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Monat: Mai 2010

Mallorca: Cala Pi

Mallorca: Cala Pi

Cala Pi

Die Cala Pi ist eine kleine romantische Felsbucht, umgeben von einigen wenigen kleineren Ferienanlagen, welche teilweise im maurischen Stil gebaut wurden.

Cala Pi steht auch für eine Villenurbanisation, die sich in östlicher Richtung an der Küste entlangzieht und in die Villensiedlung Vallgornera übergeht.

Der natürliche entstandene Hafen bietet allerdings nur kleinen Booten Zugang. Für Sonnenhungrige ist die Bucht weniger geeignet, denn sie wird nur wenige Stunden am Tag mit Sonnenlicht durchflutet. Oberhalb der Bucht liegt die überwiegend aus Ferienwohnungen und Villen bestehende Ortschaft.

Die Bucht bildet einen natürliche Hafen und so findet man am unteren Felsrand einige kleine Garagen für Fischerboote. Ein alter Wehrturm am Eingang der Hafenbucht, wacht über die malerische Landschaft.

Man kann nur hoffen, dass ein weiterer Ausbau des Gebietes vermieden wird.

Mallorca: Ses Salines

Mallorca: Ses Salines

Ses Salines

Ses Salines ist eine Gemeinden mit ca. 5000 Einwohner. Der Name der Gemeinde leitet sich von den noch heute der Salzgewinnung dienenden großen Salinen ab. Das Cap de Ses Salines ist der südlichste Punkt der Insel Mallorca. Neben dem Leuchturm bietet dieser Ort Ruhe und Erholung. Man hier sehr schön Vögel beobachten und die Brandung an den Felsen geniessen.

Teile des Gemeindegebietes wurden zum Naturschutzgebiet erklärt. Innerhalb dieses Naturschutzgebietes liegt der bekannte Strand Es Trenc sowie das Landgut S’Avall, welches das größte zusammenhängende sich in Privatbesitz befindliche Landgut Mallorcas ist.

Am Leuchtturm beginnt ein netter Wanderweg, der die gischtumspülten Klippen entlangführt. Von der Küste hat man immer einen schönen Blick auf die vorgelagerte Insel Cabrera. Geht man von hier nach rechts, kommt man an einen netten, kleinen Strand mit schönem, feinkörnigen Sand.

Das Cap de Ses Salines ist touristisch noch ziemlich unberührt. Das hellblaue Wasser erinnert an die Karibik, der Strand ist flach mit festem weißem Sand. Es gibt es hier keinerlei Service, diese Gegend ist eher etwas für Individualisten.

Mallorca: Cala Figuera

Mallorca: Cala Figuera

Cala Figuera

Cala Figuera („Feigen-Bucht“) ist ein kleiner Ort auf Mallorca. Er liegt an der gleichnamigen Bucht der Südostküste der Insel in der Region Migjorn. Die Entfernung zur Inselhauptstadt Palma beträgt etwa 60 Kilometer. Cala Figuera ist wahrscheinlich das schönste Fischerdorf Mallorcas. Wenn man die Straße bis zur Hafeneinfahrt hinunterfährt und dann links um die Ecke biegt, hat man zunächst keinen außergewöhnlichen Eindruck von einem Fischerhafen.

Der Ort liegt in einer zweiteiligen, fjordartigen Bucht und war ehemals der Hafen von Santanyí. Die beiden Wasserarme Caló d’En Boira und Caló d’En Busques bilden ein Y. Am versteckten Ende des linken Armes liegen die Fischerhäuser mit ihren charakteristischen Bootsgaragen.

Das Hafenbecken selbst ist in U-Form angelegt und rundherum von den Bootshäusern und Fischerhütten umgeben. Man fühlt sich unversehens in eine unwirkliche Filmkulisse versetzt. Anstelle neuer Hotels werden zunehmend Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung errichtet.

Es Pontas wird das Felsentor genannt, welches im Meer vor der Küste von Cala Santanyi steht. Hier kletterte Chris Sharma 2006 seine DWS (Deep Water Soloing) Route.

Mallorca: Platja de Palma

Mallorca: Platja de Palma

Platja de Palma

Der Name Platja de Palma bezeichnet den etwa sechs km langen Strand an der Südküste von Mallorca, der sich in der Bucht von Palma von Can Pastilla bis nach S’Arenal im Osten zieht. Platja de Palma bezeichnet auch die Ortschaft die an diesen Strand angrenzt.

Prägend für die Platja de Palma sind die in ungleichmäßigen Abständen am Strand und der breit ausgebauten Strandpromenade verteilten 15 nummerierten Strandbars, die neben ihrer gastronomischen Funktion auch der Orientierung dienen. Besonders die Nummer 6 (Ballermann 6) ist berühmt-berüchtigt, da diese Strandbar ein Treffpunkt deutscher Touristen geworden ist.

