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Monat: Juni 2008

Kanada Ost: Gaspésie-Halbinsel

Kanada Ost: Gaspésie-Halbinsel

Gaspésie-Halbinsel

Die kanadische Gaspésie-Halbinsel (umgangssprachlich auch Gaspé) wird vom nördlichen Ausläufer der Appalachen gebildet und ragt in den Sankt-Lorenz-Golf. Die französischsprachige Region gehört zur Provinz Québec. Sie befindet sich im Osten von Québec.

Die höchste Erhebung bildet der Mont Jacques-Cartier mit 1268 m. Im Norden fällt das Land meist als schroffe Felsenküste zum Sankt Lorenz-Strom ab, während der südliche Teil flacher und landwirtschaftlicher geprägt ist. Aufgrund der kargen Landschaft bildet der Tourismus heute eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle für die Bewohner. Entsprechend wurde die Infrastruktur gut ausgebaut.

Der Name geht auf eine Bezeichnung der Micmac-Indianer zurück und bedeutet Ende der Welt. 1534 betrat der Seefahrer Jacques Cartier die Halbinsel bei Gaspé und nahm das Land für die französische Krone in Besitz.

Das Denkmal im Ort Gaspe besteht aus sechs Dolmen, welche an die Ankunft Jacques Cartiers im Juli 1534 erinnert und im Namen seines Königs das Land in Besitz nahm.

Außer viel Nebel haben wir von der schönen Gaspe Halbinsel wenig gesehen.

USA: Acadia-Nationalpark

USA: Acadia-Nationalpark

Acadia-Nationalpark

Der Acadia-Nationalpark an der Küste von Maine im Hancock County ist bekannt für seine zerklüftete Felsküste und raue Landschaft mit Bergen und Seen. Es ist der einzige Nationalpark in Neuengland und gehört zu den zehn am meisten besuchten Parks in den USA.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten finden sich entlang der Park Loop Road im Ostteil der Insel. Landeinwärts liegt der Jordan Pond in einer von den Gletschern der Eiszeit geformten Landschaft.

Der Jordan Pond Nature Trail führt am Ufer des Jordan-Pond-Sees entlang und gibt den Blick auf eine großartige Gletscherlandschaft frei, die entstanden ist, als am Ende der Eiszeit die abschmelzenden Eismassen riesige Anhäufungen von Steinen und Felsbrocken hinterließen.

Der höchste Berg der Insel, Cadillac Mountain (505 m ü. M.), ermöglicht von seinem baumfreien Gipfel einen Blick über den Park. Es ist auch der Punkt in den Vereinigten Staaten der den Sonnenaufgang als erstes erblickt.

USA: Plimoth Plantation

USA: Plimoth Plantation

Plimoth Plantation

Plimoth Plantation ist ein lebendiges Freilichtmuseum in Plymouth, Massachusetts. 1620 landeten die Pilgerväter mit 102 Personen auf der Mayflower an der Küste des heutigen Massachusetts und gründeten die Plymouth Kolonie. Nicht weit von der Küste entfernt entstand ihre erste Siedlung.

Der Wampanoag Teil des Museums ist eine Indianersiedlung, in der heutige Indianer das Leben ihrer Vorfahren darstellen und erklären. Darunter auch die Herstellung von Booten aus Baumstämmen und die Errichtung von Hütten und Häusern aus Rinde.

Diese Siedlung wurde ab 1947 als Museum Plimoth Plantation durch den Bostoner Börsenmakler Henry Hornblower II wieder aufgebaut. Dazu wurde das Dorf der Pilgerväter vier Kilometer entfernt von Plymouth entsprechend dem Zeitpunkt 1627 in spekulativer Weise rekonstruiert. In diesem Museumsdorf leben Schausteller wie im 17. Jahrhundert, die Häuser wurden nachgebaut, Tiere zurückgezüchtet und selbst kleinste Details rekonstruiert.

Die nachgebaute Mayflower II liegt bei Plymouth Rock, dem Anlegeort der Pilgerväter, und gehört ebenfalls zum Museum.

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USA: Cape Cod

USA: Cape Cod

Cape Cod

Cape Cod (deutsch: Kap Kabeljau) ist eine 1.033 km² große Halbinsel im Südosten von Massachusetts in den USA. Im Jahr 1914 wurde ein Kanal gebaut. Die extrem langgestreckte Halbinsel wurde somit vom Festland getrennt, und die Durchfahrt vom Cape Cod Bay zum Atlantik erleichtert.

