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Monat: Juli 2004

Schottland: Blair Castle

Schottland: Blair Castle

Blair Castle
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Blair Castle ist eine 1269 von John Comyn erbaute Burg in Blair Atholl bei Tayside in Schottland. Es ist Sitz der Murray Familie. Die Burganlage ist heutzutage täglich für Touristen zur Besichtigung geöffnet.

Aus der frühen Zeit stammten noch die beiden unteren Stockwerke von Cummings Tower um 1269. Im 18. Jahrhundert zu einem Landhaus im georgianischen Stil verändert, erhielt das Schloß im 19. Jhd. sein heutiges Aussehen.

Besonders eindrucksvoll ist die Gemäldetreppe in der Familienportraits aus über drei Jahrhunderten hängen.

Was Blair Castle von allen anderen Schlössern unterscheidet ist die Tatsache, dass der Herzog von Atholl das Recht hat eine eigene Armee zu unterhalten, die Atholl Highlanders.

Schottland: Glamis Castle

Schottland: Glamis Castle

Glamis Castle
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Im Glamis Castle hat die Königinmutter ihre Kindheit verbracht. Prinzessin Margaret wurde im Glamis Castle geboren. Die Räume haben einen sehr persönlichen und familiären Charakter.

Eine ganze Brigade gruseliger Gestalten geistert durch das in Schottland gelegene Glamis Castle. Es gilt als das unheimlichste Anwesen Schottlands. Man sagt, Glamis Castle berge ein schreckliches Geheimnis in Form eines missgestaltet Ungeheuers – mehr Kröte als Mensch – und enorm stark.

Das heutige romantische Erscheinungsbild mit kleinen Türmchen, Erkern und Zinnen im Baronalstil geht auf Umbauten im späten 17. Jahrhundert zurück.

Im Inneren beeindruckt eine reichhaltige Kunstsammlung. Unter anderem können die Räume der Königsmutter besichtigt werden sowie die Schloßkapelle mit den bemalten Wandvertäfelungen von Jakob de Wet.

Man nimmt aber an, dass das missgestaltete Ungeheuer 1921 in sehr hohem Alter starb. In diesem Zusammenhang sind die berüchtigten Worte des 15. Earls zu erwähnen: Wenn Sie auch nur das Wesen des Geheimnisses erraten könnten, würden Sie Gott auf Knien danken, dass es nicht das Ihre ist.

Schottland: St. Andrews

Schottland: St. Andrews

St Andrews
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St. Andrews ist eine Kleinstadt an der Ostküste Schottlands (Grafschaft Fife), die 1620 zur königlichen Stadt erkoren wurde. Sie ist vor allem für ihre traditionsreiche Universität und als Heimat des Golfsports berühmt. Außerdem ist sie mit ihrer malerischen Lage an der Nordsee ein lohnendes Ziel für Touristen. St Andrews hat ca. 18.000 Einwohner, von denen ein gutes Drittel Studenten der berühmten Universität sind.

Die University of St Andrews, gegründet 1413, ist die älteste Universität Schottlands und drittälteste Großbritanniens. Sie gilt bis zum heutigen Tag zusammen mit Oxford und Cambridge als eine der Eliteuniversitäten des Vereinigten Königreichs.

Die Küstenstadt St Andrews gilt als die Heimstätte des Golfsports („Home of Golf“), wobei diese Bezeichnung auch für die eigentliche Golfanlage, die St Andrews Links verwendet wird. 1754 wurde hier der Royal and Ancient Golf Club of St Andrews als einer der ersten Golfclubs überhaupt gegründet. Sein berühmtes Clubhaus steht direkt am Old Course, dem vermutlich bekanntesten Golfplatz der Welt.

Die Stadt St Andrews war aufgrund der großen Kathedrale und der Universität (gegründet 1413) lange Zeit ein religiöses und wirtschaftliches Zentrum in Schottland. Einer der Apostel Christi, dessen Gebeine laut einer Legende von St. Rule an diesen Ort gebracht wurden, verlieh der Stadt ihren Namen.

Schottland: Dundee

Schottland: Dundee

Dundee
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Dundee ist eine Stadt in Schottland am Fluss Tay. Dundee hat 175.000 Einwohner (2005) und ist die viertgrößte Stadt Schottlands. Politisch hat sie den Status einer Unitary Authority.