Ebenso wie auch S’Arenal wird die Platja de Palma vor allem von deutschen Touristen besucht, wodurch Partylokale wie das Oberbayern, der Bierkönig, der Mega-Park und die Diskothek Riu Palace auch in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad haben.

Diese Gegend (einschließlich S’Arenal und Can Pastilla) beherbergt ca. 250 Hotels mit insgesamt rund 50.000 Betten, eine der weltweit größten Betten-Konzentrationen.

Mallorca: Porto Cristo

Mallorca: Porto Cristo

Porto Cristo

Porto Cristo („Christushafen“), auch Port de Manacor oder Es Port genannt, ist ein vom Tourismus geprägter Ort auf Mallorca. Er liegt an der Ostküste der Insel in der Region Llevant.

Die Bebauung des Ortes zieht sich heute um die gesamte Bucht der Cala Manacor, in die der Sturzbach Torrent d’es Riuet mündet. Die Bucht wurde zum großen Teil als Yachthafen ausgebaut, mit einem Anleger für Ausflugsschiffe an der Nordwestseite. Die älteren Ortsteile des ehemaligen Fischerortes befinden sich nördlich des Hafenbeckens.

Die Coves del Drac („Drachenhöhlen“) befindet sich unmittelbar südlich an der Bebauung des Ortes Porto Cristo. Das Tropfsteinhöhlensystem der Coves del Drac erstreckt sich über 1700 Meter, von denen etwa ein Kilometer begehbar ist. In ihm befindet sich der größte unterirdische See Europas und einer der größten der Welt, der Llac Martel oder Martelsee.

Heute werden in der Grotte täglich klassische Konzerte aufgeführt, bei denen sich die Musiker auf einzelnen Booten befinden. Die Lichtspiele in den ab 1935 für Besucher geöffneten Höhlen stammen noch aus dem Jahr 1934.

Leider darf man in der Grotte nicht fotografieren, was auch eifrig überwacht wird.

Mallorca: Alcúdia

Mallorca: Alcúdia

Alcúdia

Alcúdia ist eine selbstständige Gemeinde in Mallorca. Die gleichnamige Kleinstadt ist Verwaltungssitz der Gemeinde in der Region Raiguer. Die Gemeinde Alcúdia hat ca. 20.000 Einwohner.

Der Name Alcúdia kommt von dem arabischen „Al-Qudya“ und bedeutet „der Hügel“, was auf die Lage des historischen Stadtkerns hinweist, der auf dem Bergsattel zwischen der Bucht von Pollença und der Bucht von Alcúdia liegt, welche durch eine flache Bergkette voneinander abgetrennt sind.

Wer keinen Rummel mag, sollte die Stadt allerdings dienstags und sonntags meiden. Dann ist nämlich Markttag und die Touristen kommen – scharenweise mit Bussen transportiert – in die beschauliche Kleinstadt.

Im 16. Jhd. wurde Alcúdia mehrmals von Piratenüberfällen heimgesucht, woraufhin die Stadtmauern bis 1660 durch einen zweiten Mauerring im Renaissancestil erweitert wurden. Diese zinnenbesetzte imposante Mauer ist gut erhalten bzw. restauriert und umschliesst heute noch die Altstadt. Sie können die Altstadt innerhalb der Mauern auf einem gut angelegten Fussgängerweg umrunden.

 

Mallorca: Platja de Formentor

Mallorca: Platja de Formentor

Platja de Formentor

Mit traumhaft schöner Umgebung empfängt die Platja de Formentor an der Südküste der gleichnamigen Halbinsel ihre Besucher. Die grünen Hügel des nördlichen Kaps neigen sich sanft bis zur Küstenlinie hinab. In weiten Teilen des rund 1.000 Meter langen Strandes stehen die Pinien direkt bis zum feinen weißen Sandstrand, und Badegäste können entscheiden, ob sie im Schatten der Bäume oder unter einem gemieteten Sonnenschirm rasten möchten.

1928 beschloss der gebürtige Argentinier und Kunstliebhaber Adán Diehl, das Hotel Formentor zu bauen und die Einkünfte der Kunst zu stiften. Seit dem ist dieses Hotel an der Platja de Formentor – einem langgezogenen Sandstrand – der Treffpunkt für Persönlichkeiten aus aller Welt und liegt etwas abseits der Hauptstraße.

