USA: Alaska-Kreuzfahrt mit Nieuw Amsterdam der Holland America Line

USA: Alaska-Kreuzfahrt mit Nieuw Amsterdam der Holland America Line

Holland American Line

Die Holland-America Line (Abkürzung: HAL) ist eine der vier operativen Tochtergesellschaften der Carnival Corporation & plc. Für den Kreuzfahrt-Weltmarktführer betreibt sie von ihrem Firmensitz in Seattle die Schiffe sowohl ihrer eigenen Marke als auch die der Marken Princess Cruises und Seabourn Cruise Line.

Die Nieuw Amsterdam ist ein Panamax-Kreuzfahrtschiff der auf der Vista-Klasse basierenden Signature-Klasse der Holland-America Line. Die Nieuw Amsterdam ist das zurzeit zweitgrößte Schiff der Holland-America Line.

Holland-America Line bestellte 2009 ein Schwesterschiff der Eurodam bei Fincantieri. Das Schiff wurde am 30. Oktober 2009 ausgedockt. Im Juni 2010 wurde die Nieuw Statendam abgeliefert und kam unter der Flagge der Niederlande mit Heimathafen Rotterdam in Fahrt. 4. Juli 2010 in Venedig von Königin Maxima getauft, bevor es am 5. Juli 2010 zu seiner Jungfernkreuzfahrt aufbrach. An Bord ist Platz für 2106 Passagiere.

New Amsterdam

USA: Alaska: Ketchikan

USA: Alaska: Ketchikan

Ketchikan1

Ketchikan ist eine US-amerikanische Stadt in Alaska mit ca. 9000 Einwohnern. Sie ist Verwaltungssitz von Ketchikan Gateway Borough. Ketchikan ist der größte Ort auf Revillagigedo Island und nach Sitka die zweitgrößte Stadt des Alexanderarchipels. Die Stadt liegt im Süden des sogenannten Alaska Panhandle.

Die Wirtschaft von Ketchikan lebt von Fischfang und Tourismus. Das Misty Fjords National Monument ist die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt. Im Nordosten befindet sich der Tongass-Nationalforst. Ketchikan ist nach dem Fluss Ketchikan Creek benannt, der durch die Stadt fließt.

Die Geschichte des Ortes Ketchikan begann 1883, als hier eine Fabrik zur Lachsverarbeitung errichtet wurde. In den frühen 1900er Jahren entstanden zusätzlich eine Konservenfabrik, in der Lachs abgefüllt wurde, und ein Warenhaus.

Mit dem Beginn des Bergbaus in der Region wurde Ketchikan ein wichtiges Handelszentrum. In der Creek Street entstand ein Rotlichtviertel, in dem zeitweise bis zu dreißig Bordelle gleichzeitig betrieben wurden und in denen große Teile der Gehälter der Bergleute wieder ausgegeben wurden.

Mit dem Niedergang des Bergbaus verlagerte sich der wirtschaftliche Schwerpunkt im Ort hin zu industriellem Fischfang und der Gewinnung von Nutzholz. Letztere ist in der Zwischenzeit allerdings wieder weitgehend bedeutungslos geworden.

Ketchikan wird von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Die Passagiere der Schiffe besuchen den in der Nähe befindlichen Ort Saxman mit den dort aufgestellten Totempfählen, die auch im Totem Bight State Park und dem Totem Heritage Center zu sehen sind.

Ketchikan2

USA: Alaska: Skagway

USA: Alaska: Skagway

Skagway1

Skagway ist eine ehemalige Goldgräberstadt und seit dem 25. Juni 2007 ein selbständiger Borough in Alaska. Im Jahre 1887 wurde hier eine erste Siedlung unter dem Namen Mooreville von dem Dampfschiffkapitän William Moore gegründet. Die 1897 gelandeten Goldsucher benannten sie in Anlehnung an den indianischen Ortsnamen Skagua in „Skagway“ um.