Cape Cod bekam seinen Namen im Jahr 1602 durch den englischen Entdecker Bartholomew Gosnold, der beeindruckt war von den Unmengen Kabeljau (englisch: cod) in den Gewässern der Umgebung. 1620 gingen die Pilgerväter in einem der größten und sichersten Naturhäfen Neuenglands, dem heutigen Provincetown Harbor, an Land.

Heute wird die Insel von Reisenden oft als Sylt der Ostküste bezeichnet. Und wie Sylt ist Cape Cod eine Insel der Schönen und Reichen, der Künstler und Orginale. Aus dem kleinen alten Fischerdorf Chatham hat sich ein beliebter Ferienort entwickelt. Hier befindet sich das Chatham Lighthouse.

Eine berühmte Sehenswürdigkeit ist das rote Fischerhaus.

USA: Boston

USA: Boston

Boston

Boston ist die größte Stadt in Neuengland und Hauptstadt des Bundesstaates Massachusetts an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Boston ist eine der ältesten, wohlhabendsten und kulturell reichsten Städte der USA.

Wir sind mit dem Aufzug zum Prudential Tower Skywalk in das 50. Stockwerk hinaufgefahren. Obwohl der John Hancock Tower höher ist, bietet der Prudential Tower einen umfassenden Panoramablick und für Fotografen die besseren Lichtverhältnisse. Der 1976 errichtete und 241 Meter hohe „John Hancock Tower“ ist das höchste Gebäude Bostons.

Boston beheimatet in ihrem Großraum sowohl die weltberühmte Harvard University (Cambridge) als auch das ähnlich bedeutende MIT. Das MIT gilt als eine der weltweit führenden Universitäten im Bereich von technologischer Forschung und Lehre.

Das MIT ist eine private, nicht-konfessionelle technische Universität, die als erste Chemie-Ingenieure ausbildete und die Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften in die Ingenieurausbildung einbezog. Derzeit studieren am MIT ca. 11.000 Studenten. Das MIT rühmt sich für das hohe Niveau der Ausbildung, wobei die Studenten schon früh in die Forschungsaktivitäten eingebunden werden.

Wir sind entlang dem Freedom Trail gelaufen. Ein vier km die Bürgersteige entlangführender, roter Strich führt zu Stätten der US-amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Beginnend am Stadtpark, dem Boston Common, dem ältesten öffentlichen Park der USA, führt er nach Charlestown; dabei werden alle wichtigen 16 Stätten dieser geschichtlichen Periode durchlaufen. Eine Station ist u. a. das Old State House, von dessen Balkon John Adams im Jahre 1776 die Unabhängigkeitserklärung verkündete.

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USA: Bangor

USA: Bangor

Bangor

Bangor wurde 1769 gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum der amerikanischen Holz- und Forstwirtschaftund zum führenden Holzhafen der Welt. In der ersten Hälfte des 19. Jh. war Bangor der Treffpunkt der Holzfäller.

Den Holzfällern wurde in der Gestalt der 10m hohen Paul-Bunyan-Statue ein Denkmal gesetzt. Aufrecht stehend, im karierten Hemd, mit geschulterter Axt, verkörpert der Holzfäller Kraft, Geschicklichkeit und Mut.

In diesem Hotel haben wir recht günstig übernachtet. Das Hotel ist an ein Krankenhaus angeschlossen, wo auch Angehörige zu günstigen Konditionen übernachten können.

Bangor war für uns das Eintrittstor in den Acadia NP.

USA: Niagara Falls

USA: Niagara Falls

Niagara

Die Niagarafälle zählen zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten im Nordosten der USA. Mehr als 12 Mio. Besucher kommen jährlich nach Niagara Falls.

Der amerikanische Wasserfall ist 328 m breit und stürzt in zwei Stufen 55m tief; sein südlicher Teil wird Bridal Veil Falls (Brautschleierfälle) genannt.

Der Tourismus hat völlig Besitz ergriffen. Es gibt auf beiden Seiten der Falls viele Hotels aller Kategorien, Restaurants, Geschäfte, Freizeitparks und verschiedene Attraktionen. Vor allem in den Sommermonaten scheint ganz Niagara Falls ein großer Jahrmarkt voller Trubel zu sein.

