Browsed by
Monat: Mai 2018

Kanada: Vancouver Island: Butchart Gardens

Kanada: Vancouver Island: Butchart Gardens

Butchart Gardens

Butchart Gardens ist ein 22 Hektar großer, privater Blumengarten und befindet sich auf der Saanich Peninsula im Süden von Vancouver Island. Der private Garten liegt etwa 21 Kilometer nördlich von Victoria und 20 Kilometer südlich des Fährhafens Swartz Bay Ferry Terminal. Der Garten ist über den Highway 1 zu erreichen.

Der Garten wurde 1904 von Jennie Butchart angelegt. Sie wollte den aufgelassenen Steinbruch verschönern, in dem ihr Ehemann Robert Pim Butchart Kalkstein für Portlandzement hatte abbauen lassen. Von 1907 bis 1912 unterstützte sie der japanische Landschaftsgestalter Isaburo Kishida, der in dieser Zeit auch weitere Parks in der Region anlegte, beim Ausbau des Gartens. 1939 übergab Jennie Butchart die Verantwortung für den Garten an ihren Enkelsohn Ian Ross. Dieser behielt die Verantwortung für die Erhaltung und den Ausbau die nächsten 58 Jahre. Auch heute befindet sich der Park im Familienbesitz und wird von der Familie verwaltet. Am 12. Oktober 2004 wurden die Butchart Gardens zur National Historic Site of Canada ernannt.

Die einzelnen Teilgärten sind durch verschlungene Pfade und Rasenstücke miteinander verbunden. Der Park beschäftigt ganzjährig über 50 Gärtner.

Pro Jahr werden etwa eine Million Pflanzen gesetzt, damit die einzelnen Gärten in den Monaten März bis Oktober in voller Blüte stehen. In den restlichen Monaten des Jahres können Besucher Pflanzen mit bunten Beeren und die teilweise beschnittenen Büsche und Bäume bewundern.

Butchart Gardens

Kanada: Victoria

Kanada: Victoria

Victotia

Victoria ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz British Columbia. Sie liegt am Südzipfel von Vancouver Island und hat ihren Ursprung in einem 1843 errichteten Handelsposten der Hudson’s Bay Company. Der Name geht auf die britische Königin Victoria zurück.

Unter dem Namen Fort Victoria wurde die Stadt zum Zentrum des Pelzhandels in den westlichen Gebieten Kanadas. Sie entstand in einem Gebiet, das von Küsten-Salish bewohnt war, einer großen Gruppe indianischer Ethnien, die im Nordwesten der USA und in British Columbia lebt. Die Stadt steht, abgesehen vom Parlamentsgebäude, dessen Grund 2006 von der Stadt gekauft wurde, bis heute auf Indianergebiet.

Aus dem zentralen Handelsposten entwickelte sich die Hauptstadt der britischen Kronkolonie Vancouver Island, dann der Vereinigten Kolonien von Vancouver Island und British Columbia und schließlich der gleichnamigen kanadischen Provinz. Ihre wirtschaftliche Basis war anfangs der Handel, zu dem sich Verwaltung, Militär und Polizei, dann die Marine gesellten. Die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, vor allem von Holz, Kohle und der fischreichen Gewässer, besonders aber die Goldfunde auf dem Festland machten die Ansiedlung zu einer vergleichsweise großen Stadt. Sie wurde jedoch von Vancouver überflügelt. Starke Zuwanderung aus Großbritannien und politische Dominanz gaben ihr einen ausgesprochen „englischen“ Charakter.

Victoria gilt zum einen als britischste Stadt Nordamerikas; Bau- und Lebensstil sind sehr von England geprägt, schon auf den ersten Blick erkennbar an den roten Doppeldeckerbussen. Weit über tausend Gebäude sind in einem Inventar des historischen Erbes erfasst. Ähnlich wie die Gärten, Landhäuser und Parks sind sie überwiegend vom britischen Baustil inspiriert. Das zeigt sich vor allem in Downtown. Zum anderen ziehen Musik und Theater zahlreiche Besucher in die Stadt, wobei dies überwiegend Kanadier und US-Amerikaner sind.

Ein Radwegenetz wurde in den letzten Jahren unter Einbeziehung bestehender Routen wie Galloping Goose und Lochside Regional Trail entwickelt. Eine schöne Wanderung verläuft entlang der Küste von Victoria.

Park

Kanada: Vancouver Island

Kanada: Vancouver Island

Vancouver Island

Vancouver Island, früher auch Quadra, ist die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Sie liegt im Südwesten der kanadischen Provinz British Columbia und ist nach dem britischen Seefahrer George Vancouver benannt. Obwohl der Süden der Insel südlich des 49. Breitengrades liegt, welcher im Westen Nordamerikas die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada festlegt, gehört die Insel auf Grund des Oregon-Kompromisses vollständig zu Kanada.

