um einige Jahrzehnte zurückversetzt und fragt sich unweigerlich, wie die Menschen mit diesen kleinen Booten zur See fahren konnten. Den passenden Hintergrund für die malerische Hafenkulisse liefert die Kirche „Our Lady of Pompei“.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Azure Window

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Azure Window

Azure Window

Das Azure Window ist ein durch Umwelteinflüsse entstandenes Felsentor im Westen der maltesischen Insel Gozo. Es ist etwa 100 m lang und 20 m hoch.

Die Felsformationen wurden vor mehreren Millionen Jahren gebildet. Der Torbogen sowie die ganze umliegende Felsküste bestehen aus Korallen- und Globigerinenkalk. Das Azure Window und das vorgelagerte Blue Hole entstanden durch das Einstürzen zweier großer Höhlen.

Das Azure Window ist die touristische Hauptattraktion Gozos. Vor allem bei Tagestouristen aus Malta erfreut es sich einer großen Beliebtheit. Bedingt durch die große Mengen an Besuchern kommt es zu einem erhöhten Aufwand bei der Abfallentsorgung und einer Mehrbelastung des Areals.

Die lokalen Fischer bieten Bootsfahrten vom naheliegenden Inland Sea durch den Inland Sea Tunnel an. Dies stellt eine wichtige Nebenerwerbsquelle für die Fischer dar. In der Nähe bieten einheimische Händler verschiedene Waren und Erfrischungen an. Durch seine Lage an der Westseite der Insel bietet das Azure Window eine beeindruckende Kulisse für Sonnenuntergänge.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Gozo

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Gozo

Gozo

Gozo liegt etwa sechs Kilometer nordwestlich der Hauptinsel des maltesischen Archipels. Die Flächengröße beträgt 67 km², die längste Ausdehnung misst 14 Kilometer, und die Küstenlinie ist 43 Kilometer lang. Im Westteil erreicht Gozo mit 176 Metern seine höchste Erhebung. In vierzehn Orten leben ca. 31.000 Menschen, die meisten in der Inselhauptstadt Victoria (Rabat) mit zirka 7.000 Einwohnern. Die übrigen Siedlungen haben dörflichen Charakter, in denen jeweils nicht mehr als 2.000 Menschen wohnen.

Die Verbindung zur Insel Malta wird durch Autofähren gewährleistet (zum Beispiel Gozo Channel Line), die tagsüber im 45-Minuten-Takt zwischen dem Gozohafen M?arr und dem Fähranleger ?irkewwa an der Nordwestküste Maltas hin und her pendeln. Außerdem bestand zeitweise eine regelmäßige Hubschrauberverbindung, die über die fünf Kilometer westlich der Inselhauptstadt gelegene Landestelle bei Xewkija und den Luqa Airport auf Malta realisiert wurde.

Nahezu alle Straßen auf Gozo sind in Richtung der Inselhauptstadt Victoria ausgerichtet. Insbesondere gibt es keine Ringstraße, auf der man entlang der Küste die Insel umrunden könnte. Auf Gozo herrscht – wie auch auf der Hauptinsel Malta – Linksverkehr.

Der Westen Gozos ist die Hauptattraktion der Insel. Sehenswürdigkeiten auf der Insel sind: Der durch einen Tunnel mit dem Meer verbundene Inlandsee; ein kleiner, vom Meer gespeister Salzwassersee; der Fungus Rock; die Heimat des Malteserschwamms; das Azure Window – ein natürlich entstandenes Felsentor.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Korfu

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Korfu

Korfu

Die Stadt Korfu ist die Hauptstadt der gleichnamigen griechischen Insel und Gemeinde Korfu. Sie liegt an der Ostküste auf einem nach Nordwesten abfallenden Vorgebirge, besitzt einen internationalen Flugplatz und verfügt über einen sicheren Hafen, der durch Schifffahrtslinien mit Brindisi, Venedig, Patras und Igoumenitsa in Verbindung steht. Die Kernstadt mit 32.000 Einwohnern bildete bis 2010 das Zentrum einer Stadtgemeinde, die 2010 auf eine neue Großgemeinde Korfu erweitert wurde, die die gesamte Insel Korfu sowie die Diapontischen Inseln umfasst.

Ca. 590 v. Chr. wurde im antiken Kerkyra der Artemis-Tempel erbaut, von dem nur noch wenige Reste erhalten sind. Korfu unterwarf sich als erste griechische Stadt 229 v. Chr. dem Römischen Reich. 1204 wurde Korfu Teil der Republik Venedig. 1716 erfolgte eine Belagerung durch osmanische Truppen, die von Johann Matthias von der Schulenburg, der in venezianischen Diensten stand, erfolgreich abgewehrt wurde.