Man sollte auf jeden Fall die Wasserfälle auf der amerikanischen und kanadischen Seite besuchen. Leider wird die Besichtigung der Wasserfälle durch die Grenzformalitäten (Fingerabdruck, Foto, Gebühren, etc.) erschwert.

Wir sind gleich bei den Falls über die Grenze gefahren. Mit ca. 30 Min. Wartezeit sind wir noch ganz gut davongekommen. Nochmals 30 Min. dauerten dann die Formalitäten und acht Doller pro Person wurden auch gleich einbehalten.

Kanada Ost: Niagarafälle

Kanada Ost: Niagarafälle

Niagarafälle

Die Niagarafälle sind Wasserfälle an der Grenze zwischen dem US-amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario. Das Wort Niagara heißt in der indianischen Sprache der Ureinwohner „donnerndes Wasser“. Niagara Falls, ist zudem der Name der beiden Schwesterstädte Niagara Falls, New York und Niagara Falls, Ontario, in deren Zentrum sich die Fälle befinden.

Der den Eriesee mit dem Ontariosee verbindende Niagara River, der zugleich die östliche Begrenzung der Niagara-Halbinsel bildet, stürzt 58 Meter in die Tiefe. Dabei werden die Fälle durch die oben gelegene Insel Goat Island (Ziegeninsel) in zwei Teile gespalten. Der US-amerikanische Teil hat eine Kantenlänge von 363 m, der kanadische eine von 792 m. Das Wasser des US-amerikanischen Teils fällt nach 21 m auf eine Schutthalde. Der kanadische Teil (Horseshoe, deutsch Hufeisen) hat eine freie Fallhöhe von 52 m.

Mit der Maid of the Mist erlebt man die Niagara Fälle hautnah: Die Boote der Maid of the Mist Flotte bringen die Touristen inmitten des tosenden und zerstäubenden Wassers ganz nah an die Niagara Fälle auf der kanadischen und der amerikanischen Seite.

Der Skylon Tower ist ein 1964/1965 erbauter Aussichtsturm in Stahlbetonbauweise in Niagara Falls, Kanada. Der Skylon Tower wurde am 6. Oktober 1965 eröffnet und verfügt über zwei Restaurants. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 160 Meter. Von der Aussichtsplattform des Turmes hat man einen Überblick über die gesamten Niagarafälle und den Niagara River. Bei guter Sicht können die Ufer des Ontariosees und des Eriesees erkannt werden.

Kanada Ost: Toronto

Kanada Ost: Toronto

Toronto

Toronto ist mit 2,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt Kanadas und Hauptstadt der Provinz Ontario. Toronto liegt im Golden Horseshoe (Goldenes Hufeisen), eine dicht bevölkerte Region, die sich halbkreisförmig um das westliche Ende des Ontariosees bis zu den Niagarafällen erstreckt. Die Stadt liegt am nordwestlichen Ufer des Ontariosees, mit 18.960 km² der kleinste der fünf Großen Seen.

Der CN Tower ist 553 m hoch und wurde 1976 fertiggestellt. Zunächst sollte er nur ein Funkturm sein, doch wurde er das höchste freistehende Gebäude der Welt und eine Top-Attraktion von Toronto. In den vier Kabinen an seiner Außenwand kann man mit 365 m pro Minute zum Drehrestaurant auf 346 m Höhe hinauffahren, wo man durch einen Glasboden schauen kann.

Toronto ist Kanadas Wirtschaftszentrum und einer der führenden Finanzplätze weltweit. Torontos Wirtschaft umfasst den Finanzdienstleistungssektor, Telekommunikation, Luft- und Raumfahrt, Transport, Medien, Kunst, Film- und Fernsehproduktionen, Verlagswesen, Softwareentwicklung, medizinische Forschung, Tourismus und Sportindustrie. Die Börse in Toronto zählt zu den größten sieben weltweit.

Das 1989 eröffnete Rogers Centre liegt zu Füßen des CN Tower. Die 54.000 Plätze fassende Arena ist die Heimat der BlueJays (Baseball) und der Argonauts (Canadian Football) und verfügt als erste Sportarena der Welt über ein komplett zurückfahrbares Dach und über die größte Videotafel der Welt. Am 2. Februar 2005 wurde der SkyDome in Rogers Centre umbenannt.