Skagway liegt am Taiya Inlet, einer Bucht des Lynn Canals, und ist der Endpunkt der Alaska Inside Passage sowie der White Pass and Yukon Railway von Whitehorse über den White Pass. Skagway ist neben Haines der einzige auf dem Landweg erreichbare Ort des Alaska Panhandle und war bis zu seiner Selbständigkeit die größte Stadt des Skagway-Hoonah-Angoon Census Areas.

Skagway war für die Goldgräber beim großen Klondike-Goldrausch im Jahre 1898 ein wichtiger Stützpunkt und Ausgangspunkt für die Routen über White und Chilkoot Pass. Heute hat der Ort etwa 850 Einwohner. Im Ort ist die Legende von Soapy Smith noch immer lebendig.

Skagway ist nördlichster Endpunkt für Kreuzfahrten, die mit Schiffen durch die Fjorde des Alaska Panhandle unternommen werden. Der Hafen wird auch von den Fähren des Alaska Marine Highway angefahren.

Skagway2

USA: Alaska: Juneau

USA: Alaska: Juneau

Juneau

Juneau ist die Hauptstadt des US-Bundesstaates Alaska. Sie ist zugleich eine Stadt und ein Bezirk (Borough) und liegt im sogenannten Alaska Panhandle. Die Stadt hat eine Bevölkerungsanzahl von ca 32.000 Menschen. In Juneau befindet sich das Alaska State Capitol sowie das Alaska State Museum.

Bis in die 1940er Jahre war die Stadt eine Bergwerksstadt. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Minen geschlossen; seither ist der öffentliche Dienst wichtigster Arbeitgeber der Stadt. Nach der Errichtung der Trans-Alaska-Pipeline, welche Öl von der Arktis zur Pazifikküste transportiert, wuchs die Stadt mit der immer größeren Staatsverwaltung.

Juneau liegt am Gastineau Channel im Alexanderarchipel an der Inside Passage. Die Boundary Ranges, ein Gebirgszug der Coast Mountains, liegen östlich der Stadt. Im Norden grenzt die Stadt an Haines Borough, im Süden Skagway-Hoonah-Angoon Census Area. Im Osten liegt die kanadische Provinz Britisch-Kolumbien. Hinter Douglas Island liegt weiter im Westen der Glacier-Bay-Nationalpark.

Juneau verfügt über einen Flughafen, gleichzeitig ist sie die einzige Hauptstadt eines Bundesstaats der USA, die keine Straßenanbindung hat und nur mit dem Flugzeug oder Schiff erreichbar ist. Viele Straßen von Juneau enden in Sackgassen. Eine Brücke verbindet die Stadt mit Douglas Island. Wanderwege in der Nähe führen zu einigen Gletschern.

Juneau2

Kanada: Vancouver Island: Butchart Gardens

Kanada: Vancouver Island: Butchart Gardens

Butchart Gardens

Butchart Gardens ist ein 22 Hektar großer, privater Blumengarten und befindet sich auf der Saanich Peninsula im Süden von Vancouver Island. Der private Garten liegt etwa 21 Kilometer nördlich von Victoria und 20 Kilometer südlich des Fährhafens Swartz Bay Ferry Terminal. Der Garten ist über den Highway 1 zu erreichen.

Der Garten wurde 1904 von Jennie Butchart angelegt. Sie wollte den aufgelassenen Steinbruch verschönern, in dem ihr Ehemann Robert Pim Butchart Kalkstein für Portlandzement hatte abbauen lassen. Von 1907 bis 1912 unterstützte sie der japanische Landschaftsgestalter Isaburo Kishida, der in dieser Zeit auch weitere Parks in der Region anlegte, beim Ausbau des Gartens. 1939 übergab Jennie Butchart die Verantwortung für den Garten an ihren Enkelsohn Ian Ross. Dieser behielt die Verantwortung für die Erhaltung und den Ausbau die nächsten 58 Jahre. Auch heute befindet sich der Park im Familienbesitz und wird von der Familie verwaltet. Am 12. Oktober 2004 wurden die Butchart Gardens zur National Historic Site of Canada ernannt.