Bei Dundee wird der Fluss Tay von einer Eisenbahnbrücke überspannt, die 1887 gebaut wurde. Sie steht ungefähr an der Stelle, an der bereits vorher eine Brücke gestanden hatte. Diese war am 28. Dezember 1879 während eines Sturms zusammengebrochen, während sie gerade von einem Zug überquert wurde

Von alters her war die Fischerei ein Haupterwerbszeig der Stadt, was dazu führte, dass die Dundee Whale Fishing Company 1756 eine der größten Walfangflotten hatte. Später wurde Dundee vor allem bekannt wegen seiner Jute-Industrie. Diese entwickelte sich im Gefolge dieser Walfänge. Die Walfanggesellschaft lieferte Walöl für die Lampen der Stadt.

Auf Grund der wiederholten Verwüstungen ist heute in der Stadt nicht mehr viel von ihrer Geschichte zu sehen. Nur wenige historische Gebäude stehen noch, und nur ein Stadttor, East Gate, ist noch erhalten. Heute ist Dundee eine moderne Großstadt, mit Einkaufszentrum und Fußgängerzone, Parkanlagen, und einer reizvollen Promenade am Fluss Tay.

Die Stadt hat in den letzten Jahren einen enormen Wandel durchgemacht, ist mittlerweile ein Zentrum für High Tech und lohnt mit seinem regen kulturellen Leben durchaus für einen Zwischenstopp.

Schottland: Dunnottar Castle

Schottland: Dunnottar Castle

Dunnottar Castle
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Dunnottar Castle ist eine Burgruine in Schottland. Sie liegt auf einem nur durch einen Pfad mit dem Festland verbundenen Felsen in der Nordsee an der schottischen Ostküste, knapp 30 km südlich von Aberdeen, unweit der Stadt Stonehaven. Bekannt ist die Burg als Kulisse der Hamlet-Verfilmung mit Mel Gibson von 1990. Der Reiz von Dunnottar Castle liegt vor allem in seiner malerischen Lage.

Eine tiefe Schlucht, eine schroffe Felsnase im Meer, weißschäumende Brecher, felsenhart geschwungene Küstenlinie: Der strategische Wert von Dunnottar Castle leuchtet bereits auf den ersten Blick ein. Seit dem 14. Jahrhundert hüteten hier die Keiths, Marschälle von Schottland, die Kronjuwelen. Die Ruinen des Schlosses befinden sich an der Ostküste von Schottland ca. 40 km südlich von Aberdeen.

Für Zeffirellis Film Hamlet mit Mel Gibson und Glenn Close wude 1990 die durch Cromwells Hand zerstörte Burg mit Pappmaché-Zinnen für kurze Zeit wieder vervollständigt.

Der Haupteingang wurde früher von zwei schweren Holztüren versperrt. Folgt man dem steilen und schmalen Weg durch zwei Tunnel hinauf bis zur Oberfläche des Felsens, kann man dort durch die wie ein kleines Dorf wirkende Anlage spazieren. Dieser Zugang konnte früher von wenigen Männern erfolgreich bewacht und verteidigt werden.

Schottland: Craigievar Castle

Schottland: Craigievar Castle

Craigievar Castle
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Craigievar Castle ist ein Märchenschloß und liegt malerisch in einem kleinen Wäldchen bei Alford an der A980 auf der Route des Castle Trails. Es stammt in seinen Ursprüngen aus dem Jahr 1457 und war ehemals ein wuchtiges Towerhouse im Besitz der Familie Mortimer. Der Umbau gegen Ende des 16.Jh sollte aber zum finanziellen Ruin führen. Das Castle wurde verkauft und die neuen Besitzer vollendeten die Arbeiten. Heute bestaunen jährlich tausende von Touristen dieses wunderschön erhaltene Towerhouse.

Das Märchen Wirklichkeit werden können, offenbart das Schloss Craigievar: eine verwunschene Burg mit kleinen Türmchen, Staffelgiebeln und Rundkern, dazu putzige Kegeldächer, steinerne Zierkanonen und ein dekorativ im Zickzack umlaufender Konsolenfries. Urkundlich erwähnt wird das Anwesen erstmals 1457.

Craigievar Castle ist ein Musterbeispiel des schottischen Baronialstils. Mit seiner kleinen Grundfläche, den sieben Stockwerken und kleinen Fenstern zeigt das Castle noch weitgehend eine Orientierung an den Bauprinzipien der Tower Houses. Das Obergeschoß hingegen wirkt geradezu überladen.

Fraser Castle wurdevon 1454 bis 1921 von der Familie Fraser bewohnt. Bei der Besichtigung im Inneren sollte man auf sie sog. Lairds Lug achten, eine gschickt in der Mauer versteckte Spionagekammer. Dem Lauscher ist es möglich Gespräche aus der Halle zu hören ohne gesehen zu werden.