Vancouver Island ist die größte Insel der Provinz British Columbia und wird durch die Strait of Georgia, die Johnstone Strait und die Queen Charlotte Strait vom kanadischen Festland getrennt. Die Juan-de-Fuca-Straße trennt die Insel vom US-Staat Washington. Die Insel ist über 450 km lang und rund 100 km breit; dabei umfasst sie eine Fläche von 31.285 km². Trotz ihrer Größe ist sie nur die elft größte Insel Kanadas.

Seit den 1960er Jahren wird der Tourismus zu einem immer wichtigeren Wirtschaftszweig, den die Provinz mit der Pflege ihres Images als Wildnis inzwischen unterstützt. Zahlreiche Provinzparks, Schutzgebiete und Nationalparks, der Pacific Rim National Park und der Gulf-Islands-Nationalpark, ziehen jedes Jahr mehr Touristen an. Die Insel profitiert in hohem Maße vom sogenannten Ökoboom seit den 1990er Jahren. Dazu gehört der Ausbau von Wasserkraftwerken ebenso, wie der Anbau von Wein. Dem entgegen stehen nach dem „War of the Forests“ der 1970er Jahre weitere Zerstörungen des gemäßigten Regenwalds, wie zuletzt auf der Bruce-Halbinsel im Norden oder auch der Kampf um die Errichtung einer Kupfermine am Clayoquot Sound.

Ein weiterer Beschäftigungsschwerpunkt ist inzwischen die Bildung. Allein die Universität von Victoria beschäftigt über 4000 Mitarbeiter bei fast 20.000 Studenten, die Capilano University knapp 800 Mitarbeiter bei 7500 Studenten, und am Camosun College arbeiten über 1000 Mitarbeiter und 17.000 Studenten. Dazu kommen weitere Institutionen, wie Vancouver Island University in Nanaimo und Hochschulen in Duncan, Parksville und Powell River.

Schöne eher kurze Wanderungen sind der Irvine Trail im Mount Douglas Park und die Umrundung der Thetis Lakes (Two Lakes Loop).

Kanada: Banff NP: Hoodoos Trail

Kanada: Banff NP: Hoodoos Trail

Hoodoos

Der Name Hoodoos-Trail ist etwas irreführend. Zwar gibt es auf dem Weg einige Stellen, an denen der Boden ähnlich beschaffen ist wie in Kappadokien oder beim Bryce Canyon, Hoodoos sind entlang des Wanderwegs jedoch nicht zu sehen. Erst wenn man nach gut vier Kilometer ab dem Startpunkt bei der Surprise Corner wieder die Straße erreicht hat, kommt man zu einem Aussichtspunkt, von dem aus die Hoodoos in der Ferne zu sehen sind. Dann aber befindet man sich eigentlich bereits auf dem Hoodoos Loop, einem Rundweg, der an den steil aufragenden Felsnadeln vorbeiführt.

Dennoch bietet der Hoodoos Trail eine schöne Gelegenheit für einen ausgedehnten Spaziergang oder kurze Wanderung. So nutzten wir den durch lichte Nadelwälder führenden Weg, um uns auf unserer Kanada-Rundreise ein wenig die Füße zu vertreten.

Kanada: Banff NP: Lake Minnewanka

Kanada: Banff NP: Lake Minnewanka

Lake Minnewanka

Lake Minnewanka ist ein Gletschersee im östlichen Teil des Banff National Park in Kanada, etwa 5 km nordöstlich der Stadt Banff. Der See ist 21 km lang und 142 m tief und damit der zweitlängste See in den Bergparks der kanadischen Rocky Mountains.

Der Lake Minnewanka hat eine lange Geschichte. Das ursprüngliche Ufer diente über Jahrhunderte als Jagdrevier und Zeltstätte. Die Stoney nannten den See „Minn-waki“ oder „See der Geister“.

Der Lake Minnewanka gehört mittlerweile für viele Wanderer zu den Lieblingsorten im Banff Nationalpark. Auf der Fahrt dorthin trifft man oft Wildtiere an. Es werden Bootsausflüge angeboten oder man kann dem Ufer entlang einen Spaziergang oder einen Wanderausflug machen. Die umliegenden Berge erscheinen wie Gemälde.

joga

 

 

Kanada: Banff NP: Tunnel Mountain

Kanada: Banff NP: Tunnel Mountain

Tunnel Mountain

Tunnel Mountain auch bekannt als Schlafender Büffel ist ein Berg im Bow River Valley des Banff NP in Alberta, Kanada. Der Berg ist fast vollständig von der Stadt Banff und dem Banff Springs Hotel umgeben.