Die einzelnen Teilgärten sind durch verschlungene Pfade und Rasenstücke miteinander verbunden. Der Park beschäftigt ganzjährig über 50 Gärtner.

Pro Jahr werden etwa eine Million Pflanzen gesetzt, damit die einzelnen Gärten in den Monaten März bis Oktober in voller Blüte stehen. In den restlichen Monaten des Jahres können Besucher Pflanzen mit bunten Beeren und die teilweise beschnittenen Büsche und Bäume bewundern.

Butchart Gardens

Kanada: Victoria

Kanada: Victoria

Victotia

Victoria ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia. Sie liegt am Südzipfel von Vancouver Island und hat ihren Ursprung in einem 1843 errichteten Handelsposten der Hudson’s Bay Company. Der Name geht auf die britische Königin Victoria zurück.

Unter dem Namen Fort Victoria wurde die Stadt zum Zentrum des Pelzhandels in den westlichen Gebieten Kanadas. Sie entstand in einem Gebiet, das von Küsten-Salish bewohnt war, einer großen Gruppe indianischer Ethnien, die im Nordwesten der USA und in British Columbia lebt. Die Stadt steht, abgesehen vom Parlamentsgebäude, dessen Grund 2006 von der Stadt gekauft wurde, bis heute auf Indianergebiet.

Aus dem zentralen Handelsposten entwickelte sich die Hauptstadt der britischen Kronkolonie Vancouver Island, dann der Vereinigten Kolonien von Vancouver Island und British Columbia und schließlich der gleichnamigen kanadischen Provinz. Ihre wirtschaftliche Basis war anfangs der Handel, zu dem sich Verwaltung, Militär und Polizei, dann die Marine gesellten. Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, vor allem von Holz, Kohle und der fischreichen Gewässer, besonders aber die Goldfunde auf dem Festland machten die Ansiedlung zu einer vergleichsweise großen Stadt. Sie wurde jedoch von Vancouver überflügelt. Starke Zuwanderung aus Großbritannien und politische Dominanz gaben ihr einen ausgesprochen „englischen“ Charakter.

Victoria gilt zum einen als britischste Stadt Nordamerikas; Bau- und Lebensstil sind sehr von England geprägt, schon auf den ersten Blick erkennbar an den roten Doppeldeckerbussen. Weit über tausend Gebäude sind in einem Inventar des historischen Erbes erfasst. Ähnlich wie die Gärten, Landhäuser und Parks sind sie überwiegend vom britischen Baustil inspiriert. Das zeigt sich vor allem in Downtown. Zum anderen ziehen Musik und Theater zahlreiche Besucher in die Stadt, wobei dies überwiegend Kanadier und US-Amerikaner sind.

Ein Radwegenetz wurde in den letzten Jahren unter Einbeziehung bestehender Routen wie Galloping Goose und Lochside Regional Trail entwickelt. Eine schöne Wanderung verläuft entlang der Küste von Victoria.

Park

Kanada: Vancouver Island

Kanada: Vancouver Island

Vancouver Island

Vancouver Island, früher auch Quadra, ist die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Sie liegt im Südwesten der kanadischen Provinz British Columbia und ist nach dem britischen Seefahrer George Vancouver benannt. Obwohl der Süden der Insel südlich des 49. Breitengrades liegt, welcher im Westen Nordamerikas die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada festlegt, gehört die Insel auf Grund des Oregon-Kompromisses vollständig zu Kanada.

Vancouver Island ist die größte Insel der Provinz British Columbia und wird durch die Strait of Georgia, die Johnstone Strait und die Queen Charlotte Strait vom kanadischen Festland getrennt. Die Juan-de-Fuca-Straße trennt die Insel vom US-Staat Washington. Die Insel ist über 450 km lang und rund 100 km breit; dabei umfasst sie eine Fläche von 31.285 km². Trotz ihrer Größe ist sie nur die elft größte Insel Kanadas.