Die Eintrittskosten ins Craigievar Castle sind leider jenseits von Gut und Böse.

Schottland: Aberdeen

Schottland: Aberdeen

Aberdeen
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Aberdeen (gälisch für Mündung des Dee) ist eine Stadt in Ostschottland gelegen an den Mündungen der Flüsse Dee und Don. Mit knapp 210.000 Einwohnern ist Aberdeen die drittgrößte Stadt Schottlands. Aberdeen ist das wichtigste Zentrum im äußersten Norden Großbritanniens und wichtige Seehafenstadt an der Nordsee. Aberdeen gilt als Ölhauptstadt Großbritanniens.

Das Marishal College ist eines der bemerkenswertesten und schönsten Gebäuden Aberdeens und das zweitgrößte Granitgebäude der Welt. Das College wurde 1593 auf einem alten Klostergelände gegründet und beherbergt die Naturwissenschaften.

Die Stadt ist die Hauptstadt der Region Grampian und hat zwei Universitäten, wovon eine schon im Jahr 1495 gegründet wurde. Studenten machen ca. 10% der Bevölkerung aus. Die Bewohner Aberdeens gelten als stolz, unbeirrbar und fleissig.

Die Stadt trägt den Beinamen Granite City – zu deutsch Stadt aus Granit – den sie der Tatsache verdankt, dass ein Großteil der innerstädtischen Gebäude aus Granit aus der direkten Umgebung gefertigt sind

Schottland: Gairloch

Schottland: Gairloch

Gairloch
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Gairloch ist ein Ort an der Nordwestküste von Schottland. Der Ort am Ufer von Loch Gairloch ist ein beliebter Sommer-Fremdenverkehrsort. Er bietet neben Bade- und Wandermöglichkeiten auch einen Golfplatz und ein kleines Museum. Zahlreeiche kleine Seen in der Umgebung sind beliebte Ziele von Forellen-Fischern.

Ein bedeutender Erholungsort in bildschöner Umgebung: feine Sandstrände, Vögel und original schottische Häuser. Wer sich langweilt, geht Golf spielen, angelt einen Fisch, mietet sich ein Boot oder radelt die Hügel auf einem gemieteten Fahrrad hinauf und hinunter.

Diese Stadt ist bekannt und beliebt für ihre weißen Sandstrände und auch für ihren Golfplatz, was für diese Gegend eigentlich etwas untypisch ist.

Bei Gairloch haben wir die Gelegenheit, die subtropische Pflanzenwelt der Inverewe Gardens zu erkunden. Die prachtvolle botanische Gartenanlage präsentiert, begünstigt durch den warmen Golfstrom, subtropische Pflanzen inmitten der schroffen Bergwelt.

Schottland: Elgin Cathedral

Schottland: Elgin Cathedral

Elgin Cathedral
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Die 1224 gegründete Kathedrale von Elgin galt als die schönste in Schottland und trug den Beinamen „Laterne des Nordens“. Dieser Beiname bekam 1390 eine ironische Bedeutung, als die Kathedrale von Wolf of Badenoch aus Rache für seine Exkommunikation niedergebrannt wurde. Das Gotteshaus wurde wieder aufgebaut und überstand die Zeit bis zur Reformation. Dann wurde sie jedoch von aufgebrachten Reformatoren entgültig zerstört.

Heute findet man noch relativ gut erhaltene Teile der Ost- und Westfassade, sowie die beiden Türme, die noch begehbar sind, vor. Leider wurden die Spitzen der Türme 1567 heruntergerissen. Im hinteren Teil der Kathedrale befindet sich das Kapitelhaus mit seinem achteckigen Grundriss, in dessen Wände verschiedene Verzierungen gemeißelt wurden. Auch verschiedene Grabplatten zeugen von großer Steinmetz Kunst.

Im gegenüberliegenden Park findet man die Reste des damaligen Bischofshauses, dass aber nicht zur Besichtigung freigegeben ist. Äußerst malerisch ragen über ein großes Gebiet verstreut Reste von Türmen, frei stehende, noch mit Maßwerk gefüllte Fensterbögen und Teile des Kirchenschiffs aus einem ausgedehnten Gräberfeld heraus.

Bis zur Zeit der Reformation war Elgin eine bedeutende Bischofsstadt. Die 1224 gegründete Kathedrale wurde in den Wirren der Reformation zerstört, auch wenn noch bedeutende Reste erhalten sind. Das dazugehörige Kapitelhaus ist besser erhalten. Architektonisch hat Elgin einiges zu bieten.