1815 wurde Korfu zur Hauptstadt der unabhängigen Ionischen Inselrepublik. Die 1824 gegründete Ionische Universität ist die älteste der neuzeitlichen griechischen Universitäten. Im Jahr 1864 kam Korfu schließlich zu Griechenland. 2007 wurde die Altstadt von Korfu in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Die alte Festung wurde im 16. Jahrhundert von den Venezianern erbaut. Um die Festung zu sichern wurde ein Kanal zwischen schützenden Mauern und dem angrenzenden Festland gegraben. Die Festung beherbergte zunächst die ganze Stadt, bis sich diese schließlich Richtung Westen ausdehnte.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Polignano a Mare

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Polignano a Mare

Polignano a Mare

Polignano a Mare ist eine süditalienische Gemeinde mit ca. 20.000 Einwohnern in der Provinz Bari in Apulien. Der Ort liegt direkt an der Adria, etwa 33 Kilometer südöstlich von Bari. Im Ortsteil San Vito befindet sich ein großer Klosterkomplex der Benediktiner.

Der Ort war bereits in Frühzeiten besiedelt. Später gründeten die Griechen vermutlich hier an diesem Ort in Apulien die Stadt Neapolis. Sie dürfte jedenfalls zwischen dem antiken Bari und Fasano gelegen haben. Aus den römischen Zeiten ist eine Brücke eines Abzweiges der Via Traiana erhalten.

Für den Tourismus ist der Badestrand von Bedeutung. Die Qualität des Strandes ist mit der Bandiera Blu ausgezeichnet, das entspricht der höchsten Qualitätsstufe in Italien. Um den Ort herum führt die Europastraße 55 von Cerignola über Barletta, Bari nach Brindisi, die autobahnähnlich ausgebaut ist.

Neben der spektakulären Lage sind die vielen Grotten die Hauptattraktion des Ortes. Sie durchsetzen den Fels, auf dem die Stadt steht. Direkt unter den Häusern ist die Karstküste vom Meer so ausgespült, dass man meint, der durchlöcherte Fels könne das Gewicht der Häuser nicht länger tragen.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Castellana

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Castellana

Castellana

Castellana Grotte liegt 42 km südöstlich von Bari. Die Nachbargemeinden sind Alberobello, Conversano, Monopoli, Noci, Polignano a Mare und Putignano. Die Grotte di Castellana ist eine Höhle auf dem Gebiet der Gemeinde. Die Höhle wurde 1938 entdeckt und kann besichtigt werden.

Die Grotte liegt etwa 2 km südwestlich von Castellana Grotte. Die Gegend ist durch brüchigen Karst gekennzeichnet. Das Gestein ist durch Regenwasser löslich. Durch die physikalischen und chemischen Vorgänge in der Höhle sind Stalaktiten, Stalagmiten und sonstige Kalkablagerungen wie Wandsinter entstanden.

Die Höhle wurde am 23. Januar 1938 von Franco Anelli entdeckt. Franco Anelli und Vito Matarrese erforschten die Höhle. Auch vor der Entdeckung war das Loch in der Erde bekannt, wurde aber nur als Müllhalde verwendet.

Der Besuch beginnt immer in der Grave, einer Höhle mit einer Tiefe von 60 m einer Breite von 100 m und einer Höhe von 100 m. Der zweite Weg führt bis in die weiße Grotte, die Tropfsteine haben hier die Farbe von Alabaster. Der zweite Weg ist nur einer begrenzten Anzahl von Besuchern zugänglich, da die Höhle keine natürliche Lüftung hat.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Brindisi

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Brindisi

Brindisi

Brindisi ist eine italienische Hafenstadt in Apulien mit ca. 90.000 Einwohnern. Brindisi ist Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz Brindisi.

1994 wurde in Brindisi die UN-Logistics-Base errichtet, die vor allem für die Koordinierung und Unterstützung der Blauhelm-Missionen der Vereinten Nationen zuständig ist.

Die Rotweine und Roséweine aus den Gemeinden Brindisi und Mesagne haben den Status eines italienischen DOC-Weins. Der Rotwein wird aus der Rebsorte Negroamaro gekeltert. 38 Winzer bearbeiten die 585 ha der zugelassenen Rebflächen. Der Rotwein lagert 2 bis 3 Jahre in verschiedenen Gebinden (Stahltank, Holzfass). Der Käufer kann den Wein noch etwa 5 bis 10 Jahre lagern.

Brindisi ist eine Station im Roman Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne. Auch im Roman Artemis Fowl von Eoin Colfer wird die Stadt erwähnt. Das bekannte Trinklied aus La Traviata trägt den Titel Brindisi, meint damit aber die italienische Bedeutung des Wortes, „Trinkspruch“.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Budva

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Budva

Budva

Budva ist eine Stadt in Montenegro mit ca. 19.000 Einwohnern. Der Ort lag ursprünglich auf einer Insel, die mittlerweile durch eine Sandbank mit dem Festland verbunden ist. Es ist einer der ältesten Orte an der Adria, nach alter Mythologie vor über 2.500 Jahren von Kadmos, dem Sohn des griechisch-phönizischen Königs Agenor gegründet. Die Stadt wurde 1979 bei einem Erdbeben fast völlig zerstört, aber originalgetreu wieder aufgebaut. Budva ist heute vor allem ein Badeort.