Der Tunnel Mountain Trail ist einer der ältesten, aber mit Sicherheit auch einer der besten Trails im Banff Nationalpark. Der Weg ist gut erhalten, leicht zu erreichen und daher ideal für Touristen. Eine wundervolle Panoramaaussicht auf die Stadt, das Bow Valley und den Mount Rundle machen den Trail zur perfekten Einstiegstour, um die Region kennenzulernen. Den Namen „Tunnel Mountain“ erhielt der Berg übrigens im 19. Jhd., als die Canadian Pacific Railway (CPR) 1882 einen Tunnel durch den Berg bauen wollte. Zwar wurden die Pläne schnell verworfen, der Name blieb dem Berg jedoch erhalten.

Kanada: Banff NP: Banff Stadt

Kanada: Banff NP: Banff Stadt

Banff Stadt

Banff ist die größte Ortschaft innerhalb des Banff-Nationalparks in der kanadischen Provinz Alberta. Banff liegt in einer Höhe von 1399 m am Osthang der Rocky Mountains, etwa 140 km westlich von Calgary am Trans-Canada Highway (Highway 1) und 58 km südöstlich vom Lake Louise, am Bow River. In der Nähe der Stadt liegt der Johnson Lake.

Banff erhielt seinen Namen im Jahr 1884 durch einen ehemaligen Direktor der Canadian Pacific Railway, Lord Stephen, bzw. nach seiner schottischen Geburtsstadt Banff. Seit 1976 findet jährlich das Banff Mountain Film Festival statt, seit 1979 das Banff World Television Festival als internationales Treffen der Fernsehbranche.

Von der Stadt aus sind verschiedene Berggipfel zu sehen, einschließlich des 2998 m hohen Cascade Mountain und des Mount Norquay. Eine Berggondel – ursprünglich eine Anlage nach dem System Bell/Wallmannsberger – führt seit 1959 auf den nahe gelegenen Sulphur Mountain.

Das rasche Wachstum der Stadt Banff in den letzten Jahren hat die Befürchtung genährt, die unberührte Natur des gleichnamigen Naturparks könnte Schaden nehmen. Die Bundesregierung hat daher einschränkende Maßnahmen ergriffen, unter anderem festgelegt, dass nur diejenigen Bürger ihren Wohnsitz in Banff nehmen dürfen, die dort auch einen Arbeitsplatz haben.Um Banff Town gibt es ein paar schöne Wanderungen: z.B. Fenland Loop und Marsh Loop.

 

Fairmount

Kanada: Banff NP: Icefields Parkway

Kanada: Banff NP: Icefields Parkway

 

Icefield

Der Icefields Parkway ist ein 230 km langes Teilstück des Highway 93. Der Parkway gilt als eine der schönsten Fernstraßen der Welt und führt durch die Berglandschaft der kanadischen Rocky Mountains zwischen Lake Louise und Jasper. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten entlang der Route, die komplett durch Teile der Nationalparks Banff und Jasper führt, ist das Columbia-Eisfeld.

Der Icefields Parkway (= Highway 93/ 93 A) verbindet die beiden National Parks Jasper National Park und Banff National Park auf einer Länge von 230 km miteinander.

Anfang der 30er Jahre des 20. Jhds wurde von der kanadischen Regierung hunderte von Arbeitslosen für den Bau der damals benannten „B-J“ (Banff-Jasper) für 20 Cent pro Tag zwangsverpflichtet. Mit Schaufeln, Pickeln und ein paar alten Traktoren begannen diese Arbeiter mit dem Bau einer einspurigen Schotterpiste durch die Canadian Rockies.

Durch den Auto-Boom der 1950er und 1960er Jahre wurde die Straße nach und nach ausgebaut, asphaltiert und zum Icefields Parkway umbenannt.

Kanada Banff NP: Wilcox-Pass

Kanada Banff NP: Wilcox-Pass

wilcox

Der Wilcox-Pass Wanderweg ist eine der schönsten, den wir in den Rocky Mountains gegangen sind, wenn nicht der schönste. Der Anstieg bis zum Plateau ist abwechslungsreich und auch für nicht so geübte Wanderer noch gut machbar. Unterwegs hat man fast überall einen atemberaubenden Ausblick u.a. auf den Athabasca Glacier.

Auf dem Plateau hat man eine hervorragende Fernsicht und fühlt sich von der Zivilisation abgeschnitten. Positiv ist, dass der Pass, obwohl durchaus kein absoluter Geheimtipp, relativ wenig von Touristen genutzt wird. Man sieht während einer mehrstündigen Tour ab und an mal jemanden – das war’s. Da der typische Rockies-Tourist ja mehr im Auto sitzt als sich die Beine vertritt, ist eine Wanderung hier eine sehr willkommene Abwechslung.

Mit etwas Glück sieht man oben auf der Ebene auch Tiere, z.B. Dickhornschafe. Wir haben auch Bärenspuren gesehen, aber nicht das zugehörige Tier.
Es gibt übriens keinerlei Catering, Automaten etc., geschwiege denn eine Hütte – gut so. Deckt euch vorher mit Proviant für die mehrstündige Tour ein.

wilcox pass