Seit den 1960er Jahren wird der Tourismus zu einem immer wichtigeren Wirtschaftszweig, den die Provinz mit der Pflege ihres Images als Wildnis inzwischen unterstützt. Zahlreiche Provinzparks, Schutzgebiete und Nationalparks, der Pacific Rim National Park und der Gulf-Islands-Nationalpark, ziehen jedes Jahr mehr Touristen an. Die Insel profitiert in hohem Maße vom sogenannten Ökoboom seit den 1990er Jahren. Dazu gehört der Ausbau von Wasserkraftwerken ebenso, wie der Anbau von Wein. Dem entgegen stehen nach dem „War of the Forests“ der 1970er Jahre weitere Zerstörungen des gemäßigten Regenwalds, wie zuletzt auf der Bruce-Halbinsel im Norden oder auch der Kampf um die Errichtung einer Kupfermine am Clayoquot Sound.

Ein weiterer Beschäftigungsschwerpunkt ist inzwischen die Bildung. Allein die Universität von Victoria beschäftigt über 4000 Mitarbeiter bei fast 20.000 Studenten, die Capilano University knapp 800 Mitarbeiter bei 7500 Studenten, und am Camosun College arbeiten über 1000 Mitarbeiter und 17.000 Studenten. Dazu kommen weitere Institutionen, wie Vancouver Island University in Nanaimo und Hochschulen in Duncan, Parksville und Powell River.

Schöne eher kurze Wanderungen sind der Irvine Trail im Mount Douglas Park und die Umrundung der Thetis Lakes (Two Lakes Loop).

Kanada: Banff NP: Hoodoos Trail

Kanada: Banff NP: Hoodoos Trail

Hoodoos

Der Name Hoodoos-Trail ist etwas irreführend. Zwar gibt es auf dem Weg einige Stellen, an denen der Boden ähnlich beschaffen ist wie in Kappadokien oder beim Bryce Canyon, Hoodoos sind entlang des Wanderwegs jedoch nicht zu sehen. Erst wenn man nach gut vier Kilometer ab dem Startpunkt bei der Surprise Corner wieder die Straße erreicht hat, kommt man zu einem Aussichtspunkt, von dem aus die Hoodoos in der Ferne zu sehen sind. Dann aber befindet man sich eigentlich bereits auf dem Hoodoos Loop, einem Rundweg, der an den steil aufragenden Felsnadeln vorbeiführt.

Dennoch bietet der Hoodoos Trail eine schöne Gelegenheit für einen ausgedehnten Spaziergang oder kurze Wanderung. So nutzten wir den durch lichte Nadelwälder führenden Weg, um uns auf unserer Kanada-Rundreise ein wenig die Füße zu vertreten.

Kanada: Banff NP: Lake Minnewanka

Kanada: Banff NP: Lake Minnewanka

Lake Minnewanka

Lake Minnewanka ist ein Gletschersee im östlichen Teil des Banff National Park in Kanada, etwa 5 km nordöstlich der Stadt Banff. Der See ist 21 km lang und 142 m tief und damit der zweitlängste See in den Bergparks der kanadischen Rocky Mountains.

Der Lake Minnewanka hat eine lange Geschichte. Das ursprüngliche Ufer diente über Jahrhunderte als Jagdrevier und Zeltstätte. Die Stoney nannten den See „Minn-waki“ oder „See der Geister“.

Der Lake Minnewanka gehört mittlerweile für viele Wanderer zu den Lieblingsorten im Banff Nationalpark. Auf der Fahrt dorthin trifft man oft Wildtiere an. Es werden Bootsausflüge angeboten oder man kann dem Ufer entlang einen Spaziergang oder einen Wanderausflug machen. Die umliegenden Berge erscheinen wie Gemälde.

joga