Die berühmte Altstadt ist von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und steht unter Denkmalschutz. Die komplette Altstadt wurde während des Erdbebens 1979 fast vollständig zerstört und nach Plänen aus österreichischen Archiven Stein für Stein im venezianischen Stil rekonstruiert.

Zwei der bedeutendsten Bauwerke Budvas sind die dreischiffige Kirche des Heiligen Johannes des Täufers aus dem 9. Jahrhundert und die orthodoxe Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit aus dem Jahre 1806. Eine weitere orthodoxe Kirche befindet sich auf dem Gelände des Klosters Podmaine, welches sich am Stadtrand befindet.

Budva ist aufgrund seines milden Klimas, ca. 25 °C durchschnittlicher Wassertemperatur im Sommer und zahlreicher Sandstrände im Ort und in der Umgebung einer der beliebtesten Badeorte an der montenegrinischen Adriaküste. Seit 1923 wird die Stadt touristisch vermarktet. Von besonderer touristischer Bedeutung ist die etwa acht Kilometer südöstlich des Zentrums von Budva gelegene und zur Stadt gehörige Hotelinsel Sveti Stefan (dt. Sankt Stephan).

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Kotor

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Kotor

Kotor

Kotor ist eine alte mediterrane Handels- und Hafenstadt und überregionales Kulturzentrum am südöstlichen Ende der Bucht von Kotor in Montenegro. Sie hat 5341 Einwohner, die 335 km² große Gemeinde (einschließlich der umliegenden 13 Siedlungen) 22.947 Einwohner. Die Stadt mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken und ihrer Lage ist 1979 in das UNESCO Welt-Kultur und Naturerbe aufgenommen worden.

Kotor ist Sitz eines katholischen Bistums und Zentrum der serbisch-orthodoxen Christen Montenegros. Die Stadt und die von bis 1894 Meter hohen Bergketten (Orjen und Lov?en) umrahmte tiefe Bucht sind die bekannteste und meistbesuchte Tourismusregion in Montenegro. Sie beherbergt die Fakultäten Nautik sowie Tourismus und Hotelmanagement der Universität Montenegro.

Das fast 2.000 Jahre alte Kotor ist berühmt für seine von einer eindrucksvollen 4,5 km langen Stadtmauer umgebene mittelalterliche Altstadt. Zu den bekannten Bauwerken gehört die romanische Sankt-Tryphon-Kathedrale im Stadtzentrum, in der die Reliquien des Schutzpatrons der Stadt, des heiligen Tryphon, aufbewahrt werden. Sie gilt als die schönste Kirche in Montenegro. Der älteste Teil der Kirche stammt aus dem Jahr 1166, wobei die prägende Stirnseite und die Türme nach dem Erdbeben von 1667 neu erbaut wurden.

Im April und Mai 1979 wurde Kotor kurz vor Aufnahme in die UNESCO-Welterbe-Liste bei zwei starken Erdbeben schwer beschädigt. Als Folge davon setzte die UNESCO sie im gleichen Jahr auf ihre so genannte Rote Liste des gefährdeten Welterbes. Bis 1989 konnte mit internationaler Hilfe vieles wieder aufgebaut werden. In den 1990er Jahren jedoch kam es erneut zur Bedrohung des Welterbes, diesmal durch unkontrollierte Baumaßnahmen.

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Dubrovnik

Mittelmeerkreuzfahrt mit Mein Schiff 3: Dubrovnik

Dubrovnik

Die Stadt Dubrovnik liegt im südlichen Kroatien an der Adria. Die Stadt wird aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und der jahrhundertelangen politischen Sonderstellung oft auch als „Perle der Adria“ und „Kroatisches Athen“ bezeichnet. Im Jahr 1979 wurde die gesamte Altstadt von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Jahrhundertelang war Dubrovnik eine unabhängige Stadtrepublik, die Handelsbeziehungen mit großen Teilen Südosteuropas und mit dem Mittelmeerraum unterhielt. Neben dem Namen der Stadt wird immer noch der Leitspruch „Libertas“ (lat. Freiheit) hervorgehoben. Heute findet sich diese Bezeichnung unter anderem im Motto der Dubrovniker Festspielwochen für Musik und Theater

Dubrovnik gilt als eine der schönsten Städte des Mittelmeerraumes und ist ein Zentrum des Fremdenverkehrs. Die Stadt entwickelt sich zunehmend zu einem Treffpunkt des internationalen Jetsets und der High Society. Die Altstadt ist autofrei und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

Im Kroatienkrieg wurde die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Stadt von serbisch-montenegrinischen Streitkräften belagert und massiv beschossen. Laut dem Kroatischen Roten Kreuz kamen dabei insgesamt 114 Zivilisten ums Leben. Die materiellen Schäden sind mittlerweile fast vollständig behoben und die Stadt gilt wieder als das beliebteste Urlaubsziel in der Region.