Am Bootsanleger etwa in der Mitte des Strandes landen Ausflügler für einen lukullischen Zwischenstopp, denn es gibt mehrere Restaurants in idyllischer Lage. Man kann Liegen und Tretboote mieten, gute Wassersportmöglichkeiten sind ebenfalls gegeben.

Der durchschnittlich 12 Meter breite Strand erstreckt sich bis hin zum exklusiven Hotel Formentor. Wassersportangebote wie Tretboote, Wasserski und Segeln locken auch viele Strandausflügler mit der Fähre aus Port de Pollença zu einem Tagestrip an.

Mallorca: Cap de Formentor

Mallorca: Cap de Formentor

Cap de Formentor

Cap de Formentor ist das östliche Ende der Halbinsel Formentor auf Mallorca. Die Mallorquiner nennen die Halbinsel auch Treffpunkt der Winde.

Die 14 km lange Straße, die von Port de Pollença zum Cap de Formentor führt, wurde von dem italienischen Ingenieur Antonio Paretti gebaut. Sein Meisterwerk auf Mallorca war jedoch „die Schlange“ nach Sa Calobra. Statt gefühllos wegzusprengen, was ihm an Felsen im Weg stand, hat Paretti „dem Wind der Tramuntana gelauscht“.

Die Landzunge hat etliche Aussichtspunkte mit spektakulären Aussichten. Am bekanntesten ist der Mirador del Mal Pas, auch Mirador d’es Colomer nach der kleinen Insel Colomer genannt, dessen Aussicht oben im Bild zu sehen ist. Der Rundblick von Mallorcas Finisterre reicht im Osten nach Menorca, im Westen zur Cala Fiquera, während im Süden Alcúdia mit seinem Sandstrand aufleuchtet.

Ein Nachteil der Tour zum Cap ist, dass insbesondere in der Hochsaison die Strecke sehr stark befahren wird. Deswegen ist auch Vorsicht geboten, wenn man sich die Serpentinen entlang schlängelt. Auf Grund der hohen Fahrzeugdichte können auch die ansich zahlreichen Parkplätze zeitwiese knapp werden.

Mallorca: Mirador de Sa Creueta

Mallorca: Mirador de Sa Creueta

Mirador de Sa Creueta

Der meist volle Parkplatz am Mirador de Sa Creueta machen auch Ortsunkundigen sofort klar: Hier ist ein Stopp angesagt.

Nach einem kurzen Aufstieg über breite Treppenstufen – der Mirador liegt auf einer mehr als 300 m hohen Klippe – erwartet den Besucher ein atemberaubender Ausblick über die Steilküste hinunter zum tiefblauen Meer, in dem das Inselchen „Es Colomer“ (Taubenhaus) zu erkennen ist.

Der Aussichtspunkt Creueta (mirador de sa Creueta) mit dem Inselchen Colomer im Hintergrund gehört zu den meist fotografiertesten auf Mallorca.

Das Ziel erhebt sich schließlich in atemberaubender Lage, hoch über der schroffen Steilküste, der 1860 erbaute Leuchtturm auf dem Cap de Formentor.

Mallorca: Santuari de Santa Maria de Lluc

Mallorca: Santuari de Santa Maria de Lluc

Santuari de Santa Maria de Lluc

Das Santuari de Santa Maria de Lluc ist ein Wallfahrtsort im Gebirge der Serra de Tramuntana und gilt als spirituelles Zentrum der Insel. Das Wort Santuari bedeutet „Heiligtum“. Es ist zu unterscheiden von Monestir für „Kloster“, so wird das Santuari de Lluc durch Patres verwaltet und nicht von Mönchen bewohnt.

Im Santuari de Lluc wird die Schutzheilige Mallorcas Mare de Déu de Lluc, die „Gottesmutter von Lluc“, in Form einer Schwarzen Madonnenstatue verehrt, die von den Einheimischen sa Morenita, „die Dunkelhäutige“, genannt wird. Der heilige Ort zählt pro Jahr fast eine Million Besucher, er ist Ziel zahlreicher Pilger.

Die Gründungslegende von Lluc erzählt von einem maurischen Hirtenjungen namens Lluc, dessen Eltern zum Christentum konvertiert waren. Dieser soll kurz nach der christlichen Rückeroberung Mallorcas im Jahr 1229 an einem Samstag nachmittag zwischen den Felsen am Ufer des Baches hinter die dunkle Marienstatue gefunden haben.

Hinter dem Kloster beginnt der Pilgerweg zum Gipfel Pujol de la Trobada hinauf, den ein weit sichtbares Kreuz schmückt. Den „Camí dels Misteris“ säumen 5 Reliefs, teils aus Bronze, teils aus Stein, mit biblischen Darstellungen. Vom Gipfel hat man einen schönen Blick auf das umliegende Tal.